GuttenPlag Wiki

Weiteres Guttenberg-Plagiat aufgetaucht

3. Dezember 2011, 19:23

Ex-Minister soll 2004 für 23-seitigen Aufsatz abgeschrieben haben - Guttenberg relativiert: "Keine wissenschaftliche Leistung"

Berlin - Deutschlands Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat neue Plagiatsvorwürfe im Zusammenhang mit einem Aufsatz aus dem Jahr 2004 zurückgewiesen. Er räumte zwar ein, dass für den Text fremde Quellen genutzt worden seien - es habe sich aber nicht um eine wissenschaftliche Leistung, sondern um ein außenpolitisches Papier gehandelt, sagte Guttenberg der "Welt am Sonntag". "Und selbstverständlich wurden hierbei bestehende, fremde Quellen genutzt, da ja lediglich die politische Meinung unterfüttert werden sollte."

Mitarbeiter der Plattform GuttenPlag werfen Guttenberg dagegen vor, beim Verfassen des Aufsatzes 2004 ähnlich fehlerhaft wie bei seiner Dissertation 2006 gearbeitet zu haben. Auf bisher 13 von 23 Seiten des Essays hätten die Plagiatsjäger Passagen aus Zeitungsartikeln, EU-Papieren und Bundestagsdokumenten gefunden, sagten die Netzaktivisten der "Welt am Sonntag".

Der Aufsatz war damals in der Zeitschrift "aktuelle analysen" der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung erschienen. Guttenberg erklärte, der Text sei unter Hilfe seiner Mitarbeiter im Bundestagsbüro entstanden und ursprünglich als Argumentationspapier für die CSU-Landesgruppe entworfen worden.

Die GuttenPlag-Mitarbeiter kritisieren dagegen, in kleiner Form spiegele sich in dem Aufsatz das "Bauprinzip der Doktorarbeit" wider. Sie halten die Erklärung Guttenbergs, er habe bei seiner Dissertation schlicht den Überblick verloren, für gelogen.

Guttenberg war vor neun Monaten wegen der Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit zurückgetreten. Es hatte sich herausgestellt, dass er zahlreiche Passagen von anderen Autoren übernommen hatte, ohne dies kenntlich zu machen. Die Universität Bayreuth sprach von Vorsatz und erkannte ihm den Doktortitel ab.

Nach Ansicht von Deutschlands Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) ist ein Comeback des einstmaligen Hoffnungsträgers nach seinem Interviewbuch mit dem "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo schwieriger geworden. "Ich fürchte, dass Karl-Theodor mit seinem Interviewbuch Wunden geschlagen hat, die so schnell nicht verheilen werden", sagte der Minister dem "Spiegel". Friedrich ist auch Bezirksvorsitzender der CSU in Guttenbergs Heimat Oberfranken ist. In dem Buch hatte Guttenberg unter anderem der CSU den Rang als Volkspartei abgesprochen. (APA)

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Nick Tameer
00
6.12.2011, 21:11
ist der Ruf erst runiniert ...

Das war doch keine wissenschaftlliche Leistung, das war doch nur ein einfaches Plagiat!

(Johann, bringen Sie bitte mein Schamgefühl in die Abstellkammer, ich benötige es nicht mehr.)

LeChacal
06
5.12.2011, 10:05
Kennt ihr den?

Der junge Praktikant bei der Bundeswehr:
"Wo finde ich hier den Kopierer?"
Ein Offizier:
"Der ist auf Truppenbesuch in Afghanistan!"

- bitte weitere posten! :)

Marlon62
01
6.12.2011, 09:48
Kennen Sie

den neuen Ausdruck bei Deutschen Schülern, wenn sie schummeln? "guttenbergen"

Gobi Todic
00
5.12.2011, 09:34
narzisten in führungspositionen

schlimm wenn die adelskinder auch noch dort hin getrimmt werden.

tramezzino
00
5.12.2011, 12:27

schlimm, wenn sie durch betrug wohin kommen und dann glauben, sie wären zu recht da...

nebenerwerbsposter
08
5.12.2011, 07:54
der vergessene stiefzwilling von khg?

sein auftreten und seine präpotenz lasssen jedenfalls darauf schliessen...

flohimpelz
01
5.12.2011, 11:26
Jaja, Mama Guttenberg

und diese flatterhaften Wörthersee Gigolos.

Mathias Steinlaus
 
00
5.12.2011, 10:58
das wäre wohl auch der allererste Fall...

... daß es zwei "böse" Zwillinge gibt ;-)

Dramaqueen
04
5.12.2011, 07:44
Danke für den vollen Namen!

Copy Paste Guttenberg

TT1
00
5.12.2011, 11:54
und dazu das köstliche Foto ;-)

via Telering Handy
00
4.12.2011, 22:23

das wird dem Karl Theodor Maria blablabla aber gar nicht gefallen, diese verdammten warheiten. gerade jetzt wo er gerade ohne gel und brille 'back' ist.

