Milizkämpfer ziehen sich zurück

4. Juni 2003, 21:35
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Stadt Bunia im Nordosten jedoch noch unter Kontrolle

New York - Mehrere hundert Kämpfer einer Miliz haben sich vor der Stationierung einer internationalen Eingreiftruppe aus der nordost-kongolesischen Stadt Bunia zurückgezogen. Das bestätigten UN-Sprecher am Mittwoch. Tausende anderer schwer bewaffneter Angehöriger von Milizen der rivalisierenden Völker der Lendu und Hema hätten jedoch noch weite Teile der größten Ortschaft in der Provinz Ituri unter Kontrolle. Der Rückzug von rund 600 Kämpfern der so genannten Union Kongolesischer Patrioten (UPC) gehört zu den Vereinbarungen eines Friedensabkommens zwischen der Regierung der demokratischen Republik Kongo und insgesamt fünf Milizgruppen in der an Rohstoffen reichen Ituri-Provinz. (APA/dpa)
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