NS-Experte Ian Kershaw im Interview

"Es wird zu keinem Vierten Reich kommen"

Klaus Taschwer, 6. Dezember 2011, 19:36
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    foto: apa/neubauer

    Der britische Historiker Ian Kershaw ist über die aktuelle Finanzkrise besorgt, hält die Lage trotz düsterer Prognosen aber für günstiger als jene der 1930er-Jahre.

Klaus Taschwer sprach mit dem Historiker über Hitlers Beliebtheit, das Wissen um die Nazigräuel und mögliche Parallelen zur Situation der 1930-Jahre

STANDARD: In Ihrem eben erst erschienenen Buch "Das Ende" gehen Sie der Frage nach, warum man im "Dritten Reich" bis zum bitteren Ende in selbstzerstörerischer Manier an Hitler festhielt. Wie wichtig war dabei Hitler, und wie wichtig waren im Vergleich dazu die Machtstrukturen?

Kershaw: Die Persönlichkeit Hitlers war natürlich sehr bedeutend. Seine Unnachgiebigkeit stellte eine unüberwindbare Barriere für alle Hoffnungen auf mögliche Friedensverhandlungen dar. Aber Hitlers Persönlichkeit allein erklärt nicht, warum die Macht- und Funktionseliten bereit waren, seinen Befehle zu folgen - selbst wenn alle wussten, dass der Weg in den Abgrund führte. Noch wichtiger als Hitlers Persönlichkeit waren daher die Herrschaftsstrukturen sowie die Mentalitäten, die jene untermauerten.

STANDARD: In Ihrem Vortrag vergangene Woche in Wien betonten Sie, dass wir keine verlässlichen Auskünfte über die Beliebtheit Hitlers haben, weil es damals keine Meinungsumfragen gab. Wie hat seine Popularitätskurve von 1933 bis 1945 Ihrer Meinung nach ausgesehen?

Kershaw: Alle Indizien deuten auf eine massive Zunahme seiner Beliebtheit zwischen 1933 und 1938 hin. Die Hauptgründe dafür waren der wirtschaftliche Aufschwung und die spektakulären außenpolitischen Triumphe. Mit den großen Siegen zwischen 1939 und 1941 erklomm er den Zenit seiner Popularität. Die wachsenden Verluste in der ersten großen militärischen Krise vor Moskau im Winter 1941 brachten die ersten Einbußen. Nach der Katastrophe von Stalingrad ging die Beliebtheit weiter zurück, erholte sich kurz nach dem misslungenen Stauffenberg-Attentat vom Juli 1944, war aber ab Herbst 1944 im freien Fall.

STANDARD: Wie groß war die österreichische Begeisterung für Hitler?

Kershaw: Vor dem "Anschluss" standen große Teile der österreichischen Bevölkerung den Nationalsozialisten fern, und es ist nicht anzunehmen, dass sie über den "Anschluss" erfreut waren. Die Begeisterung in Wien nach dem 13. März 1938 war dann ohne Zweifel echt - aber vor allem beim nationalsozialistischen Teil der Bevölkerung, der auf dem Heldenplatz im März 1938 gut vertreten war. Vielfach wurden Leute allerdings von ihrem Arbeitsplatz geschlossen hinkommandiert. Im letzten Kriegsjahr war die Stimmung gegen den Nationalsozialismus in Wien auffallend ausgeprägt. Dabei spielten sicherlich antideutsche Gefühle, die wegen der sich anbahnenden Katastrophe gewachsen waren, eine wichtige Rolle.

STANDARD: Sie erwähnen unter den strukturellen Gründen für das Festhalten an Hitler auch bestimmte Mentalitäten wie Pflichtgefühl und Gehorsam. Wie typisch deutsch waren die?

Kershaw: Viele Deutsche - ich denke etwa an die Teile der industriellen Arbeiterschaft, die dem Sozialismus oder Kommunismus nahestanden - hatten Werte wie Pflichtgefühl und Gehorsam nicht unbedingt verinnerlicht. Ich versuche daher nationale Stereotype zu vermeiden. Allerdings gab es in Deutschland durch Erziehung und Ausbildung eingeimpfte Werte, die bei Offizieren oder Beamten besonders stark verinnerlicht waren.