Tante Trude aus Buxtehude
15
4.12.2011, 21:13
komisch

daß viele der Südschweden immer noch zu diesem
Schnösel Heini stehen, egal wie oft er die Bürger dieses Landes belogen hat;

er hätte eigentlich das ideale Telent, in Indien als business man Fuß zu fassen ....
.... same same, but different ....
wer sich auskennt ....... :-))

Spaceman Spiff
00
5.12.2011, 10:20

KHG laeuft auch noch frei herum, obwohl er unser Geld geklaut hat. Und ich meine jetzt nicht die laufenden Ermittlungen, sondern seine Reformen um Pension und Abfindungen.

Aung San Suu Tschi
 
02
4.12.2011, 21:57
Eine pro-Guttenberg-Kampagne läuft schon

Früher war der Vater des Plagiators nie in den deutschen Medien. Jetzt taucht er regelmäßig im deut. TV auf. Am liebsten redet er über positive Themen wie z.B. Umweltschutz. Das schaut alles nach präziser Arbeit einer PR-Agentur aus.

Hier in Europa macht der Papa wieder guten Wind & drüben in den USA macht der zu wenig reuige Sohn ein echtes, sündteures Doktorat in Yale (Das Geld haben die Guttenbergs ja, eine der reichsten Familien des deutschen Sprachraums).

Außerdem spannt man "Groß"-Journalisten für das Interviewen & Buchschreiben ein, damit man im Gerede bleibt.

Es würde mich wundern, wenn nicht auch eine bestimmende Aktienanzahl eines Medienunternehmens gekauft worden ist. Nach der Rückkehr (mit Dr.) soll's wieder losgehen.

Richtig2
110
4.12.2011, 19:49

Mir fehlt in der deutschen Presse, dass mal ganz offen über seine fachliche Inkompetenz gesprochen wird. Er hat die Bundeswehr ja in einem katastrophalen Zustand hinterlassen. Dagegen ist das abschreiben ja noch harmlos.

Der Mann ist eine Katastrophe. Ein verzogenes Kind das nie gelernt hat zu arbeiten und ehrlich zu sein. Der hat nichts in der Politik zu suchen. Soll er sich doch um sein Schlösschen kümmern.

via Telering Handy
00
4.12.2011, 22:32
doch hat er

weil er einfach so schön, so jung und so intelligent ist. zudem ein ehrenvoller mensch (von und zu nixtun). so jemanden stellt man wegen einer kleinen mogelpackung nicht aufs abstellgleis. leistungsträger war er trotzdem (wenn auch erschlichen).

die politik lebt von solchen kasperln.
und jetzt lernt er doch sicher echt in yale. er lernt wie man in tripple us-a einen titel kauft ohne dass copy and paste einsetzen zu müssen.

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
00
4.12.2011, 18:46
Nicht die Fähigen kommen an die Macht -

sondern meistens die Falschen!

Nicht die Fähigen kommen an die Macht, sondern meistens an die Falschen!

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
00
4.12.2011, 23:08

...nicht die fähigen kommen an die macht, sondern die macht kommt meistens in die falschen hände.

Area Man
05
4.12.2011, 17:27
Ironischer könnte es kaum sein..

..dass er den Namen des Erfinders des Buchdrucks trägt.

Aber vielleicht ist "kopieren" ja Familientradition..

kl41
02
5.12.2011, 09:24

das zweite "t" ist kopiert

Pintinho
02
4.12.2011, 19:41

Lügen wie gedruckt!

Ramsay Bolton
00
4.12.2011, 17:53

Ist auch der Grund, warum ich diese Person nurmehr "Karl Theodor zu Guttenplag" nenne. Passt, ist eingängig und hat in meiner Gedankenwelt eigentlich "Guttenberg" schon komplett ersetzt.

So sehr, dass ichs sogar in ernsthaften Diskussionen unwillkürlich verwende...

Entfesselter Prometheus
06
4.12.2011, 15:14
Ist leider überall so

Auf der Universität, in den Vorstandsetagen oder den kleinen Klitschen nebenan. Allenthalben nehmen Vorgesetzte Leistungen für sich in Anspruch, die sie nie erbracht haben und zu denen sie auch erst gar nicht in der Lage wären.

Dies ist die eigentliche Wahrheit hinter der "Leistungspyramide".

Mathias Steinlaus
 
00
5.12.2011, 11:00
Dies ist die eigentliche Wahrheit hinter der "Leistungspyramide".

Absoluter Experte darin war ja ein gewisser Unterhaltungsartikelhersteller ... wobei er auch nur CEO war ..

Herbert Novak1
02
4.12.2011, 16:01
zu Leistungspyramide

Da bin ich 100% bei Ihnen. Ich habe vor kurzem vom jemand gehört, der von der untersten Ebene in die höhere Verwaltungsebene gewechselt hat: " ich habe noch nie so wenig gearbeitet und so viel Geld verdient wie jetzt". Unsere Welt ist perver und so verkehrt. Leider.

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