Romano Prodi im Interview

"Italien ist nicht das schwarze Schaf"

Interview | 4. Dezember 2011, 17:00

Romano Prodi, ehemaliger EU-Kommissionspräsident und italienischer Premier, vertraut Mario Monti und kritisiert Angela Merkel

Im Gespräch mit Gianluca Wallisch erklärt er, warum er für Eurobonds und gegen die Schuldenbremse ist.

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STANDARD: Italien hat seit einigen Tagen eine neue Regierung. Ist schon ein Unterschied spürbar?

Prodi: Es weht ein radikal anderer Wind. Bisher war es demütigend ins Ausland zu reisen, denn so wie sich Italien darstellte, war eines hoch entwickelten Landes nicht würdig. Jetzt hat Italien wieder Würde und Stil, wir befinden uns - psychologisch gesehen - in einem ganz anderen Zustand.

STANDARD: Welche Schritte muss nun die Regierung setzen?

Prodi: Man darf die Schwierigkeiten, mit denen diese Regierung konfrontiert ist, keinesfalls unterschätzen. Das Land hat viel zu leiden, aber ich bin sicher, dass die Italiener die Lage erkennen und annehmen. Die Regierung Monti wird alle Probleme auf einmal angehen müssen, also nicht nur die kurz-, sondern auch die langfristigen - wie etwa die Pensionsreform. In erster Linie muss das Wachstum angekurbelt werden. Wir brauchen also eine Hilfe für den Konsum und gleichzeitig Maßnahmen in Bezug auf die Arbeits- und Lohnkosten. In diesem Rahmen wird sich die Zukunft unseres Landes abspielen. Und natürlich will sich die Regierung in Europa wieder mit einem ausgeglichenen Budget präsentieren, wir wollen unsere Angelegenheiten in Ordnung bringen.

STANDARD: Wie groß ist denn die Unterstützung für Mario Monti?

Prodi: Momentan ist sie sehr, sehr groß, sowohl in der Bevölkerung als auch quer durch die Parteien. Doch die Erfahrung jedes Politikers war bisher, dass diese Euphorie verfliegt, sobald man die ersten Strukturmaßnahmen vorstellt. Daher wird alles davon abhängen, mit welcher Schnelligkeit und Entschlossenheit die Regierung vorgehen wird. Die Pläne mögen dann auch sehr umstritten sein, wichtig ist, dass das Ganze eine organische Struktur hat. Ich persönlich glaube daran, dass Montis Regierung bis zum regulären Wahltermin im Frühjahr 2013 im Amt bleiben kann.

STANDARD: Ist Italien noch eine führende Wirtschaftsmacht?

Prodi: Zugegeben, die Wirtschaftsdaten nicht gut. Wahrscheinlich werden wir in den nächsten zwei Quartalen ein Minus haben, technisch gesehen also eine Rezession. Die vorangegangene Regierung unter Silvio Berlusconi hat die wirtschaftliche Lage noch verschlimmert, indem sie nötige Reformen einfach nicht durchgeführt hat. Es gibt aber absolut keinen Grund dafür zu sagen, Italien sei das schwarze Schaf in Europa. Unser Defizit ist niedriger als jenes von Frankreich, es nur ein wenig höher als das deutsche. Allerdings ist unsere Verschuldung enorm: 121 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das ist aber gleich viel wie damals, als wir dem Euro beigetreten sind. Sie sank dann unter meiner Regierung und stieg wieder unter Berlusconi. Insgesamt haben wir aber die gleiche Situation wie zu dem Zeitpunkt, als wir mit Bravour die Währungsprüfung ablegten. Dann unsere Handelsbilanz: Sie weist ein sehr geringes Minus aus, obwohl wir Energie- und Rohstoffimporteure sind.

STANDARD: Warum schlitterte Italien dann in die Krise?

Prodi: Wenn es eine Regierung gegeben hätte, die auch nur normale Entscheidungen zu treffen imstande gewesen wäre, hätte es diese Situation nicht gegeben. Berlusconis Regierung hat sich in den vergangenen Monaten bizarr verhalten - um es noch freundlich auszudrücken. Daher: Jeder andere Steuermann ist besser, um unser Schiff durch den Sturm zu navigieren. Ich bin überzeugt, dass Berlusconis Kabinett eine sehr große Verantwortung dafür trägt, dass Spannungen aufgebaut wurden, als wir solche absolut nicht brauchen konnten.

STANDARD: Sie haben in Bezug auf die Euro-Krise Deutschland heftig kritisiert. Was macht denn Angela Merkel in Ihren Augen falsch?