STANDARD: Welche Bedeutung kam der NS-Propaganda zu?

Kershaw: Zumindest in zwei Bereichen war die Propaganda im letzten Kriegsjahr erfolgreich: Erstens konnte sie die große Angst vor den Sowjets schüren, um den Durchhaltewillen zu stärken. Zweitens vermochte die Propaganda den Eindruck zu erwecken, eine Niederlage 1945 würde, anders als 1918, die Vernichtung Deutschlands und des deutschen Volkes bedeuten. Doch in der Hauptsache scheiterte die Propaganda - nämlich angesichts des immer klarer werdenden Desasters gute Stimmung und Optimismus zu verbreiten.

STANDARD: Wie verhielt sich das Militär? Wie groß war die Zahl derer, die da nicht mitmachen wollten?

Kershaw: Es gab durchaus viele Deserteure. Man schätzt die Zahl von "Versprengten" - die Unterschiede zwischen ihnen und den Deserteuren waren fließend - auf etwa eine halbe Million in der letzten Kriegsphase. Deserteure mussten mit der Todesstrafe rechnen. Etwa 20.000 Soldaten der Wehrmacht wurden auch exekutiert, die meisten davon wegen Fahnenflucht. Im gesamten Ersten Weltkrieg betrug die Zahl gerade einmal 48.

STANDARD: Es wird immer wieder darüber gestritten, was die Menschen gerade auch in den letzten Kriegsjahren von den Verbrechen der Nazis mitgekriegt haben. Was weiß die Zeitgeschichtsforschung darüber?

Kershaw: Alles deutet darauf hin, dass die Kenntnis von deutschen Gräueltaten besonders im Osten weit verbreitet war und dass sehr viele zumindest eine Ahnung vom grausamen Schicksal der Juden hatten. Außerdem gingen die Todesmärsche in den allerletzten Wochen des Krieges mitten durch deutsche Ortschaften durch.

STANDARD: Sie argumentieren in Ihrem Buch, dass es in Deutschland bis in die 1950er-Jahre dauerte, ehe das Land wirklich demokratisch wurde. Sehen Sie das für Österreich ähnlich, wo es noch dazu kaum Reeducation gab?

Kershaw: Ich glaube nicht, dass die alliierte Reeducation eine ausschlaggebende Rolle spielte. Die Demokratisierung der Gesellschaft geschah weder in Deutschland noch in Österreich über Nacht. Der wirtschaftliche Erfolg der Demokratie in den 1950er-Jahren und danach war wohl in beiden Ländern entscheidend. Die "Aufarbeitung" der braunen Vergangenheit dauerte in Österreich allerdings länger und erfolgte erst mit der Waldheim-Affäre.

STANDARD: Sie haben unter anderem eine mehr als 2000-seitige Hitlerbiografie geschrieben und nun "Das Ende". Ist das auch das Ende Ihrer Erforschung des Nationalsozialismus?

Kershaw: Der Titel des jetzigen Buches ist, was meine eigene Arbeit angeht, passend, denn ich beende damit meine langjährigen Forschungen über den Nationalsozialismus und Hitler. Die großen Fragen dazu habe ich zumindest für mich selbst beantwortet. Ich werde als nächstes eine Geschichte Europas im 20. Jahrhundert schreiben, in der Hitler und der Nationalsozialismus aber natürlich auch eine wichtige Rolle spielen werden.

STANDARD: Angesichts der Krise des Finanzsektors fürchten viele, dass es wieder Zustände wie in den 1930er-Jahren geben könnte. Auch Sie?

