Razzien gegen Filmpiraten und Rechenzentren

5. Dezember 2011, 11:09
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Sogenannte Release-Gruppen sollen tausende Filme unter anderem für kino.to ins Netz gestellt haben

Vergangene Woche hat die Polizei in Deutschland die Wohnungen von sieben Privatpersonen wegen angeblicher Film-Piraterie durchsucht. In Ungarn und der Schweiz wurden Rechenzentren durchsucht. Das berichtet heise unter Berufung auf Angaben der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU), die schon 2009 einen entsprechenden Strafantrag gestellt hatte.

Release-Gruppen

Die Personen sollen zentrale Mitglieder der sogenannten Release-Gruppen "Inspired" und "Crucial" sein, die insgesamt 2.500 Filme zur widerrechtlichen Verbreitung ins Internet gestellt haben sollen. So sollen sie in den Rechenzentren Server über einen Untermieter unter falschem Namen aufgestellt haben. So soll 2009 eine DVD von "Harry Potter und der Halbblutprinz" im Auftrag von "Crucial" aus einem österreichischen Presswerk gestohlen und als erste deutschsprachige Kopie des Films im Netz verbreitet worden sein.

Für Kino.to

Die Filme sollen unter anderem über Seiten wie kino.to zur Verfügung gestellt worden sein. Die Server in der Schweiz mit rund 130 Terabyte und in Ungarn mit etwa 30 Terabyte seien nun abgeschaltet worden. In den deutschen Privatwohnungen seien mehrere Computer und Festplatten beschlagnahmt worden. (red)

  • 2009 soll eine DVD von "Harry Potter und der Halbblutprinz" im Auftrag der Release-Gruppe "Crucial" aus einem österreichischen Presswerk gestohlen und als 
erste deutschsprachige Kopie des Films im Netz verbreitet worden sein.

    2009 soll eine DVD von "Harry Potter und der Halbblutprinz" im Auftrag der Release-Gruppe "Crucial" aus einem österreichischen Presswerk gestohlen und als erste deutschsprachige Kopie des Films im Netz verbreitet worden sein.

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