Ölpest im Golf von Mexiko

BP mit Vorwürfen gegen Halliburton: Angeblich Beweismittel vernichtet

6. Dezember 2011, 07:22

Laut BP könnten Probleme bei der Verfüllung des Bohrloches auf dem Meeresgrund zu der Ölkatastrophe geführt haben

Im Verfahren um die schwere Ölpest im Golf von Mexiko hat der Erdölkonzern BP dem US-Wartungs- und Dienstleistungsunternehmen Halliburton am Montag vor einem Gericht in New Orleans die Vernichtung von Beweismaterial vorgeworfen. Nach Auffassung von BP könnten Probleme bei der Verfüllung des Bohrloches auf dem Meeresgrund zu der Ölkatastrophe geführt haben. Halliburton habe Beweismittel über die Qualität des benutzten Zementschlamms bewusst vernichtet, erklärten die Anwälte von BP. Nach der Explosion der Förderplattform "Deepwater Horizon" im April 2010 waren vor der US-Küste rund 780 Millionen Liter Erdöl ins Meer ausgelaufen. (APA)

Eins von Gottes Ebenbildern
04
6.12.2011, 09:48

Auch wenns abgedroschen ist, allein die Tatsache, dass sich diese Katastrophe im Plantschbecken der Vereinigten Staaten ereignete, ist insofern positiv, als sich sonst niemand um die Folgen gekümmert hätte (zB in Nigeria).

@Halliburton: Dass die Beweise vernichten würden, glaubt doch kein Mensch! Da steht Dick Cheney mit seinem Ehrenwort dafür ein...

lg mensch

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