"Hofer-Tablet" Lifetab mit Android gefällt im Kurztest

  • Das Lifetab ist mit Android 3.2, WLAN, 3G und Dual-Core-Prozessor ausgestattet
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    foto: birgit riegler

    Das Lifetab ist mit Android 3.2, WLAN, 3G und Dual-Core-Prozessor ausgestattet

  • Mit Abmessungen von 26 x 18 x 1,3 cm und einem Gewicht von 720 g zählt das Tablet zu den Schwergewichten
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    Mit Abmessungen von 26 x 18 x 1,3 cm und einem Gewicht von 720 g zählt das Tablet zu den Schwergewichten

  • Die leicht gummierte Rückseite aus Kunststoff ist erfreulicherweise Resistent gegen Fingertapper
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    foto: birgit riegler

    Die leicht gummierte Rückseite aus Kunststoff ist erfreulicherweise Resistent gegen Fingertapper

  • Verkleinertes, ansonsten unverändertes Testfoto, aufgenommen mit der 5-Megapixel-Hauptkamera des Lifetab (das Original-Foto finden Sie hier, das Foto der Frontkamera hier)
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    foto: birgit riegler

    Verkleinertes, ansonsten unverändertes Testfoto, aufgenommen mit der 5-Megapixel-Hauptkamera des Lifetab (das Original-Foto finden Sie hier, das Foto der Frontkamera hier)

10-Zoll-Tablet von Medion mit Android 3.2, 3G und Tegra 2 Dual-Core-Prozessor zu günstigem Preis

Nach günstigen Desktop-Rechnern, Notebooks und Android-Smartphones nimmt der Lebensmitteldiskonter Hofer nun auch ein Tablet in sein Angebot auf. Das Lifetab P9514 des PC- und Elektronikherstellers Medion mit Android 3.2 Honeycomb wird ab dem 8. Dezember zusammen mit einem Yesss Starter-Set für mobiles Internet angeboten. Ob das Lifetab ein Schnäppchen ist oder man lieber zu einer teureren Marke greifen sollte, zeigt das WebStandard Hands-On.

Grundausstattung

Für ein Tablet in der "günstig"-Schiene eines Diskonters ist das Lifetab gut ausgestattet. Angetrieben wird das Gerät von Nvidia Tegra 2 mit einem 1 GHz Dual-Core Prozessor. Der Arbeitsspeicher beträgt laut Android System Info 729 MB. Das Gerät läuft durchaus flott, zeigt beim Starten von Apps und beim Wechsel zwischen den Homescreens dennoch gelegentlich Verzögerungen. Auch beim Zoomen auf Websiten oder bei Fotos bleibt das Bild zeitweise hängen. Wie sich die Performance nach längerer Nutzung und mit mehr installierten Apps und Inhalten ändert, konnte im Kurztest nicht überprüft werden. Intern bietet das Tablet 32 GB Speicher (zur freien Nutzung sind ca. 28 GB verfügbar), der sich durch microSD-Karten erweitern lässt. 

Für den mobilen Datenzugriff besitzt das Tablet WLAN 802.11n und HSPA. GPS, Bluetooth 2.1, Dolby Mobile Sound, ein micro-USB-Anschluss und ein Multifunktionsanschluss zur Stromversorgung und Übertragung von Inhalten auf einen Fernseher sind ebenfalls vorhanden. Medion legt auch ein HDMI-Adapter-Kabel und In-Ear-Kopfhörer von AKG dazu.

Akku-Laufzeit

Bei der Akkulaufzeit gibt der Hersteller bis zu acht Stunden an. Eine voller Ladezyklus ging sich im Kurztest nicht aus. Bei eingeschaltetem WLAN, deaktiviertem GPS und Bluetooth, ca. einer Dreiviertel-Stunde aktiver Nutzung bei mittlerer Display-Helligkeit und einer Standby-Zeit von etwa sechs Stunden lag die Akkuladung bei 85 Prozent.

Display

Das 10 Zoll große Display bietet eine Auflösung von 1280 x 752 Pixel (offiziell angegeben sind 1280 x 800) und somit eine Pixeldichte von 146 ppi - die gleiche Auflösung wie beim Samsung Galaxy Tab 10.1. Das ist höher als beim iPad 2, das bei 9,7 Zoll und 1024 x 768 Pixeln eine Pixeldichte von 132 ppi besitzt. Der kapazitive Multitouch-Screen zeigt auch bei niedriger Helligkeitsstufe noch ein gutes, kontrastreiches Bild und ist auch bei seitlich größerem Betrachtungswinkel gut lesbar. Negativ fällt - wie bei den meisten Tablets - das stark spiegelnde Display auf.

