Heurigenwirtin wird Stadlers Nachfolgerin

6. Dezember 2011, 12:57
  • Elisabeth Kaufmann-Bruckberger will sich vor allem um den Tourismus kümmern.
    foto: apa/helmut fohringer

    Elisabeth Kaufmann-Bruckberger will sich vor allem um den Tourismus kümmern.

Stadler will im EU-Parlament Fraktion angehören - Kaufmann-Bruckberger wird am Mittwoch angelobt

Wien  - Das BZÖ hat am Dienstag die Heurigenwirtin Elisabeth Kaufmann-Bruckberger (41) als Nachfolgerin für den nach Brüssel wechselnden Abgeordneten Ewald Stadler im Nationalrat vorgestellt. Die neue Parlamentarierin will zwar "nicht in die Fußstapfen" Stadlers treten, weil diese vielleicht etwas zu groß sein könnten, sie will aber "in den Schneeschuhen gehen lernen". Parteichef Josef Bucher betonte, dass Stadler auch nach seinem Wechsel ins EU-Parlament alle Partei- und Klubfunktionen in Wien behalten werde.

Stadler bleibt damit Stellvertreter Buchers als Klubobmann und Bürgeranwalt des BZÖ. Seine Arbeit im EU-Parlament will Stadler bei der Sitzung am 12. Dezember aufnehmen. Seine Tätigkeit will der neue BZÖ-Mandatar in Brüssel und Strassburg im Rahmen einer parlamentarischen Fraktion ausüben. Es gebe "große Aussichten", dass er das auch zustande bringen werde. Dem FPÖ-Mandatar Andreas Mölzer warf er vor, diese Bemühungen zu torpedieren. Damit sei dieser aber auf dem Holzweg, meinte Stadler.

Stadler "mit Fleiß und Engagement"

Dass er nicht mit überschenglicher Freude nach Brüssel wechsle, stellte Stadler nicht in Abrede. Es gehe aber nicht um seine eigenen Befindlichkeiten, sondern er werde die gestellte Aufgabe als Herausforderung wie in all seinen bisherigen Funktionen annehmen. Und im Gegensatz zu den meisten anderen österreichischen EU-Abgeordneten wolle er "mit Fleiß und Engagement" die Aufgabe so annehmen, dass man auch Erfolge sehe. "Ich möchte politisch tatsächlich etwas bewirken."

Elisabeth Kaufmann-Bruckberger wird am morgigen Mittwoch als seine Nachfolgerin im Nationalrat angelobt. Die Heurigenwirtin aus Gumpoldskirchen war von 2009 bis 2011 Stellvertreterin Stadler als niederösterreichischer BZÖ-Chef. Die Touristikerin will sich auch im Parlament vorrangig dem Tourismus widmen. Sie wurde am 20. Mai 1970 in eine Weinbau- und Tourismusfamilie in Mödling hineingeboren. Kaufmann-Bruckberger ist geschieden und hat zwei Söhne im Alter von 18 und 20 Jahren. (APA)

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und bis 12. Dezember

hilft er der APA beim Berichte schreiben?!?

ersatz für Stadler?

Nicht wirklich.Stadler ist polemisch und seine Reden immer sehr spritzig und provokant und dazu noch getragen vom Wissen um die Gesetze , die da beschlossen werden.Nicht jeder Abgeordnete kann das von sich behaupten.Wann immer Zeit gebe ich mir das Theater im Parlament.Auf ORFIII wird ja voll übertragen.Die Gesetzte wären sicher bessser oder zumindest konsistenter wenn nur Juristen/innen im Parlament wären.Aber demokratisch ist das auch nicht.Jetzt haben wir einen Überhang von Beamten und Interessensvertretungen, quasi geschütze Werkstätten für Minderleister.Eine Heurigenwirtin bring vielleicht frischen Geist, zumindest Weingeist in die Diskussion.Egal,wirklich schlimm ist sich fürs BZÖ entschieden zu haben.Da liegt der Hund begraben.

heurigenwirtin

ist etwas zu tief gestapelt, wenn man sich ihren beruflichen Werdengang ansieht.
Warum gibts sowenig von ÖVPSPÖ, die einen ebensolchen aufweisen können?Ich frage mich nur wie sie zu Hojac, Petzner und Co im Bienenzüchterverein passt.Ein Rätsel!

