Öffentlicher Dienst

Heinisch-Hosek will Golden Handshakes für Beamte abschaffen

03. Dezember 2011 16:04

Beamtenministerin will Jubiläumszuwendung nach 35 Jahren streichen

Wien - Um das faktische Pensionsantrittsalter im öffentlichen Dienst zu heben, will die zuständige Ministerin Gabriele Heinisch Hosek Golden Handshakes für Beamte abschaffen. Die Jubiläumszuwendung nach 35 Dienstjahren "sollten wir streichen", sagt Heinisch-Hosek im Interview mit der "Presse am Sonntag". "Wenn jemand in Frühpension geht, sollte er nicht auch noch mit vier Monatsgehältern belohnt werden."

Im Öffentlichen Dienst liegt das Pensionsalter für Frauen und Männer bei 65 Jahren. Eine Jubiläumszuwendung bekommen die öffentlich Bediensteten derzeit nach 25 Dienstjahren und dann 40 Jahren. Wer allerdings früher in Pension geht, bekommt die zweite Jubiläumszuwendung schon nach 35 Jahren. Das will Heinisch-Hosek nun ändern. Sie unterstützt damit für den Bundesdienst den Vorschlag von Finanzministerin Maria Fekter, die Golden Handshakes abzuschaffen.

Die 40-jährige "finde ich ok", sagt die Beamtenministerin. Das sei ein Anreiz für die Mitarbeiter, "uns länger erhalten zu bleiben". Und auch eine Streichung der 25-jährigen sei derzeit kein Thema: "Jubiläumszulagen für langjährige Mitarbeiter gibt es in der Privatwirtschaft auch. Da habe ich überhaupt nichts dagegen." Würden vom öffentlichen Dienst allerdings weitere Beiträge zum Sparpaket gefordert, "werden wir auch darüber nachdenken müssen." (APA)

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Österreichische Verbrecher Partei!
 
05.12.2011 13:04
golden Handshakes und "Hacklerregelung" konnten bis dato nur Beamte der Österreichischen Verbrecher Partei nutzen !!

Beide Regelungen sollten sofort und ohne Ersatz gestrichen werden.

Warum sollen ÖVP Mitglieder mit vollen Bezügen und lange vor dem Pensionsantrittsalter in Pension gehen dürfen.

aiuto
05.12.2011 12:40
und der Herr Spindelegger

schweigt dazu betreten und schaut zu ......

Sat - Amun
05.12.2011 15:05
no jo...

mehr als schauen und schweigen kann er vielleicht nicht, wer weiß?

clicker
04.12.2011 09:42
Soviel...

zur sozialistischen Heinisch-Hosek!
Schämen Sie sich, den kleinen leuten das Geld wegzunehmen, selbst 2 Pensionen abkassieren und dann noch soviel Mist verzapfen.
Diese Frau sollte mal von Ihren hohen Roß runterkommen, bei sowas bekommt man nur mehr Grant auf Politiker!

living reef
04.12.2011 08:51
der unterschied zur privatwirtschaft ist allerdings

dass bei den beamten die jubiläumsgelder nicht so problemlos ohne arbeitsplatzangst ersessen werden können. bei unkündbarkeit den arbeitsplatz erhalten zu können dürfte daher wohl zu den einfacheren übungen des arbeitslebens gehören!

Sat - Amun
05.12.2011 15:07
warum spricht jeder nur von Beamten?

Im öffentlichen Dienst es Vertragsbedienste und auch "normale" Angstellte... pragmatisiert werden eh nur noch die hohen Beamten!

Wir alle sind Apple
04.12.2011 01:18
köstlich

wie sich die Beamten hier im Forum aufregen. sollte man sich beim nächsten amtsweg in ausgedruckter Form mitnehmen.

CyberCop
 
04.12.2011 10:41

ich bin KEIN beamter und mich regt das auf.

bei ihnen hat wohl die politik der gegenseitigen aufhetzung der unterschiedlichen gruppierungen wie sie 2000 begonnen hat wohl schon voll gegriffen.

noch nie was von "solidarität" gehört, oder?

. Diogenes
05.12.2011 09:21
Mit diesem Argument

Versuchen die priviligierten Gruppen immer ihre
Privilegien zu retten. Lassen wir uns doch nicht
gegeneinander aufhetzen! Kassieren wir unsere
Privilegien und reden wir nicht darüber, sonst kommen
jene die sie nicht genießen noch auf blöde Gedanken.

cba
04.12.2011 12:52

man kann die kritik jahrzehntelange ungleichbehandlung zwischen beamten und asvg-versicherten nicht einfach mit 'aufhetzen' abtun.