Kershaw: Ich bin über die heutige Finanzkrise und deren mögliche Folgen sehr besorgt. Die politischen und auch wirtschaftlichen Strukturen bieten allerdings trotz aller düsteren Prognosen Möglichkeiten, die gewaltigen Probleme in den Griff zu bekommen. Insofern ist die Situation anders als die katastrophale Lage der 1930er-Jahre. Falls es zu einem gänzlichen Zusammenbruch des Kapitalismus kommen sollte, hätte ich große Ängste vor einem Anwachsen von politischer Gewalt. Es wird aber sicher zu keinem Vierten Reich kommen. (DER STANDARD, Printausgabe, 07.12.2011)


Ian Kershaw (68) ist ein britischer Historiker und seit 2008 Emeritus der Uni Sheffield. Seine zweiteilige Hitlerbiografie und weitere Schriften zum Nationalsozialismus machen ihn zu einem der führenden Experten für diese Zeit. Sein aufsehenerregendes neues Buch "Das Ende. Kampf bis zum Untergang" erschien dieser Tage bei DVA.

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byron sully
00
7.12.2011, 16:21

an ein viertes reich glaub ich auch nicht. ein system wie z.b. chile unter pinochet halte ich aber für nicht ganz ausgeschlossen.

Jürgen Rembremerding
00
8.12.2011, 01:27
Pinochet ist tot

Harry Y.
 
01
7.12.2011, 15:34

Ein viertes eh net, aber ein 3,3333...-es -
das locker.

a wiener kind
02
7.12.2011, 12:16
...ein viertes reich wird es sicher nicht geben...

...ich denke das bewusstsein der menschen (vor allem in ö und d) bezgl. der "rassenvernichtung" ist sehr groß. eine organisierte massenvernichtung von menschen darf und wird es nicht mehr geben. zu beobachten ist jedoch schon, dass in zeiten geringeren wohlstandes und beschäftigung die zeichen für nationalistische politik natürlich wächst. hierzu kommen themen wie integartion und die wanderung des kapitals. daher behaupte ich, dass es sicher nie wieder eine art "hitlerreich mit vernichtung geben wird", jedoch befüchte ich, dass rechtsorientierte staaten am vormarsch sind.

Harry Y.
 
00
7.12.2011, 15:31

ICH aber weiß es.

DPfand
110
7.12.2011, 12:00
Der Herr Historiker

räumt zwar das Fehlen von Umfragen ein, spekuliert als Brite aber fleißig über die Ansichten der ihm fremden Menschen in D und Ö drauflos.
Mit keinem Wort erwähnt er, dass dieser Tage in Koblenz 45.000 Menschen evakuiert werden mussten, weil im Rhein illierte Bomben gefunden wurden.

Alfred Jodelhuber
 
03
7.12.2011, 17:24

Nicht nur in Koblenz wurde ein Blindgänger gefunden.
Sondern auch im Standardforum. Er ist an der Aufschrift "DPfand" erkennbar.

insertnamehere
 
02
7.12.2011, 16:41
"Mit keinem Wort erwähnt er, dass dieser Tage in Koblenz 45.000 Menschen evakuiert werden mussten, weil im Rhein illierte Bomben gefunden wurden."

Das KÖNNTE damit zusammenhängen, dass es für die Frage, wie das jetzt mit der Beliebtheit Hitlers war, KOMPLETT wurscht und unerheblich ist, ob man grad in Koblenz alte Fliegerbomben findet oder nicht.

valtheWU
02
7.12.2011, 14:42
Der Herr Poster

erwähnt mit keinem Wort, warum er, der Herr Historiker, genauso revisionistisch sein sollte wie er, der Herr Poster.

exilkaerntner
11
7.12.2011, 14:06
hm??

ich weiss ja nicht, wie oft deutsche blindgänger irgendwo in britischen städten gefunden werden!
aber regen sie sich dann auch so unnatürlich auf!?
oder passiert das nur einseitig!?

Der Kluge
31
7.12.2011, 15:21

1,8 Tonnen Mushrooms wurden gegen England nicht eingesetzt. (explodiert in der Luft, reißt dünne Wände und Fenster in sehr weitem Umkreis ein)

2 Millionen Tonnen abgeworfen. Fast 600.000 Zivilisten sind erstickt und verbrannt.

Wenn heute faule, fette und verwöhnte Jugendliche "Bomber Harris, do it again" rufen und lachen, dann wissen sie nicht, was sie tun.

exilkaerntner
02
7.12.2011, 17:06
man sollte die toten nicht aufrechnen!

nur hätten "wir" -unsere auch so tapferen vorfahren- nicht mit dem bombenwerfen angefangen, wären die briten auf dies ideen gekommen??

