Zeit für gute Chefs

2. Dezember 2011, 17:01

Was bei der Belegschaft ankommt

Weihnachtsreden werden heuer auch mit dem Ausdruck der Sorge um das Wirtschaftsjahr 2012 bestückt. Eine heikle Gratwanderung für Chefs und ihrer Verantwortung für das vielerorts unsaubere Betriebsklima. Nichts sagen geht nicht, weil es eh alle spüren, dass es enger wird. Abstrakte Darstellungen gehen auch nicht, weil sie nicht ankommen.

Bleibt nur der anstrengende Weg, den viele Führungskräfte fürchten und scheuen: aus einer Rolle der Stärke von Herzen mit Anliegen zu sprechen. Das kommt an und wird verstanden, auch wenn es keine angenehme Botschaft ist. Das schlägt sich in Gefolgschaft nieder.

Floskeln, Phrasen, Ausweichen, Kekse und Punsch erreichen das nicht, was gebraucht wird: die Folgen der Konjunkturbremse für die Firma abzumildern. (Karin Bauer, DER STANDARD, Printausgabe, 3./4.12.2011)

Herr der Ringe
00
4.12.2011, 22:14
Zeit für gute Chefs??

Haben sie einen?? Dringender Bedarf an einen solchen.

Post(er)
00
3.12.2011, 06:33

Ein schlechtes Wirtschaftsjahr 2012 kommt sehr gelegen, weil die Gehaltsschere noch weiter aufgehen kann/darf/soll/muss und das wird vom ganzem Herzen vermittelt.

In einer solchen Situation demonstrieren die konservativen Bewahrer in den Geschäftsleitungen, dass man möglichst nichts ändern sollte. Nur die Gehaltsschere ist ok, weil es nachhaltig für die Firma (=Geschäftsleitung) zu einem Einkommensplus führt.

Jene Chefs, die ein Unternehmen flaxibler upgraden könnten, wurden ja schon lange von der fest etablierten Krisengesellschaft hinausgeekelt. Eigentlich zurecht, weil in der Krise arbeitet nur der, der muss.

I pocks net
 
02
2.12.2011, 19:50

Habe den Artikel jetzt 3 mal gelesen. Ich kann ehrlich gesagt, keine wirkliche Aussage daraus lesen. Sind Kekse jetzt gut oder schlecht???

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