"Wir haben auf jeden Fall die besseren Tools"
Der britische TV-Sender BBC strahlte am Sonntag ein einstündiges Porträt (nur in Großbritannien zu empfangen) von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg aus. Wie TheNextWeb berichtet wurde er in einem Interview mit der Frage konfrontiert, ob er in Google+ eine Bedrohung sähe.
Keck
Die Antwort kam in Begleitung eines ironischen Lächelns, das die Frage zu zerschmettern schien, bevor er zur Antwort ansetzte: "Google ist eine großartige Firma und ich denke wir werden sie beobachten und von ihnen lernen. Gleichzeitig haben Nutzer eine Menge auf Facebook geteilt und sie haben schon viel von ihrem Leben auf Facebook erzählt. Wir sind der Meinung, dass wir bei weitem die besseren Tools dafür haben."
"Kleines Facebook"
Soweit bekannt ist dies seine erste Anerkennung von Google+'s potenzieller Gefahr, abgesehen von Zuckerbergs spöttische Bemerkung, der Internetkonzern würde an einem "kleinen Facebook" arbeiten - der WebStandard berichtete.
Kommunikation im Wandel
Mark Zuckerberg wird gewiss immer ein Auge auf Google+ haben, denn unabhängig davon, wie Google es zu vermarkten plant, Google+ ist auf jeden Fall ein Konkurrent zu Facebook. Der Suchmaschinenbetreiber packt nämlich weiter Ressourcen in Google+ - Mitgliederzahl und die auf der Seite verbrachte Zeit steigen, fast wöchentlich kommen neue Funktionen hinzu.
In den kommenden Jahren wird sich die Art und Weise wie Menschen miteinander kommunizieren dramatisch verändern. Wie sie sich bereits in den vergangenen Jahren gewandelt hat. (red, derStandard.at, 5.12.2011)