Ökonom

"Der Euro ist die Rettung, nicht das Problem"

Interview | Hermann Sussitz, 6. Dezember 2011, 06:15
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    foto: schumpeter gesellschaft

    Dieter Stiefel: "Zu Tode gfürchtet, is a gstorbn."

Die EU wird trotz Finanzmarktwirrungen und hoher Verschuldung die entscheidende Rolle im 21. Jahrhundert spielen, meint Dieter Stiefel

Warum ein Mehr an Europa und internationaler Zusammenarbeit sich immer auszahlt, der Euro die Rettung, eine Fiskalunion aber wenig realistisch ist, erklärt der Wirtschaftshistoriker und Ökonom Dieter Stiefel.

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derStandard.at: Im Alltag merkt man von der Euro-Krise noch wenig. Wie lässt sie sich einfach für die Menschen erklären?

Dieter Stiefel: Auf Wienerisch sagt man ja: "Zu Tode gfürchtet, is a gstorbn". Das Schaurig-Schöne hat Tradition in Europa. Dabei ist schon die Wortwahl ein Problem. Die Krise kommt aus dem Medizinischen. Sie zeigt an, ob der weitere Krankheitsverlauf positiv oder negativ ist. Es ist also ein Zeitpunkt, wo auch eine Wendung zum Guten eintreten kann.

derStandard.at: Wird die Eurozone bestehen bleiben?

Stiefel: Die EU hat seit 1958 permanent Krisen durchgemacht. Mitte der 1960er-Jahre ist Frankreich ein halbes Jahr gar nicht mehr zu Ratssitzungen gekommen. Die Gemeinschaft war entscheidungsunfähig, man sprach von der Politik des leeren Stuhls oder der Eurosklerose. Aber aus jeder dieser Krisen ist die EU gestärkt hervorgegangen. Die Einführung des Euro war ein Wunderwerk. Auszusteigen wäre für jedes einzelne Land schlichtweg eine Katastrophe. Der Euro ist die Rettung, und nicht das Problem.

derStandard.at: Was ist momentan das größere Problem, die Politik oder die Finanzmärkte?

Stiefel: Die Probleme kommen eigentlich aus dem Finanzsektor. Das ist relativ neu. Normalerweise kommen Krisen aus dem Produktionssektor, der dann die Banken mitreißt. Diesmal ist es genau umgekehrt. In der Finanz kriselt es, während die Produktion und der Konsum noch ganz gut laufen. Fahren Sie durch Wien, sie werden nichts von einer Krise bemerken. Anders verhält es sich natürlich in Ländern, die schon lange strukturelle Schwierigkeiten haben. Das betrifft Griechenland, aber auch die iberische Halbinsel. Spanien beispielsweise hat schon lange horrende Arbeitslosenraten von über 15 Prozent. Auch in Ostdeutschland schaut es düster aus.

derStandard.at: Ist man jetzt vom Finanzsektor abhängig?

Stiefel: Natürlich hat Europa sich mit der hohen Verschuldung dem Finanzsektor ausgeliefert. Wobei, der Finanzsektor sind ja nicht alles bösartige Spekulanten, sondern ganz normale Leute und Institutionen. Das sind zum Beispiel Pensionsfonds, die verpflichtet sind, für ihre Kunden etwas zu machen. Oder Privatanleger, die ihre 100.000 Euro Erspartes sicher anlegen wollen. Man weiß an sich wie der Finanzsektor denkt und arbeitet, und danach müsste sich die Politik richten können.

derStandard.at: Was ist dann das Problem damit?

Stiefel: Man muss sagen, dass der Grad an Liberalisierung im Finanzsektor zu groß war. Die Kontrolle ist den Nationalbanken völlig entglitten. In diesem Klima hat man dann diese strukturierten Produkte erfunden, die im Grunde extrem unseriös gewesen sind und viel Schaden angerichtet haben. Nach dem Feiern hat man jetzt den Kater. Ich glaube daher, dass der Finanzsektor wieder mehr kontrolliert wird. Was natürlich schwer ist, weil er sehr viel Einfluss hat. Die Berater von US-Präsident Obama kommen zu einem großen Teil aus der Finanzwelt. Auch die englische Regierung hört natürlich auf die City (Anm.: Londons Finanzdistrikt), ganz einfach weil ein Drittel der Wirtschaftsleistung dort gemacht wird. Aber es wird letztendlich wieder zu mehr Regulierung kommen.

derStandard.at: Was sagen Sie zum Vorwurf der Banken, die EU hätte Staatsanleihen von Griechenland schmackhaft gemacht, eine Suppe, die sie im Zuge des Schuldenschnittes jetzt auslöffeln müssten?