Kameras

Medion hat dem aktuellen Tablet-Standard entsprechend zwei Kameras verbaut. Die Hauptkamera auf der Rückseite bietet maximal 5 Megapixel, die Front-Kamera löst Bilder mit maximal 2 Megapixeln auf. Wie auch bei anderen Tablets darf man sich von den Kameras nicht allzu viel erwarten. Die beiden Testfotos zeigen Motive bei Kunstlicht - vor allem mit dem Weißabgleich und bei schlechten Lichtverhältnissen haben die Kameras ihre Probleme. Für Videotelefonie oder Schnappschüsse, die man schnell mit Freunden teilen will, reichen sie aus.

Android 3.2 mit Upgrade-Aussichten ...

Auf dem Lifetab kommt die unveränderte Android-Version 3.2 zum Einsatz. Nutzer können somit Googles Betriebssystem ohne verfremdende Oberfläche - wie etwa Samsung dies bei seinen Galaxy Tabs pflegt - erleben. Laut Medion soll Android 4.0 als Over-the-Air-Update kommen. Das hat das Unternehmen auf seiner Facebook-Seite am vergangenen Montag bestätigt. Wann die Aktualisierung erfolgt, ist jedoch noch nicht bekannt.

... und vorinstallierten Apps

Das Tablet wird lediglich mit einigen vorinstallierten Apps ausgeliefert, die sich allerdings deinstallieren lassen. Dazu gehören Anwendungen wie die Hofer App, eBay und das Wörterbuch Leo sowie Documents to Go, Printshare und Zeichen Pad. Letzteres ist eine App mit einer großen Auswahl an Zeichenmöglichkeiten, die sich aber eher an Kinder richtet. Mit Galaxy on Fire 2 und Dungeon Defenders First Wave Deluxe HD sind auch zwei Games dabei. Von Lifetab Media für die Wiedergabe und Verwaltung von Musik, Video und Fotos sollte man eher absehen, da die App auf dem Tablet sehr langsam ist. Die Anwendung bietet allerdings keine Funktionen, die Android nicht von Haus aus liefert. So sind die Galerie- und Musik-App von Honeycomb wesentlich besser geeignet.

Design

Beim Design hinkt das Lifetab der Konkurrenz nach. Mit Abmessungen von 26 x 18 x 1,3 cm und einem Gewicht von 720 g zählt das Tablet zu den Schwergewichten. Das Galaxy Tab 10.1 ist bei 25,6 x 17,5 x 0,8 cm deutlich dünner und mit 565 g auch wesentlich leichter. Zum Surfen oder Spielen wird man das Gerät dadurch wohl eher auf den Tisch oder die Knie auflegen. Die Verarbeitung des Tablets wirkt generell solide. Die leicht gummierte Rückseite aus Kunststoff fühlt sich zwar nicht so hochwertig wie die des iPad 2 an, die Oberfläche ist jedoch erfreulicherweise Resistent gegen Fingertapper - was man vom Display nicht behaupten kann.

Anschlüsse

An der Oberseite befinden sich zwei Schalter für die Lautstärke. An der linken Kante sind der Ein-/Ausschaltknopf, die beiden Slots für microSD- und SIM-Karte, ein Kopfhöreranschluss und der microUSB-Anschluss untergebracht. Der Multifunktionsanschluss für Strom- und TV-Kabel befindet sich an der Unterseite. Neben einem Display-Putztuch legt Medion auch eine Kunstleder-Hülle dazu.

Yesss Starter-Set

Hofer bietet das Tablet zusammen mit dem Yesss Starter-Set inklusive 1 GB Datenvolumen an, das nach Aktivierung ein Monat gültig ist. Danach kann man das Guthaben um 4 Euro pro Monat wieder aufladen. Mit 1 GB kann man bei intensiverem Surfen, Push-Mail und Benachrichtigungen und automatischem Aktualisierungen und Laden mehrere Apps allerdings schnell an die Grenze stoßen. Eine Alternative bietet beispielsweise Bob Gigabob mit 9 GB inkludiertem Datenvolumen um 8,80 Euro pro Monat.

Fazit

Das Medion Lifetab präsentiert sich im Kurztest als solides Android-Tablet. Wer keine vom Hersteller angepasste Oberfläche will, sondern Android pur bevorzugt, ist hier richtig. Auch die Ankündigung des Updates auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich ist eine positive Nachricht für potentielle Lifetab-Besitzer. Das Tablet mag nicht das leichteste und schnellste am Markt sein. Der Preis von 399 Euro (und von Haus aus 3 Jahre Garantie) macht das Lifetab bei der Ausstattung allerdings zu einem interessanten Android-Tablet. Das Galaxy Tab 10.1 mit 32 GB und 3G ist im Vergleich dazu hierzulande ab 680 Euro erhältlich. (Birgit Riegler/derStandard.at, 7. Dezember 2011)

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runde ecken! gleich verklagen!!!! ;-)

beim hofer, dem ausbeuter mit dem scientology-einschlag

sollten bewußte konsumenten nichts kaufen.
ebenso: lidl, schlecker, penny markt

diese unternehmen beuten arbeitskräfte systematisch aus und bezahlen dafür (auf die tatsächliche arbeitszeit gerechnet) weit unter jedem kollektivvertrag

der hofer betreibt eine mitarbeiterausbildung die von einem scientology-institut (daß damit werbung macht) konzipiert und entwickelt wurde.
der aldi ist noch dazu einer der größten finanziellen förderer der autoritären psychosekte.

kann man alles mit ein bißchen recherche nachlesen, bloß qualitätszeitungen ignorieren das.

gut ich hab jetzt ein bisschen recherchiert

und bloß rausgefunden, daß das immer wieder auftauchende gerüchte sind.

vielleicht möchten sie nicht doch ein paar ihrer quellen nennen? ich wäre dankbar.

