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Wien - Der börsenotierte Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2011/12 (Mai bis Oktober) seinen Umsatz um 8,4 Prozent auf 666,8 Mio. Euro gesteigert, musste aber einen Gewinnrückgang von 13,5 Prozent auf 34,3 Mio. Euro hinnehmen. Im zweiten Quartal haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen "zunehmend verschlechtert", teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Wenig optimistisch auch der Blick in die Zukunft: Wegen der trüberen Aussichten revidiert das Management die Prognose deutlich nach unten.
"Zwar sieht der Vorstand der Zumtobel AG im Lighting Segment weiterhin eine gute Geschäftsaktivität, im Components Segment hingegen wird aus heutiger Sicht nicht mehr erwartet, dass die notwendige Wachstumsdynamik in den kommenden sechs Monaten wieder aufgenommen wird", so das Unternehmen. Vor diesem Hintergrund könne die bisherige Guidance für das Geschäftsjahr 2011/12, die ein Umsatzwachstum von rund 10 Prozent und eine bereinigte EBIT-Marge von knapp über 6,4 Prozent vorsah, "nicht mehr bestätigt werden." Der Vorstand erwartet nun einen Umsatzanstieg von "deutlich unter 10 Prozent" sowie einen Rückgang der EBIT-Marge gegenüber dem Vorjahr. Genauere Aussagen zur EBIT-Marge könnten werden der makroökonomischen Entwicklungen und der damit verbundenen Unsicherheiten in der Absatz- und Auslastungssituation nicht getätigt werden. Trotzdem, versicherte der Vorstand, werde man weiter in die "globale Wachstumsstrategie" investieren.
Im ersten Halbjahr 2011/12 schrumpfte das operative Ergebnis (EBIT) um 10,1 Prozent auf 43,6 Mio. Euro. Die bereinigte EBIT-Marge ging von 7,9 Prozent im Vorjahr auf 6,5 Prozent zurück.
Während der Segmentumsatz im Bereich Lighting in den ersten sechs Monaten um 11,0 Prozent auf 488,8 Mio. Euro zulegte, schwächelte das margenstärkere Components Segment: Hier stieg der Umsatz nur leicht um 1,8 Prozent auf 218,5 Mio. Euro. Der Umsatz mit LED-Produkten wurde hingegen fast verdoppelt und belief sich auf 82,2 Mio. Euro. (APA)
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