D/E
05.12.2011 09:00
Stimmt, ich bin Beamter

und finde es gar nicht gerecht, dass ich mein Jubiläumsgeld voll versteuern muss, während die ASVG-Versicherten das Mehrfache erhalten und nur den fixen Steuersatz bezahlen müssen.

gloriousbasterd
04.12.2011 09:38
bist ein

ganz lustiger - selten so gelacht...

asinus
04.12.2011 00:04

Diese Verlogenheit, immer wieder. Mit welchen Argumenten da gearbeitet wird...es gab und gibt genug Beamte (auch Lehrer), die das 35-jährige Dienstjubiläum bekommen haben und nicht in Frühpension gegangen sind. Und wenn das Pensionsalter nach Ende der Durchrechnung bei effektiven 65 Jahre angehoben wird, schau ich mir an, wieviel da noch übrigbleiben, weil sie einfach nicht mehr können. Das ist das Sparziel der Frau Minister. Soll sie wenigstens mit gutem Beispiel vorangehen und darauf verzichten.

walter helfmann
04.12.2011 00:26
dazu kommt noch, dass dienstgeber, wie das oösiland

regelungen beschliessen, die auch seit 2000 beamtInnen in städten, bezirken und gemeinden betreffen:

treueprämie werden in pensionskassen einbezahlt, kommen den mitarbeiterInnen nicht unmittelbar zu gute.

nosferatus3
03.12.2011 23:31
der golden handshake

war doch ein mittel um einsparungen zu erreichen. motto: abfindung ist die beste investition.
offenbar hat die ministerin keine ahnung. naja in österreich brauchst als minister? was? keine ahnung!

CyberCop
 
03.12.2011 22:25
mit einem minister-gehalt (und anspruch auf eine zusätzlichen ministerpension) hätt ich's auch leicht den indianern geld weg zu nehmen!

die soll zuerst mal ihr gehalt (und das von allen typen in regierungen/nationalraten/bundesraten/landtagen) kürzen und dann über andere verfügen.

Comedian
03.12.2011 22:11
Und damit ich es nicht vergesse!

Eine im Fall der Invaliditätspension vorgezogene Jubiläumszuwendung ist kein Golden Handshake.

Damit es deutlich wird. Ich halte Fr. Heinisch-Hosek für absolut inkompent. Wer solchen Blödsinn verzapft, wie diese Frau in den letzten 3 Monaten ist in der Privatwirtschaft aufs AMS angewiesen.

Frank Shudushi
04.12.2011 10:56

Enteweder gibt's ein Jubiläum, oder eben nicht. Wenn sie jemandem in der Privatwirtschaft von einem "vorgezogenen" Jubiläum wegen Invalidität erzählen, werden sie nur Kopfschütteln ernten.

Aber so sind's halt, unsere lieben Beamten...!

kakaniengeist
03.12.2011 22:05
mindestsicherung für die *liebe* gabriele!

und keinen cent mehr.

Comedian
03.12.2011 22:03
Wenn jemand in Frühpension geht, ...

... dann sucht er sich das nicht aus, sondern ist invalide - und das wird von einem Mediziner festgestellt und nicht von irgendeiner dahergelaufenen Ministerin.

Diese undifferenzierte Beamtenhetze seitens des Arbeitgebers ist unzumutbar und lächerlich!

Montgomery McFerryn
04.12.2011 01:00

Mir haben schon Kollegen erklärt sie müssen langsam eine Krankengeschichte aufbauen sonst wirds nix mit der Frühpension, also wenn sie glauben das da immer alles Rechtens abläuft sind sie etwas naiv.

G. B. Corner
03.12.2011 23:17

Danke, das war vor dem Schlafengehn noch ein herzlicher Lacher :D - grün von mir!

lästermaul
03.12.2011 21:10
Harmonisierung

Alle, Angestellte der Privatwirtschaft und des öffentlichen Dienstes, Vertragsbedienstete oder Angestellte, haben die gleicher Versicherung, die gleichen Anfangsgehälter lt.Kollektivvertrag und das gleiche Pensionsrecht!
Und wozu brauchen wir dann noch über eine Schuldenbremse nachzudenken?

Marilynn E.
03.12.2011 21:38

und die billakassiererin soll das gleiche gehalt bekommen wie ein arzt in einem öffentlichen spital?

lästermaul
04.12.2011 12:38

schrieb ich nicht lt.kollektivvertrag?

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