Also ich hab von Mitarbeitern von Hofer ..

....und von Liferanten genaudas Gegenteil gehört.
Hofer zahlt seine Mitarbeiter gut und pünktlichst seine Waren, aufgrund der großen Mengen bekommt er natürlich gute Preise.

mfg

Meines

Wissens nach zahlt der Hofer mehr als die meisten anderen Lebensmittelketten.

wer bei den lieferanten vom hofer arbeitet

der spuert die ausbeutung ganz direkt

deshalb zahlt auch der Billa ...

satte 1000€ Netto für Vollzeit, wofür man dann aber auch schnell man 50 oder mehr Stunden die Woche im Geschäft steht ... so ein BLÖDSINN *lach*

Wir gehn jetzt nur noch zum Merkur einkaufen wo sich nur die Bobo´s die eingelegten, mit Schafskäse gestopften Pfefferoni um 5€ das 1,5dag Dazerl leisten kann! Gerade Hofer, Lidl und Co. bieten viele Lebensmittel in ausgezeichneter Qualität zu einem super Preis an! Klar kann man immer noch Delikatess Produkte auch kaufen ... wer sichs leisten kann/will!

lifetab = olipad 110

Der webstandard berichtete :-)
Markenwelt.de

ruggedized

ich wünsch mir ein wasserdichtes, stossfestes tablet mit henkel.

Die Diskussionen

sind eigentlich sinnlos, da es dieses Ding ohnehin nur in extrem geringer Stückzahl gab. Fünf Minuten nach Geschäftsöffnung (ca. 10 Stück!) waren alle weg. Soll angeblich in anderen Filialen genauso gewesen sein.

Im 16. Bezirk waren nach 2min alle weg. In hollabrunn hab ich aber 5min vor geschäftsschluss noch das letzte stück bekommen!

die entscheidende frage ist, ob nachbestellung möglich ist.

bei manchen anderen angeboten konnte man das angebot auch nachbestellen, weil es wenig sinn macht, die ganze filiale mit tabs anzufüllen, falls es am ende wider erwartens wenig interesse gibt.

bloß ein ausstellungsstück solltens dann doch in der filiale behalten.

die argumentationskette haengt als
luftbäckerei im raum.
1erer sprach vom ipad. zweiterer auch. sie stellen einen technischen vergleich auf. basher werdens erwachsen!

bin begeistert

Von meinem lifetab gesendet :-)
Gekauft bei Aldi Süd,,, Bob Karte funktioniert

Ich hab ein Nook Tablet um Euro 200.- aus den USA mitgebracht

Nach einem root und mit adb geht alles auch ohne die barnes&noble verkaufsoftware ...

Mail, web, oyo reader, das reicht eigentlich !

Und es ist kleiner, leichter und schneller ...

Hat sogar Adobe Flash !!

Adobe Flash braucht bald keiner mehr....
wird eh alles grad auf html 5 umgestellt....
(sogar youtube!)

Jo, eh...

Aber trotzdem: das Nook Tablet ist ein geiles und noch dazu extrem billiges Android-Tablet !!

Wenns jetzt noch einen Icecream Sandwich hack gäbert...

Kommt sicher bald.

Hinten Logo draufpicken

und fertig, merkt keiner am Naschmarkt. ;-).

EUR 399 is ein bisserl viel geld, wenns jetzt schon für einige dinge zu langsam ist

Also ich hab mir das Ding heute geholt, bin bis jetzt mal ganz zufrieden damit...

Wahnsinnsaussage... das zeigt genau das Fanboy-Denken. Danke für diese überaus aufschlussreichen Beitrag.
Nur mal zur Info.
Das Ding, für welches Sie gerne den doppelten Preis zahlen (wahrscheinlich nur um auch zu den Bobos zu gehören) ist technisch nicht mal annähernd so weit wie dieses Lifetab.
Viel Spaß beim anstellen ums iPad3.

...halte von bobo_Sagern nicht allzuviel....
... es gib eben mal menschen die sich dinge leisten können, und sich nicht deshalb immer gleich in hardware specs der geräte einlesen müssen.... na und, wenn´s zu langsam ist, kauft man sich halt nächst Woche ein neues....
.... nichts ist für die Ewigkeit gemacht ;)
...nebenbei, Schickimickis kaufen nicht beim Hofer ;)

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