Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Microsoft will künftig bei seinem Angebot zum Cloud Computing die Anforderungen von Datenschützern in Deutschland und Europa in den Vertragsbestimmungen berücksichtigen. Der weltgrößte Softwarekonzern präsentierte am Montag in München Musterverträge für den Internet-Dienst Office 365, mit denen die Anwender ihrer rechtlichen Verpflichtung zum Datenschutz einfacher nachkommen könnten. "Microsoft übernimmt damit eine Vorreiterrolle beim Thema Datensicherheit und stellt sich einmal mehr seiner Verantwortung als Anbieter Cloud-basierter Lösungen", sagte Ralph Haupter, Geschäftsführer von Microsoft Deutschland.
Auslagerung
Die Auslagerung von Dienstleistungen zur Datenverarbeitung wie E-Mail, Datenspeicher oder Rechenkapazität in eine Rechnerwolke war bisher von den Datenschutz-Beauftragten in Deutschland kritisch beäugt worden. Sie befürchten, dass die Anwender von Cloud Computing nicht mehr in der Lage sind, die Verantwortung für die eigene Datenverarbeitung zu übernehmen.
Microsoft erklärte nun, man habe das Papier "Orientierungshilfe - Cloud Computing" eines Arbeitskreises der Datenschutzbeauftragten in Deutschland zum Maßstab genommen und in konkrete Vertragsbestimmungen für Office 365 umgesetzt. In den Musterverträgen seien auch die EU-Standardvertragsklauseln enthalten, die von der Europäischen Kommission vorgegeben worden seien.
"Safe Harbor"
Microsoft konkurriert beim Cloud Computing mit Anbietern wie Google und Amazon. Die Dominanz von US-Anbietern in diesem Segment führte in den vergangenen Jahren dazu, dass ein Großteil der Infrastruktur der Rechnerwolke im Internet in den USA aufgebaut wurde. Dies wirft in Europa allerdings rechtliche Probleme auf. Die führenden US-Anbieter beriefen sich bisher bei der Verarbeitung der Daten in den USA auf die Datenschutzvereinbarung "Safe Harbor" (Sicherer Hafen) zwischen der EU und den USA. Sie ermöglicht unter gewissen Rahmenbedingungen europäischen Unternehmen und Organisationen, legal personenbezogene Daten in die Vereinigten Staaten zu übermitteln und dort verarbeiten zu lassen. (APA)
Link
Ab 29. Mai online und im Fachhandel erhältlich - Ab 879 Euro
Der Suchgigant wirft Microsoft Verletzung der Nutzungsbedingungen vor
Genaues Erscheinungsdatum und Rückkehr des Start-Button noch offen
Zwei kritische Fehler beim Internet Explorer behoben
Nutzer können nun Konversationen mit Google-Kontakten aus Outlook.com und Skydrive führen
Die Leistungsverbesserung des NT-Kernels habe keine Priorität - beim Linux-Kernel funktioniere das besser
Thurrott: "Kritiker an den Pranger zu stellen macht nur Sinn, wenn sie falsch liegen"
Die Windows-8-Oberfläche soll sich an Wünsche der User anpassen
Laut Microsoft kein iTunes-Support in nächster Zeit absehbar
Artikel zum neuen Betriebssystem würden auf reiner Effekthascherei und Übertreibung aufbauen
Folgt Peter Klein nach - erste weibliche Besetzung für diesen Posten in der Firmengeschichte.
Nur sechs Monate nach dem Start seines neuen Betriebssystems hat der Konzern eine Nachfolgeversion angekündigt
Microsofts eigenes Tablet würde die Vorteile von PC und Tablet verbinden
Posten Sie Ihren Vorschlag
Bislang hat Microsoft 100 Millionen Windows-8-Lizenzen verkauft - Update kommt noch 2013
Apps sollen künftig automatisch im Hintergrund installiert werden
Mittlerweile bereits 400 Millionen Accounts - SkyDrive wird fix integriert
Das Betriebssystem wurde auf Usability getestet - Das Design konnte hingegen überzeugen
Kleinerer Formfaktor - zweite Generation soll auf der BUILD-Konferenz vorgestellt werden
Video- und Audio-Anrufe möglich - Start in Großbritannien, andere Länder folgen - Browser-Plugin notwendig
PC-Verkaufszahlen gehen zurück - Microsoft arbeitet an einer neuen Strategie
Tablet mit Windows 8 erntete von Testern Lob für Verarbeitung und Performance, Kritik für Akkulaufzeit
So wie die letzten 20 Jahre ?
Ich glaube der Typ haut sich schon in der Früh einen hinein, was für ein Schwachsinn.
Kann mir nichts schöneres vorstellen als meine Gesundheitsakte in der MS Cloud. Da kann ich diese ja gleich in Wien auf eine Plakat Wand kleben.
Vielleicht ein bisschen übertrieben, aber geldgierige Konzerne und Vertrauen passen nicht zusammen.
ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass ein unternehmen daten in die wolke pumpt wenn sie weiß das diese daten jederzeit von den amerikanern angesehen werden können.
hier die beste lösung. bevor die daten in die cloud wandern sollten diese auf dem eigenem rechner verschlüsselt werden damit keiner was mit den daten anfangen kann. kann ja nicht so schwer sein oder?
Schöne Theorie, Papier ist geduldig. Wie in anderen Berichten erwähnt hat die EU mit den USA ebenfalls "Vereinbarungen" zur Weitergabe von Flugpassagierdaten. Nur kontrollieren was die USA damit macht kann (oder will) niemand. Und das soll bei Microsoft und US-Behörden anders sein? Den US-Behörden wird der Zettel von Microsoft sprichwörtlich am WC helfen Geschäfte zu verrichten.
Für MS gäbe es eine Lösung. Sollen sie ihre Firmenzentrale von Redmond nach Europa verlagern um kein US-Unternehmen mehr zu sein, dann können sich sie das Cloud-Papier sogar sparen = "Green company with paper in the cloud".
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.