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Neuer Bahnhof, altes Bild: Fahrradständer fehlen
Alec Hager, Sprecher der IG Fahrrad, ist enttäuscht: "Die Stellungnahmen von Stadt und Bahn sind blamabel." Die Rad-Lobbyisten hatten das Fehlen von Radabstellplätzen moniert: Die, die es beim neuen Bahnhof gebe (141, laut ÖBB), seien ebenso wie jene, die noch kommen (200, so die ÖBB), zu abgelegen.
Denn schon jetzt, im "radschwachen" Herbst, hängen am Bahnhofsvorplatz mehr Räder an Lampen und Verkehrsschildern, als die dort versprochenen Bügel beherbergen können. "Traurig", sagt Hager: "International sind große Radabstellanlagen auf Bahnhofsvorplätzen längst Standard."
Ein zweites Detail fällt durch sein Fehlen auch Nicht-Radlern auf: Wo einst die große Bahnhofsuhr in der Halle unübersehbar verriet, ob Eile geboten oder Flanieren erlaubt war, flackert nun Werbung auf Screens. Das mag Reisende stören, nicht aber die Bahn: Kleinere Monitore lieferten ohnehin alle relevanten Informationen, heißt es in einer Stellungnahme. (rott, DER STANDARD, Printausgabe, 5.12.2011)
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Auch da gibt es kaum Radabstellplätze und auch keinen Radweg, aber hauptsache eine 4 spurige Autobahn durch den Naschmarkt: http://www.ipetitions.com/petition/... aschmarkt/
über alles. Man kann schon kaum noch wo hin schauen ohne bunt angeflackert zu werden. Eine deutlich sichtbare Bahnhofsuhr? Wozu denn dieser Anachronismus (im wahrsten Sinne des Wortes), wer seinen Zug versäumt kann ja stattdessen shoppen gehen.
dafür werden die neuen radständer bei u-bahnstationen zum teil zwar nah, aber extra hirnlos angeschraubt, zb u4 pilgramgasse: hinter dem nudel-kobel ist der gehsteig zu stoßzeiten eh schon so auch relativ eng, und was baut man genau dorthin? eh klar, einen radelständer mit querstange, sodass die abgestellten räder weit nach hinten raus ragen. jetzt kann genau ein (!) fußgänger dran vorbei, der andere muss auf die fahrbahn (gottseidank nur lieferantenzufahrt). entweder hat da wer null hirn, oder es sollen wieder einmal radfahrer und fußgänger schön gegeneinander ausgespielt werden.
Warum dort nicht gleich doppelte Ständer verwendet werden, die in die Höhe gebaut sind, versteh ich nicht.
Bin übrigens der Meinung, dass Radlfahrer auch für das Parken zahlen sollte, wo kommen wir da hin, dass öffentlicher Platz verschandelt wird durch die abgestellten Drahtesel? Da auf dem Platz von einem Auto ca. 6 auf Ständer stehen, würd ich fairerweise ein Sechstel der Autoabstellkosten verlangen: wie viel wars ab nächstem Jahr? 2 Euro pro Stunde und Kurzparkzone :) schau ma amal, wie das den Autohassern schmeckt....
ich glaub', sie machen es sich mit dem platzverbrauch ein bissl einfach, schauen sie mal hier, dann reden wir über den preis (und unterschiedliche lärm- und luftbelastung ist noch nicht mal eingerechnet):
http://www.dailycognition.com/content/i... people.jpg
noch fragen? ;-)
Radständer zu je ein bis zwei Räder bringen Sie da nicht unter. Kleine Autos 3 euros, motorräder frei, die bringen schon genug öffentlichen Nutzen durch die häufigen Organspenden, va. Im Sommer ohne Schutzkleidung und ohne Handschuhe... ;)
wer rad fährt muss autos hassen, ist ihr letzter satz so zu verstehen? hm, was sagt das jetzt über auto fahrer aus und was mit den menschen die auto und rad fahren?
ihre forderung impliziert übrigens auch, dass parken überall kostenpflichtig wird.
Der ÖBB Gedanke wird wohl sein, wer fährt schon mit dem Rad zur Bahn? Da doch lieber mit dem Auto in die Parkgarage, damit kann die Bahn gleich nochmal kassieren. So Stellplätze für Fahrräder bringen immerhin wenig bis keine Einnahmen, und verbrauchen noch dazu Platz.
Empfehle Dir eine Wohnung nebst 4spurig befahrenem Gürtel zu nehmen.
Ach?
Keinen Bock auf Verkehrslärm und -Dreck?
Dann braucht es wohl Emissionsfreie/-arme Fortbewegungsmittel.
Die sind im städtischen Nahverkehr durchaus sinnvoll - und dafür einzutreten bedeutet mehr Lebensqualität für alle Beteiligten.
Um das zu kapieren braucht es nur eine halbe Minute Aufmerksamkeit zum Lesen und ein paar graue Zellen, die bei der Aufnahme des Inhalts helfen...
sie nehmen sich also eine günstige wohnung entlang des gürtels und wundern sich schlussendlich warum der verkehrslärm so groß ist?
verzeihung, aber hätten sie bei der geringeren miete und dem anblick der 4 spurigen straße nicht den zusammenhang der faktoren bemerken müssen?
Ja, mir geht dieses "Radfahrerlobbygesudere" auch wohin....
Das mit der Uhr ist zwar schade, die ÖBB haben aber recht, wenn sie meinen, dass es dafür eh genug Monitore gibt.
Kann es sein, dass einige von uns einfach nur auf hohem Niveau jammern, um sich wichtiger zu fühlen?
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