Prodi: Die Nachbesserungen können nicht nur von den Ländern durchgeführt werden, die gerade in Schwierigkeiten stecken. Deutschland hat einen enormen Überschuss angehäuft: 200 Milliarden Euro im letzten Jahr beziehungsweise 1100 Milliarden mit den Euro-Ländern, seit es die Währung gibt. Das zeigt, dass Deutschland in Bezug auf die anderen Länder nicht gerade eine stimulierende Funktion eingenommen hat. Zum zweiten darf man nicht glauben, dass es nur Deutschland sein kann, das die ganze Last schultern muss und kann. Auch die anderen Länder wollen ihren Teil leisten. Frau Merkel weiß ganz genau, dass Deutschland am allermeisten von der Einführung des Euro profitiert hat. Deutschland war noch nie so stark wie heute, das weiß jeder. Was ich Berlin vorwerfe, ist dass man eine solche Leadership mit Verantwortung tragen müsste. Stattdessen handelt Deutschland nur mit Mühe und sehr langsam, wie man im Fall von Griechenland sehr deutlich zu sehen bekam.

STANDARD: Wie stehen Sie zur Einführung von Eurobonds?

Prodi: Wenn wir einen soliden Euro wollen, muss die EZB ähnliche Machtbefugnisse wie die US-Notenbank bekommen. Sie muss über Kredite in letzter Instanz entscheiden dürfen. Und wir brauchen einen kollektiven Verteidigungsmechanismus, so wie auch der Dollar einen hat, sprich: wir brauchen die Eurobonds. Ich verstehe, dass die Deutschen befürchten, dass diese Last zur Gänze auf ihren Schultern landet. Ein Vorschlag wäre daher, die Goldreserven der Zentralbanken und anderer europäischer Institute als Garantie für die Eurobonds einzusetzen. So bekämen wir eine große kritische Masse, die wir zur Verteidigung des Euro, aber auch für große Infrastrukturprojekte in Europa einsetzen könnten. Wir dürfen nicht vergessen, die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, denn sonst kommen wir nie wieder aus der Krise heraus. Man kann nicht immer nur kürzen, kürzen, kürzen. Damit schickt man die Wirtschaft in eine progressive Depression hinein, auch die der Deutschen. Wir dürfen nie die Fehler vergessen, die in den 1930er Jahren begangen wurden.

STANDARD: In Österreich gibt es eine Diskussion, die Schuldenbremse in die Verfassung zu nehmen?

Prodi: Ja, Italien ist auch gerade dabei, so etwas zu beschließen, und zwar mit großer Mehrheit. Also, ehrlich gesagt: Die Schuldenbremse mag ja nützlich sein, vom psychologischen Standpunkt her. Praktisch hat sie aber keinerlei Auswirkung.

STANDARD: Warum?

Prodi: Es gibt ja schon längst in der europäischen Politik die Kultur des ausgeglichenen Haushalts. Ich möchte außerdem nicht, dass ein solches Verfassungsgesetz womöglich starre Normen schafft, die je nach Konjunkturlage einengend wirken können. Eine Schuldenbremse ist sicher kein Fehler, aber sie ist nicht tauglich, um einem Land eine Zukunftsperspektive zu geben. Wir sollten uns lieber mit den aktuell akuten und konkreten Problemen beschäftigen, und da müssen wir seriös und empirisch arbeiten. (Langfassung des in DER STANDARD, Printausgabe, 5.12.2011 erschienenen Interviews)

Romano Prodi (72) war italienischer Premier (1996 bis 1998; 2006 bis 2008) und Präsident der EU-Kommission (1999 bis 2004). Von 1982 bis 1989 leitete er die italienische Staatsholding für industrielle Beteiligungen (IRI). Heute, Montag, spricht er bei der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik zum Thema „Europa im Dialog" (Börsesäle, Wipplingerstraße 34, Wien)

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Posting 1 bis 25 von 88
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Mathias Steinlaus
 
00
5.12.2011, 15:43
Es gibt aber absolut keinen Grund dafür zu sagen, Italien sei das schwarze Schaf in Europa.

perché ??

BPC
00
6.12.2011, 00:05

perché sì??

Sepp Maier
00
5.12.2011, 10:27
Zufall ?

Wieso (be)trifft es ausschließlich Länder, die (besonders) für ihren lockeren Lebens"Stil" und ihren augenzwinkernden Umgang auch in grundsätzlichen Dingen bekannt sind ?

Wieso "passiert" soetwas nicht in Deutschland, Österreich oder gar in einem von protestantischer Arbeitsethik getriebenen Land wie den Niederlanden, der Schweiz ?