Der Kluge
20
7.12.2011, 18:23

Im Mai 1940 haben die Briten damit angefangen.
Die Bombardierung der Zivilbevölkerung wurde von Hitler und Co. in etlichen Reden auch immer als Legitimierung für Verbrechen an den Juden/Russen/.. benutzt. Sinngemäß: "Sie bombardieren unsere Leute, dafür zahlen wir es den Juden heim"

Die Angriffe gegen Städte im 1. Weltkrieg, bzw. die Besetzung von Warschau/Rotterdam waren militärisch eine völlig andere Kategorie, wie die geplante Bombardierung (geplant: 1 Mio Tote) aller deutschter Städte. Erst 1941 hat Deutschland versucht London und Co. ähnlich zu treffen. Ist bekanntlich gescheitert.

Bombing area directive kann man nicht verteidigen. Das waren ein Völkerrechtsverletzung, die den Krieg massiv radikalisiert hat.

onlooker
10
7.12.2011, 18:58
die deutsche haben aber schon 1937 bewiesen, wie fähig diese

bomber im kampf gegen die spanische regierung sein kann, und da habern aber die briten nichts dagegen getan, damals hätten sie nazis eingreifen müssen, da wäre es noch gegangen, aber dann mussten sie selbst spüren was es heisst bombardiert zu werden, die guten briten haben zulange zugesehen, und nicht eingegriffen

Der Kluge
00
8.12.2011, 20:10

Seit 24h kommt die Antwort nicht durch, dass man Guernica (nur: 200-400 Tote) nicht als Rechtfertigung für systematische Flächenbombardements bei denen 1.000.000 tote Zivilisten kalkuliert (!) wurden, missbrauchen kann.

Und auch die Angriffe im Zuge Besetzung von Warschau/Rotterdam ist militärisch eine andere Kategorie als die Bombardierung von Städten.

onlooker
11
8.12.2011, 21:31
ich glaube sie haben den sinn meines postings nicht verstanden,

hier geht es nicht um 300 tote die eindeutig zu viel waren, hier geht es aber um ein verbot, den nazis war es verboten, waffen und flugzeuge zu erzeugen, und guernica war der beweis dafür, dass die nazis diese verbote missachteten, darum geht es mir, denn damals hätte man hitler noch stoppen können, später ging es aber nicht mehr, hitlers apparat war zu mächtig geworden, und die allierten gaben klein bei, liessen ihn gewähren, nur damit er die sowjets besiegen sollte,

Der Kluge
00
8.12.2011, 22:54

Also hätte man Deutschland schon 1937 den Krieg erklären sollen? Vielleicht war Versailles - Abtretung von 25% des Staatsgebietes usw. usf. - doch nicht so das Gelbe vom Ei?

onlooker
10
9.12.2011, 08:23
sie scheinen nicht zu begreifen,

die österreicher und die deutschen, haben einen krieg begonnen, der mio von menschen tötete, hier wurden dinge von unvorstellbaren werten vernichtet und dann reden sie von 25% des staatsgebietes?
es gab ein verbot, nämlich keine waffen, flugzeuge usw. zu produzieren, hier hätten die aalliierten eingreifen müssen, hitler wurde mit jedem stärker, und die folgen sind ja jedem bekannt, brüssel, amsterdam, paris wurden schwer beschädigt, russland demoliert, und dann wollen sie sich über die bombardierungen beschweren? mio von leuten wurden verschleppt um sklavenarbeit für hitler zu leisten, ich glaube sie haben keine vorstellung, wie die nazis gewütet haben, und am ende hat er 14jährige mit dem eisernen kreuz ausgezeichnet bevor starben

Der Kluge
00
9.12.2011, 10:47

Ja, natürlich müssen wir da von dem Staatsgebiet/Selbstbestimmungsrecht reden.
Etwa den 3,5 Millionen Sudetendeutschen, immerhin fast 30% der Bevölkerung Tschechiens, die 1918 nach dem Zerfall der Monarchie nicht Teil Deutschösterreichs oder Deutschlands werden durften, sondern von der Tschechoslowakei besetzt wurden.

