Nach dem arabischen Frühling

6. Dezember 2011, 07:00
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Frauen in die Neugestaltung der Länder aktiv miteinzubeziehen fordert Amnesty in seinem Video

Im Jahr 2011 forderten die Menschen in den Ländern Nordafrikas und des Nahen Osten lautstark Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit.
Die Umbrüche erfassten die gesamte Region. Einige waren - trotz massiver Repression - erfolgreich und führten zu Veränderung. Andere wurden, jedenfalls vorläufig, zurückgeschlagen. Manche gehen noch weiter. Alle haben ein neues, von Hoffnung getragenes Menschenrechtsszenario für Nordafrika und den Nahen Osten gezeichnet.

Wir haben die Bilder der Menschen in Tunesien, Ägypten, Bahrain, Syrien und weiteren Ländern der Region, die um ihre Rechte kämpfen, vor Augen. Eine treibende Kraft dabei sind die Frauen. Was in die Geschichte unter dem Schlagwort "Arabischer Frühling" eingeht, im Iran als grüne Bewegung aktiv ist, ist mit dem Mut, dem Willen und Kampf der Frauen unmittelbar verbunden.

Die Arbeitsgruppe für verfolgte GewerkschafterInnen und das Netzwerk Frauenrechte von Amnesty International Österreich fordern aktuell, Frauen in den Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens in die Gestaltung der Zukunft aktiv mit einzubeziehen, jegliche Diskriminierung in Gesetz und Praxis sofort zu beenden und sicherzustellen, dass Frauenrechtsaktivistinnen ihrer Arbeit ungehindert nachgehen können. In dem Video sprechen die tunesische Anwältin Radhia Nasraoui und die aus dem Iran stammende Ärztin Jaleh Lackner-Gohari über den Kampf der Frauen für die Menschen- und Frauenrechte in Tunesien und im Iran. (red)

 

Klappe 5 Amnesty

Konzept, Produktion, Kamera: Amnesty International
Schnitt: Katja Schröckenstein
Assistenz: Christina Schröckenstein
Sprecherin: Patricia Michalek-Kurucz
Trailer: Doris Mayer

Links

gewerkschafterinnen.amnesty.at/

frauenrechte.amnesty.at/

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