BPC
01
5.12.2011, 14:32

Weil diese so blöd sind, deutsche Produkte zu kaufen. Dazu sehe ich nicht gerade 2.000 Mrd. Euro Gesamtverschuldung, Defizit seit Jahren über 3% und auch eine Prozentualverschuldung von über 80% (damit HÖHER ALS SPANIEN) als "Vorbild" an und die große Klappe, die manche versuchen zu schwingen, stehen leider im Missverhältnis zu den wirklichen Daten, zumindest wenn es um die Verschuldung geht. Anders ausgedrückt, würden wir Handelsschranken haben, wäre es mit der "deutschen" Ökonomie vorbei.

Fraho
04
5.12.2011, 07:42
warum überlässt man den Banken das Geld??

NUR eine Nationalbank, bzw. die EZB hat die Konzession zum Gelddrucken!
Dieses gedruckte Geld wird dann großzügiger Weise an Banken mit kleinster Verzinsung überlassen, die diese Summe mindestens verzehnfacht und dieses virtuelle, durch nichts gedeckte Geld an Konzerne etc. vergibt.
Braucht aber der Staat selbst auch Geld für Investitionen oder für die Verwaltung dann muss er zur Bank gehen, welcher er das Geld billigst verliehen hat und dabei horrende Zinsen bezahlen.
Ist das nicht eine Narretei des "freien Marktes" auf Kosten der Bürgerinnen?
Wo sind die "Volksvertreter" die den Spekulanten ein Ende setzen?

1116er
00
5.12.2011, 08:57
Ist das nicht eine Narretei des "freien Marktes" auf Kosten der Bürgerinnen? Wo sind die "Volksvertreter" die den Spekulanten ein Ende setzen?

leider beisst sich die katze in den schwanz:

denn kreditgeber des staates ist nicht die bank, die verdient nur gut als händler, handelsplatz.

der tatsächliche kreditgeber ist der bürger! jeder bürger, der auch nur einen euro in irgendeiner form auf der seite hat. (und wenn es nur die abfertigung-neu sein sollte).

wären WIR nicht so geil auf ein viertel prozent mehr rendite,....

her wig
00
5.12.2011, 08:40
Warum versteht man das Geld nicht?

Das Geld bekommt erst dann seinen Wert, wenn es im Rahmen der Kreditvergabe mit einer Sicherheit belegt wird. Schon mal' einen Kredit aufgenommen? Da wird ihnen nicht einfach "Geld überlassen", sondern Sie müssen eine Sicherheit bzw. eine wirtschaftliche Perspektive vorweisen können. Ein Staat muss das übrigens auch - kann er es nicht, bekommer er keine weiteren Kredite. Ganz normal.

Poldi Fesch
00
5.12.2011, 11:47
ned uebertreiben

es geht auch mit relativ wenig, jedenfalls "ging"

Fraho
01
5.12.2011, 08:53
das stimmt so nicht!

In den USA haben sie Kredite OHNE Sicherheiten vergeben - Armutsbekämpfung!
und in der übrigen freien Welt ist es eben so, dass der Staat, der ja die Konzession zum Gelderzeugen hat, selbst das benötigte Geld drucken soll und es nicht von den Banken mit hohen Zinsen leihen!!

her wig
10
5.12.2011, 09:29

Ja, das entspricht dann eben nicht der Kreditgeldschöpfung. Entweder hat jemand anderer die Sicherheiten bereitgestellt, oder es ist schlichtweg eine Korruption des Geldsystems.

Fraho
01
5.12.2011, 09:32
Korruption?

WARUM müssen Privatanleger und Spekulanten am Staat auch noch verdienen?
Das ist endlich einmal zu hinterfragen!!!
Korruption ist Bereicherung auf Kosten der Allgemeinheit - also haben wir bisher Korruption, das sollte bald geändert werden!

her wig
00
5.12.2011, 11:20

Na wenn die Spielregeln vorgeben dass man zur Kreditvergabe Sicherheiten braucht, und dies wird unterlassen, dann hat man gegen die Spielregeln verstossen. Wenn das jemand mit Absicht macht, dann nennt man das eben Korruption.

Wiseo glauben irgendwelche Leute dass der Staat Kredit aufnehmen muss um an Geld zu kommen? Das ist doch nur ein populistischer Stimmenkauf-Trick, mit dem man die Zumutung von höheren Steuern bzw. Einsparungen umgehen will.

Statt ständig Kredit aufzunehmen, das Geldsystem zu ruinieren und dann auch noch darauf herumzureiten dass das eigentlich garnicht geht, sollte man einfach soviele Steuern einheben wie man für einen ausgeglichenen Haushalt braucht.

Fraho
00
5.12.2011, 12:30
was ist das Geldsystem??