Stiefel: Wer den Gewinn macht, muss auch den Verlust tragen. Bei diesen hohen Zinsen muss doch jedem Investor klar sein, dass da ein entsprechendes Risiko dahintersteckt. Keine private europäische Bank lässt sich von einem Politiker sagen, wie sie ihre Anleihenpolitik zu machen hat.

derStandard.at: Die Banken misstrauen einander. Die Notenbanken tun viel, um den Geldfluss zwischen den Kreditinstituten zu stärken. Der richtige Weg?

Stiefel: Ja, die Ankündigung der Notenbanken letzte Woche, sich wechselseitig günstig Devisen zur Verfügung zu stellen, ist ein erstaunlicher Akt der Zusammenarbeit. Diese Koordinierung ist sehr wichtig. Nehmen wir zum Beispiel die Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre. Der große Fehler damals war, dass man international nicht zusammengearbeitet hat. Heute arbeiten IWF, EU, G7, G20 und die Zentralbanken zusammen. Das ist der einzige Weg, so eine Krise in den Griff zu bekommen.

derStandard.at: Stichwort Verschuldung: Was früher ignoriert wurde, lässt heute die Zinsen für Staatsanleihen steigen?

Stiefel: Staaten sind heute riesige Wirtschaftskörper. Der österreichische Staat verteilt 50 Prozent seiner Wirtschaftsleistung um. In so einem riesigen Wirtschaftskörper haben Sie natürlich Kredite. Es geht eigentlich nicht ohne. Aber wie schon der mittelalterliche Arzt Paracelsus gesagt hat: "Die Menge macht das Gift." Das heißt, ein gewisses Maß an Staatsverschuldung ist sehr sinnvoll. Es ist auch gut für den Finanzmarkt, weil Staatstitel eine sehr sichere Investition sind. Aber die Menge der Schulden, die viele Länder in den letzten Jahren angehäuft haben, ist sicher zu viel. Das hätte nicht passieren dürfen.

Nun wird aber ein EU-Mechanismus kommen, damit die Verschuldung nicht zu groß wird. Steigt die Verschuldung über ein gewisses Level, zum Beispiel 70 Prozent des BIP, dann könnte eine internationale Kontrollinstitution in die Budgethoheit eingreifen. Die Länder werden sich aber auch in diesem Fall intensiv darum bemühen, keine Kontrolle von außen zu bekommen.

derStandard.at: Österreich versucht sich an der Schuldenbremse. Zu spät?

Stiefel: Nein. Wir waren ja schon einmal nahe der Maastricht-Grenze, die eine Staatsverschuldung von maximal 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vorschreibt. Dann kam die Krise und mit dem Wirtschaftseinbruch und den Bankenrettungen der Schuldensprung (Anm.: 2011 beträgt die österreichische Staatsschuld 73,6 Prozent).

Aber es ist gar nicht so sehr die Frage, wie viel man absolut ausgibt, sondern wo die Dynamiken liegen. Die liegen in den Pensionen und im Gesundheitswesen. Vor allem hier gilt es zu bremsen. Dazu braucht es eine längere Lebensarbeitszeit. Und natürlich den Mut, am Verwaltungsapparat zu sparen.

derStandard.at: Lieber 17 Schuldenbremsen als eine Fiskalunion?

Stiefel: Ja, bei der Fiskalunion habe ich sehr große Zweifel. Es wird ohnehin schon viel in Brüssel entschieden. Das einzige, was den Ländern noch geblieben ist, ist ihre Budgethoheit. Die Deutschen würden ja ohne weiteres über das Budget von Griechenland oder Portugal bestimmen, aber ihr eigenes, das wollen sie selber machen.

