Drei Tote bei Bombenanschlägen

4. Dezember 2011, 12:42

Islamistische Sekte Boko Haram wird hinter Anschlägen vermutet

Kano - Mutmaßliche Islamisten haben am Sonntag Anschläge auf zwei Polizeigebäude und zwei Banken im Norden Nigerias verübt. Dabei wurden nach Angaben von Anrainern drei Menschen getötet, unter ihnen ein Polizist und ein Soldat, sowie zwei weitere Polizisten schwer verletzt. Die Angriffe in der Stadt Azare im Bundesstaat Bauchi dauerten demnach vier Stunden.

Am Eingang der Polizeiwache hätten die Angreifer ein schwarzes Banner mit der arabischen Aufschrift "Allah Akbar" (Gott ist groß) hinterlassen, was darauf schließen lasse, dass die Attentäter der radikalislamischen Sekte Boko Haram zuzurechnen seien. Nach dem Bombenangriff auf die Banken raubten die Attentäter diese den Angaben zufolge aus.

Boko Haram wird für zahlreiche Anschläge in der Vergangenheit verantwortlich gemacht. Die Sekte bekannte sich unter anderem zu dem Anschlag auf den UN-Sitz in der Hauptstadt Abuja, bei dem Ende August 24 Menschen getötet wurden, sowie zu einer Anschlagsserie im Nordosten des Landes Anfang November mit rund 150 Toten. Die Gruppe, deren Name "Die westliche Lehre ist Sünde" bedeutet, strebt die Errichtung eines islamischen Staates im Norden des westafrikanischen Landes an. (APA)

Timagoras
 
02
5.12.2011, 09:30
"Die Gruppe, deren Name "Die westliche Lehre ist Sünde" bedeutet ..."

.
von dieser gruppe posten einige auch regelmäßig im standardforum ;o)

abgesehen davon vermisse ich die üblichen relativierungs- und rechtfertigungsversuche dieser anschläge.
was'n los?

Def_izit
00
5.12.2011, 14:16
Die Bertls, Mexs etc habens noch nicht mitbekommen

aber wenn man ihnen sagt, dass das "grüne" waffen aus libyen sind - werdens gleich hier sein

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.