..das ruiniert werden soll? Wer hat diese Regeln geschaffen, dass das Geld arbeiten soll - ich habe noch keins dabei gesehen!
Das Geldsystem ist am Ende, weil kein Wert mehr hinter dem Papierl ist!! Das sind doch nur mehr Nummern und Zahlen, aber kein Wert!!

her wig
00
5.12.2011, 14:34

Die Werbeslogans irgendeiner Bank sind nicht die beste Bildungsgrundlage. Davon abgesehen, wenn das Geld wertlos ist dann deshalb weil es schon ruiniert wurde. Die uneinbringlichen Staatsschulden in Billionenhöhe sind eine nicht zu vernachlässigende Ursache dafür.

Fraho
00
5.12.2011, 15:07
damit kommen wir wieder zurück zu meiner Feststellung

Wenn die Staaten nicht das Geld von den Banken unter Horrorverzinsung nehmen würden, sondern ohne Banken, dann wären auch die Staatsschulden nicht da!

her wig
00
5.12.2011, 17:20

Ja, aber die Staaten müssten das Geld von den Bürgern nehmen.

Es gäbe schon eine Alternative: dass die Staaten ihr eigenes Geld schaffen, welches sie per staatlicher Leistungen in Umlauf bringen und per Steuern wieder einheben. Diese Art der Geldschöpfung gab's schon mal, in England, es funktioniert also erwiesenermaßen. Allerdings muss auch dann der Staat auf eine begrenzte Geldmenge achten, sowie auf eine strenge Steuereinhebung, sonst inflationiert das Geld. Zinsen würde er sich allerdings ersparen.

Ich würde sowas übrigens befürworten, insbesondere wenn man beide Systeme parallel betreibt. Was ich aber strikt ablehne ist, wenn man das eine System hat und es aber so verwendet als wäre es ein anderes - es also missbräuchlich verwendet.

Fraho
00
5.12.2011, 18:24
darum geht es ja!!

Der Staat druckt nur das Geld das er braucht und vermehrt es auch nicht so wie die Banken.
Jedenfalls geht es darum, dass nicht der Staat den Banken das Geld billigst überlässt und dann bei Bedarf es mit Horrorverzinsung es sich leiht - von den Banken die es billigst bekommen haben.

her wig
00
5.12.2011, 19:37

Dann muss der Staat aber auch sein eigenes Geld einführen! Und es muss ein anderes sein als das private, sonst kommt man sich wegen der unterschiedlichen Spielregeln in die Quere.

Es sei denn man will das private Geld gänzlich verbieten - allerdings fürchte ich dass der Staat nicht "nur das Geld das er braucht" druckt, sondern dass die Politikster weiterhin ihre Wahlgeschenke maximieren - für diesen Fall möchte ich doch auf eine Alternative ausweichen können.

Davon abgesehen, der Staat müsste sich auch jetzt schon kein Geld von Banken ausleihen. Nur, wie gesagt, solange der Staat zu feig ist zum Steuern einheben ist wird auch ein Alternativgeld nicht funktionieren.

Fraho
00
5.12.2011, 21:03
warum eigens Geld??

Es gibt nur ein Geld = Tauschmittel - also entweder gibt es den Euro der von der EZB gedruckt wird, oder den Schilling der von Nationalbank gedruckt wird.
Es müssen nur die privaten Banken sich selbst dem Schicksal überlassen werden - keine Staatshilfen etc - da sollen jene spekulieren die zu viel Geld haben.
Kein Geld mit Zinsen für den Staat, der vorher das Geld den Banken überlassen hat, die damit spekulieren indem sie das Geld verzehnfachen.

her wig
00
6.12.2011, 08:21

Aha, Sie haben nicht die geringste Ahnung. Tut mir leid.

Fraho
00
6.12.2011, 09:20
deine Ahnung

..ist nur das Nachplappern der "Fachleutemeinung" -

her wig
00
6.12.2011, 14:04

Es gibt keinerlei Indiz dafür dass Sie systematisch denken können. Wie wollen Sie da irgendein Geldsystem, egal welches, verstehen? Sie können nur Sprüche klopfen und auf einem Niveau plappern wie man es von den Religionsspinnern kennt.

Poldi Fesch
00
5.12.2011, 11:49
und all die

Studentenkredite ? Die werden ja auch auf Verdacht vergeben

PepiOnkel
10
5.12.2011, 07:21
Ein Mensch wie Romano Prodi

vertraut klarerweise der Merkel welche verantwortungsvoller mit dem Geld anderer umgeht nicht.

Prodi selbst hat das immer anders gehalten.

De Mut
 
31
5.12.2011, 06:55
Die Schuldenbremse mag ja nützlich sein, vom psychologischen Standpunkt her. Praktisch hat sie aber keinerlei Auswirkung.

Liebe Nettozahler und Haftungsgeberländer -
Verträge und Vereinbarungen mit Italien dürften her nur symbolischen Charakter haben.
Sinde das Papier und die erforderliche Verhandlungszeit nicht wert!

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