Wahrscheinlicher ist da ein Kerneuropa. Die Eurogruppe beziehungsweise auch die Triple-A-Staaten treffen sich öfter als der Rest der Union und sprechen sich mehr ab. Deutschland übernimmt die Führungsrolle. Historisch ist das eigentlich das, was man nicht wollte. Die EWG wurde eigentlich zu dem Zweck gegründet, die Macht Deutschlands am Kontinent zu bändigen.

derStandard.at: Die EU ist allgegenwärtig - aber kaum einer bezeichnet sich als Europäer. Warum?

Stiefel: Weil Europa so heterogen ist. Das macht seine Stärke aus, das sollte man auch nicht verändern. Europa ist ein kreativer Kontinent. Anders als in den USA, wo man in New York wie Los Angeles das gleiche Produkt verkaufen kann, müssen sich die Europäer täglich mit anderen Kulturen auseinandersetzen. Zudem gibt es keine europäische Zeitung, die überall gelesen wird, es gibt keinen TV-Sender. Die Amerikaner haben mit CNN oder der New York Times eine gemeinsame Klammer. Die haben wir nicht.

derStandard.at: Ihr Resümee?

Stiefel: Trotz allem Krisengerede: Ich halte die EU für ein sehr stabiles und zukunftsträchtiges Projekt. Ich lehne mich sogar so weit hinaus, dass das 21. Jahrhundert jenes Europas ist. Die USA haben selbst größere Probleme, und China ist eine Diktatur, dessen zukünftiges Handeln nicht berechenbar ist. Auch wenn die Form des Gebildes EU nicht absehbar ist, es ist eine ungeheure Dynamik, die da dahintersteht. (sos, derStandard.at, 6.12.2011)

Person Dieter Stiefel, 65, ist Professor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien und seit Oktober 2011 emeritiert. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 233
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Dirty_Harry
52
7.12.2011, 05:25
Wortbruch

Hoch und heilig hat ein SPÖ-Bundeskanzler versprochen, dass Österreich seine eigene, starke Währung behält - jetzt haben wir eine Währung vom Schlage Lira oder Drachme.

Dramaqueen
13
6.12.2011, 19:45
Er redet keinen Stiefel! DANKE

der schwitzbär der schwitzt sehr
11
6.12.2011, 17:00
Der Euro ist die Rettung

für all jene (wenigen), die all die Euros gebunkert haben

für diese Büttel werden wir jetzt kasteit und verschuldet auf drei Generationen hinaus

Oddo Wolf
13
6.12.2011, 16:24
Griechenland privatisiert das Trinkwasser

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Ist bald unser Alpenquellwasser dran?

News: Agent Phil Delphia von Agency “Sec-the Fut” (Sichere die Zukunft) hat am 12.8.2017 ein Telefonat mit nachfolgendem Inhalt abgefangen:

“Yes, here is global unionwater-deliveryservice, section Alps-to-palace, office vienna. Is there Scheick Jimmy, Infrastructur Ministry from Syrdanien? … yes, howdi, howdi ääam… very sorry Sir, but we had again a assassination in servicepoint “Schneeberg”. So you must drink the same water like your people. Its from “Hohe Tauern”, but we get solved the problem soon.”

Nirvanacharly
 
02
6.12.2011, 14:53
wir brauchen keine verlängerung der

arbeitszeit, sondern eine senkung der jugendarbeitslosigkeit, gepart mit der tatsache der geburtenschwachen jahrgänge können wir im rahmen der heutigen bedingungen die realarbeitszeit erhöhen, aber auf 65 oder 67 jahre werden wir nie kommen, das widerspricht der normative kraft des faktischen.

Oddo Wolf
01
6.12.2011, 18:01

Arbeitszeitverlängerung? Nur ein kläglicher Versuch die Expansion der Arbeitsleistung an die Expansion der Geldmenge und Zinsenkünfte anzupassen.

gewissengewissen
 
10
6.12.2011, 15:42
sehr richtig, die Welt kaputtwirtschaften und davonlaufen ...

... ist nicht die Lösung:
http://news.yahoo.com/nasa-tele... 05358.html

Währung ist immer nur eine Manifestation (ein Ausdruck, ein HilfsMITTEL) von Strukturen der Dimension GOODWILL oder HERRSCHAFT etc. (siehe unten)

Wer nicht bereit ist, eigene Herrschaft zu reduzieren ...
-- (und die von "Wirtschaft" genauso, denn "Wirtschaft" ist ebenfalls Herrschaft, nämlich GELDherrschaft) --
der (Merkozy) wird nichts in der Welt "retten", und schon gar nicht eine Währung.

