Medienberichte

Burma einigt sich auf Waffenstillstand mit Rebellengruppe

3. Dezember 2011, 11:09

Ethnische Gruppen kämpfen seit langem für mehr Rechte

Bangkok - Die Behörden in Burma haben sich Medienberichten zufolge auf einen vorläufigen Waffenstillstand mit einer der größten Rebellengruppen des Landes geeinigt. Die Armee des Teilstaates Shan Süd und die örtlichen Behörden hätten am Freitag ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet, sagte der Chefredakteur der in Thailand ansässigen Shan Herald News Agency, Khuensai Jaiyen, am Sanstag der Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Rebellenkontakte.

Eine Bestätigung der burmesischen Regierung oder der Miliz lag zunächst nicht vor. Die von burmesischen Journalisten im Exil betriebene Nachrichten-Webseite Irrawaddy berichtete jedoch, dass das Abkommen auch Zugeständnisse der Regierung beinhalte und in einem nächsten Schritt Verhandlungen mit der Zentralregierung vorgesehen seien.

Seit der Auflösung der Militärherrschaft im März und der Machtübertragung an eine nominell "zivile" Regierung begann die neue burmesische Führung damit, einen vorsichtigen Reformkurs einzuschlagen. Im vergangenen Monat gab es nach Angaben von Teilnehmern Friedensgespräche mit verschiedenen ethnischen Gruppen, die seit langem für mehr Rechte und Autonomie kämpfen. Die Armee des Teilstaates Shan Süd ist eine der größten aktiven Rebellengruppen. Tausende Soldaten sind nahe der thailändischen Grenze stationiert. Die überwiegend buddhistischen Shan sind mit etwa neun Prozent der Bevölkerung die zweitgrößte ethnische Gruppe im Land. (APA)

Martin Müller10
 
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3.12.2011, 11:35
Die Entwicklung in Myanmar gibt Hoffnung! Wenn sich die

Regierung mit den Shan wirklich einigen kann wäre das ein ganz großer Schritt. Dieses Land ist so schön und die Menschen dort haben sich eine gute Zukunft wirklich verdient. Da dürfte China wohl mächtig Druck auf das Militär gemacht haben.

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