"Blond, blaue Augen. Die nehmen wir."

..der sogenannte "BierZeltÖsterreicher"!

weil auf den beruf der dame gespottet wird, die heutige rede der frau magistra laura rudas zeigte wieder deutlich, matura, studium und akademischer grad sind kein gradmesser für intelligenz, geschweige kompetenz.

Grandios

was hier das Gesprächsthema ist. Nämlich der Status als Heurigenwirtin. Anscheinend ist neuerdings ein abgeschlossenes Studium Voraussetzung für einen Gang in die Politik. Ähnlich verhält es sich beim Strache: Hauptangriffspunkt vieler - sein früherer Beruf.
Man sollte Leute doch an Ihrer tatsächlichen Kompetenz messen - es bleibt abzuwarten was die Frau kann (oder eben nicht). Aber was die Berufe angeht sollten die Leute, die immer von Toleranz reden mal in den Spiegel schauen.

Tatsächliche Kompetenz?

Dann aber sofort zurück zum Zahnbürstl, der Strache.
Stadler zurück in den Opus Dei-Keller und die besagte Frau zurück zur Meische !!!

Tatsächliche Kompetenz.
Nun gut, die politische Kompetenz können sie ja nicht meinen also bleibt zu hoffen, dass die Herrschaften in ihren erlernten Berufen kompetenter wären.

Wetten, jetzt lernt sie gerade ein paar Sachen auswendig

Wie z. B.:
"Wir vom BZÖ sind für tiefgreifende Strukturreformen in unserem Land. Es kann nicht sein, dass das Geld unserer hart arbeitenden Bevölkerung in Brüssel verzockt wird".
oder
"Ich fordere die Fr. Minister (den Hrn. Minister) auf, mit sofortiger Wirkung zurückzutreten, damit in unserem Land der Weg frei ist für anständige Politik und die Steuerzahler sich nicht vor weiteren Sanktionen fürchten müssen"
... beliebig fortsetzbar.

und wie sehr hat er immer wieder betont, das mandat nicht anzunehmen

letztlich lockt doch der finanzielle futtertrog...

Es ist net der Futtertrog, der drängt. Es ist die Tatsache, daß Stadlers Nachgereihter mittlerweile bei der FPK ist und die Blauen somit drei Abgeordnete im EU-Parlamente hätten, verzichtete Stadler.

gefinkelter Plan um Wählerverlust zu reduzieren:
Alle singen: bleib ma no a wengerl sitzen .....

Stadler möchte 'politisch tatsächlich etwas bewirken'.

Sein Vorgänger und Vorbild in der EU ist sicher der Martin Graf.
Es gehe ihm nicht um seine eigenen Befindlichkeiten (aber den Frauen geht es dafür immer um ihre.
Sie sind immer wieder eine einzige Herausforderung).

Tipp: der Wunsch mancher freiheitsbewußter (und konservativer, z.b. des Donnerbauer) Ultrarechter nach einem Abtreibungsverbot.

Durchaus sympathische Frau

Nur - derjenige, der sich mit Menschen wie Petzner, Westenthaler in ein Boot setzt, ist schon genauer zu hinterfragen.

Sympathisch

Um das festzustellen, reicht Ihnen ein liebes Lächeln für die Kamera??

Ja,

bei mir sind erste Eindrücke von Sympathie durchaus visuellen Ursprungs.

Auf alle Fälle sind Sie auf dem...

...rechten Auge nicht blind !!!

Schauen sie sich mal ein paar Filmchen mit Eva Braun an.
Ein süßes Madl und sehr sympathisch, lacht immer ganz fröhlich und ist immer guter Dinge.

die müssen ja einen lässigen eindruck von uns in büxsel haben

wenn sie sich jetzt den beiden rumquälen müssen.

denn heurigen wird die gute frau brauchen, wenn die sich nach der nächsten wahl den kummer runterspülen will.

Zahntechnikgehilfin oder Studienabbrecher müsste man sein,

also was wirklich erfolgreiches á la SPÖ, dann wird man "Infrastrukturminister" oder BKler ... im Zweifelsfall geht man dann halt nach Argentinien ... :)

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