(im Gegenteil: Merkel, Sarkozy & Co KASSIEREN überproportional von dieser Währung)
Seit gestern kassieren Minister in 1 Jahr 600,- und im Folgejahr 1320,-/MONAT mehr ...
(jährl.+3% + jedes2.Jahr +3,6%"Biennien" von 20.000,-)

Peacefaktor
94
6.12.2011, 14:08
Feststellungen ohne dahinterstehende Erklärungen...

Der € ist nicht das Problem. Punkt. Aso, na dann.

Dabei sieht es doch so aus, als wäre der € eines der Grundprobleme: verschiedenen Wirtschaften, mit unterschiedlicher Steuerpolitik zusammenzulegen führt: zur immerwährenden Abwertung der Währung und führt irgendwann zur Hyperinflation. Immer größere Schuldenberge mit immer größeren Schuldenbergen zu beantworten (Rettungsschirme, Hebel,...) kann ja nicht die Lösung sein, sondern zieht die guten Wirtschaften auch noch nach Unten. Es müsste meiner Ansicht nach zumindest 2 Euro-währungen geben, eine harte und eine weiche, also neben all den Währungen, die noch existieren, und die sich eine Gemeinschaftswährung nicht antun wollen.
Zinsen abschaffen, und ein humanes Geldsystem schaffen.

maNishma
20
6.12.2011, 18:09

9.: "zinsen abschaffen" wurde schon seit der entstehung des christentums von etlichen stimmen verlangt und hat noch nie funktioniert. niemand will geld/ware/wertpapiere oder was auch immer sie als zahlungsmittel verlangen einem wildfremden ohne gegenleistung geben, mit dem risiko, es nie wieder zu sehen. zinsenleihe ist eine dienstleistung und zinsen die kosten dafür.
10. wie stellen sie sich ein "humanes geldsystem" vor.
so, jetzt habe ich sämtliche ihrer argumente schritt für schritt mit (meinen) plausiblen argumenten "entkräftet". jetzt sind sie an der reihe mal keine metaphorischen parolen sondern argumente von sich zu geben.

Bruno Weipl
01
7.12.2011, 18:49
entkräftet...nixx

11. Geld ist kein Wertaufbewahrungsmittel...sondern nur ein Zahlungsmittel..
Zins Erpressung gegen Androhung von sonstiger Geldzurückhaltung ist Wegelagerei...so schaut es aus.

Takis
02
7.12.2011, 00:50

Eine Umlaufsicherung in Form von einem Negativzins bei der Hortung würde dafür sorgen, dass das Geld in Umlauf bleibt.

Bruno Weipl
10
7.12.2011, 16:02
Umlaufsicherung...

Einer der Wenigen hier die es begriffen haben...

Harter EURO Weicher EURO Echter EURO was sonst noch alles...zu "Peacefaktor" Ahnungsloser...

Takis
00
7.12.2011, 18:02

Den zweiten Teil ihres postings verstehe ich nicht...

Bruno Weipl
20
7.12.2011, 18:34
Verstehe ich nicht..

Der zweite Tel bezog sich auf User "Peacefaktor" und dessen Meinung zu zwei oder drei EURO - Stärken...

Der EURO ist das Positivste Wirtschafts Ereignis des Jahrtausends in Europa.
Mit der Verschuldung der Staaten hat der EURO nichts zu tun. Selbige wird nur in EURO gemessen.

Takis
00
7.12.2011, 18:59

Der Euro hat sehr wohl mit der Staatsverschuldung einzelner Euroländer zu tun. So wie der Euro eingeführt wurde musste es früher oder später so kommen.
Damit will ich nicht sagen, dass Europa nicht zusammenrücken sollte, aber dann bitte zum Wohle der Leute und nicht zum Wohle der Großunternehmen. Mit einer gemeinsamen Steuer-, Sozial- und Wirtschaftspolitik kann dann auch eine gemeinsame Währung funktionieren.
Leider haben in Europa die Menschen nichts mehr zu sagen.

