Team der TU Wien gewann internationalen Hacker-Wettbewerb

5. Dezember 2011, 11:23
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    Der Wettbewerb ICTF bietet akademischen Hackern eine legale Möglichkeit, ihr Wissen unter Beweis zu stellen.

Setzte sich gegen 86 Konkurrenten bei Wettbewerb in Santa Barbara durch

Wien - Ein Team der Technischen Universität (TU) Wien hat den jährlich von der Universität von Santa Barbara (US-Bundesstaat Kalifornien) organisierten Hacker-Wettbewerb "International Capture the Flag" (ICTF) gewonnen. 87 Expertenteams aus dem Bereich Internetsicherheit haben dabei ihre Fähigkeiten gemessen, teilte die TU am Montag in einer Aussendung mit. Dem siegreichen Wiener Team winkt ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Dollar (1.480 Euro) und eine fixe Teilnahme beim "DefCon CTF" im kommenden Jahr, laut TU der "wohl wichtigste Hackerbewerb weltweit".

Wissen in der Praxis einsetzen

Weltweit wird im Bereich Datenschutz und Internetsicherheit geforscht. "Rein akademische Analysen über Hacker-Attacken sind allerdings nur die eine Seite - man kann eine ganze Menge lernen, wenn man das theoretische Wissen in der Praxis gegen exzellente Gegner einsetzen muss", so Christian Platzer, von der Automation Systems Group am Institut für Rechnergestützte Automation der TU Wien.

In Systeme eindringen

Der Wettbewerb ICTF bietet akademischen Hackern eine völlig legale Möglichkeit, ihr Wissen unter Beweis zu stellen. Die Universität von Santa Barbara legt den Aufgabenbereich dabei jedes Jahr neu fest. Die Teams müssen einerseits die eigene Computer-Infrastruktur schützen, andererseits in die Systeme der anderen Teams eindringen und vorgegebene Aktionen durchführen. Bereits 2006 konnte ein Team der TU den Wettbewerb für sich entscheiden. (APA)

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17 Postings
Schweden Krokodil
00
6.12.2011, 11:39
Land der Hacker, zu-hu-kunftsreich...

Hacker? Ist das eine zukunftsreiche Berufsgruppe? Wo kann man sich bewerben und wer sind die Marktführer?

Zuben Elgenubi
00
5.12.2011, 23:09

Hier scheinen Postings zu verschwinden . . .

- - - Ist das möglicherweise eine kleine Kostprobe des studentischen Hacken-Könnens?

Nicator
02
5.12.2011, 19:41
Wie viele Mitglieder hatte DAS TEAM?

Pyros
120
5.12.2011, 17:29
Offenbar haben die unis zu viel Geld

siliconvalley
01
6.12.2011, 04:14

ja, Internet Sicherheit ist eh völlig überbewertet ;-))

HrevilO
02
5.12.2011, 21:45

ja, vor allem wenn man bedenkt, dass der CTF am Freitag von 17:00 - 02:00 war und die teilnehmer zum großteil motivierte studenten ohne bezahlung waren...

keine ahnung ob das irgendwem von den eigentlich angestellten als arbeitszeit angerechnet wird.

kopfschüttelnde grüße...

f l o
 
02
5.12.2011, 21:40

genau! gerade die TU Wien - die forscht doch tatsächlich an technologie, das braucht doch keiner. und die meduni - dort werden krankheiten geheilt. wozu soll denn das gut sein?
alles abschaffen.

RockyRolla
26
5.12.2011, 13:37
FH St. Pölten kann einstecken

großes lob an das team der tu wien, vor allem, wenn man bedenkt, dass internet security bei ihnen nur eines von vielen fächern ist.

vergleicht man das mit der fh st. pölten, wo der ganze studiengang 'internet security' heißt, sollte bei den 37. platzierten wohl scham aufkommen...

Kulkulcán
00
8.12.2011, 00:13
Nicht so einfach vergleichbar

Die TU hatte schon jahrelang Erfahrung mit dem Bewerb.
Und vor allem: Sie konnte aus einem sehr großen Manpower-Pool auswählen...

dakakadu
01
5.12.2011, 18:00

mich würde in diesem zusammenhang auch mal interessieren inwiefern die TU einen kleinen Vorteil hatte, da diese im iseclab mit den Veranstaltern zusammen arbeiten ;)

dakakadu
01
5.12.2011, 18:55

die Anmerkung soll jedoch nicht den Gratulation an die TU mindern.

und weil ich gerade die Teilnehmerliste gesehen habe, haben sie (RockyRolla) nicht auch Hagenberg vergessen zu erwähnen?

f l o
 
00
5.12.2011, 15:13

naja, dass es einen unterschied zwischen unis und fachhochschulen gibt, lässt sich wohl nicht bestreiten.

Countblue
02
5.12.2011, 13:18
Respekt !

+1

CB

Harl-Geinz Krassers Friseur
02
5.12.2011, 12:23
sauber!

vorallem wenn man bedenkt, dass sie sich gegen unis durchgesetzt haben, deren etat wohl 10 mal so hoch ist wie von der tu.
die lehre ist hier, trotz der geldmängel, immer noch gut.

M0ru
00
5.12.2011, 13:23

variierend. Der Vortrag Introduction to Security war sehr flach und fixiert auf die Definitionen aus gut 10 Jahre altem Lehrmaterial.
Viele arbeiten sich auch in dem verbleibenden bisschen Freizeit noch deutlich vertieft in die Materie ein. Rein mit dem Stoff aus dem Unterricht wäre so ein Ergebniss nicht möglich gewesen

kleiner Schelm
00
5.12.2011, 15:05

Das Engagement und Interesse zu fördern ist es eben.
Aus einem Lehrbuch oder einer Vorlesung wird man immer nur Grundlagen vermittelt bekommen.

Dennoch: Weltweite Spitze in Internet-Security für die TU Wien ist schon eine ENORME Leistung. Respekt!

the_suck
00
5.12.2011, 13:20

bei IT-Security kommts ja auch nicht auf das Budge an sondern aufs Köpfchen

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