Die moderaten Kräften (sudetendeutsche Sozialdemokratie..) konnten keine Kompromisse erlangen, antideutsche Repressalien wurden stärker und in diesem Zusammenhang ist der große Versuch einer "Befreiung" der seit Jahrhunderten deutschen Gebiete zu verstehen. das war ja aus deutscher Sicht kein fremdes Land, sondern das eigene.

Versailles hatte nichts mit der Selbstbestimmugnsrecht der Völker zu tun.

onlooker
11
9.12.2011, 13:06
aber warum war den hass dieser länder so gross um sich von österreich zu trennen?

lesen sie doch das "schwarzbuch der habsburger", dann wird ihnen vielleicht klar, warum diese völker von österreich weg wollten, da gab es ja gründe dafür, diese völker wurden von den H. ausgeblutet und hatten keine rechte, usw. dort liegt der hund begraben, ja ausser den deutschen hat es noch österreich gegeben die diesen unseligen 1 weltkrieg begannen,

Der Kluge
00
10.12.2011, 02:31

1. Vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieg dominierte in Tschechoslowakei der Austroslawismus.

2. Es geht nicht um d Selbstbestimmugnsrecht der Tschechen/Slowaken, sondern um 3,5 Millionen Deutsche, die Teil eines explizit tschechischen Staates ohne irgendein Minderheitenrecht wurden.
So wie beim Nordkosovo heute, nur in ganz anderer Größenordnung handelte es sich klar abgrenzbare Gebiete. Der Sinn war nur, Österreich/Deutschland zu schwächen. Renner und Co waren fassungslos und man soll nicht verschweigen, dass Teile der tschech Sozialisten eigentl.Kompromisse wollten.

3. Seit 1890 haben die Großmächte mit Krieg gespielt. Schon mit dem Ersten Balkankrieg 1912 udgl. beschäftigt? Vermutlich nicht. Lästige Fakten stören ja nur das Weltbild

leaping frog
00
9.12.2011, 23:41
also ich arbeite oft im osten und oft kommt der satz "ohne die habsburger wären wir im mittelalter geblieben"

ich weiß nicht ob das wirklich stimmt, aber ich finde es faszinierend, dass diese personen so etwas trotzt nationalem stolz aussprechen.

onlooker
00
10.12.2011, 09:22
wären diese völker so glücklich gewesen, warum haben sie sich nach dem ersten weltkrieg von österreich getrennt,

und ich bin mir sicher, dass diese leute nicht unter der knute der habsburger gelebt haben, lesen sie doch das "scharzbuch der habsburger", vielleicht ändern sie ihre meinung, über die grossartigen taten dieser dynastie, die auch schwachsinnige auf den thron setzten, damit die familie ihre macht erhalten konnte.

leaping frog
00
11.12.2011, 12:28
was ist schon glücklich?

nur weil die deutschen unter hitler vereint waren waren sie glücklich??

sind die ungarn glücklich? geeint und demokratisch?
sind die kroaten gücklich? geeint und demokratisch?

und ich singe keine lobeshymne an die habsburger, aber habsburger ist nicht gleich habsburger, sowie bundeskanzler ist nicht gleich bundeskanzler.

aber leben sie ruhig in ihre schwarz/weiße welt. sie sind gut und die anderen sind böse.

onlooker
10
11.12.2011, 13:43
sie sind anscheinend zu weit ohne helm gesprungen

sie müssen ein philosoph der besonderen art sein, denn wie kann man diese bahnbrechende erkenntnis haben, dass ein habsburger anders als ein anderer sein kann, und was ist glück? nehme an sie richten sich nach den griechen aritippos von kyrene, platon oder gar aristotels?
schon ihre fragestellung, waren die deutschen glücklich unter hitler, nachdem sie vereint waren? und hier die qualität des vergeliches, sie sollten sich allerdings die frage stellen, zu welchem zeitpunkt diese frage gestellt wurde, wobei die vorfreude sicher grösser war, als die wirklichkeit die 1945 vorbei war

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