Bruno Weipl
00
8.12.2011, 09:35
Staatsverschuldung...

Ohh Mann, hat es vor der Einführung des EURO keine Staatsverschuldung gegeben ??? oder was...
Wie HÄTTE DER EURO ANDERS EINGEFÜHRT WERDEN SOLLEN.
Antwort...erbeten.

Takis
00
8.12.2011, 18:47

Ich rede von der Staatsverschuldung der Länder die jetzt in Schwierigkeiten sind, also GR, I, E...

Diesen wurde die Möglichkeit genommen durch Abwertungen den Wert ihrer Währung an die Leistung ihrer Wirtschaft anzupassen. Somit mussten die Staatsschulden in einer viel zu hoch bewerteten Währung bezahlt werden.
Die Alternative wäre gewesen, mit einer gmeinsamen europäischen Wirtschafts, Fiskal und Sozialpolitik den Euro einzuführen. Dann hätten diese Länder heute weniger Probleme, aber es hätte auch nie das deutsche "Exportwunder" gegeben.

Bruno Weipl
00
9.12.2011, 10:05
..an die Leistung ihrer Wirtschaft anzupassen..

Das geht auch ohne Abwertung. In dem der Doppler beim Schuster z.Bspl. nur mehr einen Bruchteil des Deutschen kostet (Schwache Wirtschaft=weniger Kaufkraft)
Im letzten Absatz haben sie Theoretisch recht, aber so hätte es N I E einen Zusammenschluss gegeben.(Nationale Egoismen)

maNishma
35
6.12.2011, 14:35

lange nicht mehr so viel schwachsinn auf einmal gelesen. der euro existiert jetzt seit mehr als 1 jhzt. ohne abwertung oder hyperinflation. die inflation war zb in schillingzeiten viel höher. ausserdem sollten sie das ganze interview lesen und nicht nur den titel. da steht sehrwohl eine begründung für die aussage "euro ist nicht d. problem". 2 euros - 1er schwach, 1er weich + weitere parallelwährungen: das ist ja noch verblödeter als die süd-/nordeuro idee

Peacefaktor
22
6.12.2011, 17:45
Seit 10 Jahren, genau, und schon fast an seinem Ende,

schon muss er gerettet werden. Ja wirklich, eine superdurchdachte Währung. Alle anderen Währungen halten zwar um Jahrzehnte länger, aber der € ist wirklich super.

Die Kritikpunkte, die ich an der Gemeinschaftswährung äußere können Sie auch nicht entkräften, durchschauen das Zinssystem nicht, und verteidigen Ihr leidiges Sklavendasein (durch das Zinssystem) auch noch.

Der Schwachsinn kommt in diesem Falle Zweifels Ohne von Ihnen.

maNishma
12
6.12.2011, 18:02

1.: der euro existiert seit 1999, also seit mehr als 10 jahren
2.: hyperinflation findet nicht statt. inflation beim schilling höher.
3.: abwertung hat nicht stattgefunden (ja können sie nichtmal zwischen wertverlust und abwertung unterscheiden?)
4.: der schuldenberg ist nicht auf den euro zurückzuführen sondern auf die schuldenpolitik der letzten jahrzehnte und die finanzkrise
5.: es hat auch in ö eine schuldenminimierung während der eurozeit gegeben
6.: die schuldenbremse soll die schuldenanhäufung verhindern. der geht nur
7.: die "guten wirtschaften", wie etwa d oder ö sind "trotz euro" weiterhin stabil also nicht "unten".
8.: der euro ist eine gemeinschaftswährung, 2 euros sind daher nicht sinn der sache und nicht nachhaltig

spiehsbürger
75
6.12.2011, 13:44

unsinn, der euro ist das problem, die eu sein untergang!

Bruno Weipl
10
7.12.2011, 18:54
Untergang..

"spiehsbürger" NOMEN EST OMEN....
zu viel Kleinformat gelesen und alles geglaubt.

Cavaliere Austriaco
00
6.12.2011, 13:23
wir brauchen wieder kolonien.

es wäre für europa gut, und auch für afrika.

Oddo Wolf
04
6.12.2011, 15:11

Jawohl Massa. Was Du wollen? Ich bringen.

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