Ladenhüter Playbook kostet RIM hunderte Millionen Dollar

2. Dezember 2011, 15:13
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    foto: apa

Tablet-Computer verkauft sich schlecht

Der schwache Absatz seines Tablet-Computers Playbook kostet den Blackberry-Anbieter RIM hunderte Millionen Dollar. Das kanadische Unternehmen kündigte am Freitag eine Wertberichtigung von 360 Mio. Dollar (266 Mio. Euro) nach Steuern auf die Playbook-Bestände an. Weil sich der Konkurrent von Apples iPad so schlecht verkauft, musste RIM (Research In Motion) bereits drastisch die Preise senken. Während das Gerät ursprünglich rund 500 Dollar kosten sollte, bekam man es in den USA zuletzt in Angeboten bereits für 199 Dollar.

Man sehe eine steigende Nachfrage

Mit der Anpassung, die vor Steuern 480 Mio. Dollar beträgt, werde der Wert der Playbook-Lagerbestände korrigiert, teilte RIM weiter mit. Im dritten Quartal seien 150.000 Playbook-Tablets an den Handel geliefert worden. Man sehe eine steigende Nachfrage. Research In Motion bekräftigte, im Tablet-Geschäft bleiben zu wollen. Der Markt stecke noch in den Kinderschuhen, betonte Co-Chef Mike Lazaridis.

Beim Konkurrenten Hewlett-Packard hatte der inzwischen gefeuerte Konzernchef Leo Apotheker im August das TouchPad nach schwachem Verkaufsstart kurzerhand eingestellt. Beim anschließenden Ausverkauf der Restbestände zu drastischen Preisabschlägen wurde HP die Tablets mit Verlusten schnell los.

Kritik

Das Playbook von RIM kam erst mit deutlicher Verzögerung auf den Markt, zudem kritisierten Experten Mängel bei Software und Funktionen. Apple hat auch eineinhalb Jahre nach dem Start des iPads den Tablet-Markt trotz vieler Konkurrenz-Geräte fest im Griff. In dem Ende September abgeschlossenen Quartal wurden mehr als 11 Mio. iPads verkauft. (APA/dpa)

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RIM

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Posting 1 bis 25 von 35
1 2
powerpack
00
13.12.2011, 22:16
RIM

ist mit seinen BB ohnehin schon am Ende......es hat sich halt nur bei so manchen unternehmenskunden durchgesprochen, dass andere smartphones heutzutage alles besser machen.......

ich würde mal eine voraussage wagen, dass RIM in kürze längst eine übernahme ist....

die sind genauso wie nokia von der neuen generation und bei weitem innovativeren unternehmen überholt worden.

hanswurscht
00
6.12.2011, 22:37
newton

auch apple hatte seinerzeit mit dem Newton ordentlich lehrgeld zahlen müssen. aber die Erfahrungen die damit gemacht wurden haben sich später ausgezahlt.

La Réunion
00
4.12.2011, 12:41
eine unternehmerische Fehlentscheidung erster Klasse

Zielgruppe selbst massiv eingeengt, da nur für BB-Besitzer, kein eigener Netzzugang, kein email-Client.

Wie blöd kann man eigentlich sein, um bei RIM Manager zu werden?

Argumentationslinie: Autovergleich
00
4.12.2011, 21:14

Blöd nicht, aber zumindest betrunken:
http://www.therecord.com/news/arti... urn-around

:D

unterm Nick stehen ein paar Wörter
02
4.12.2011, 10:28

Welch Verschwendung von seltenen Erden

CouchDB
00
4.12.2011, 08:16
Gut gemeint aber,

die Umsetzung ist mangelhalft. Damit meine ich vor allem den Datenschutz, die Trennung von beruflichen (in Verbindung mit einen Blackberry) und privaten Daten. Ein Mail-Client etc. hätte schon gut getan.
Das OS ist in Ordnung - denn es ist flüssig und reagiert auch erheblich schneller als Android, das spricht vor allem für QNX das ja auch auf künftigen Blackberrys laufen soll. Auch die Wiedergabe von div. Multimediainhalten ist nur mangelhaft umgesetzt, derzeit taugt das Playbook ohne Verbindung zu einem Blackberry tatsächlich nur als Surfbrett - eigentlich Schade.

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01
3.12.2011, 18:58

wer soll auch ein tablet ohne mail-client kaufen?

Ohne Gurt im Ionensturm
00
2.12.2011, 23:17

Nachdems ja beim os auf AIR gesetzt haben, sinds nach der Einstellung von Flash eh ziemlich arm drann ;-)

sag nicht frag nicht
00
3.12.2011, 15:19
gerade AIR wird NICHT eingestellt

Ohne Gurt im Ionensturm
00
3.12.2011, 21:12

o.k. sollte wohl weniger mac podcasts hören ;-)

Katzenstriegl
00
3.12.2011, 16:55
Und

Wer hat das behauptet, du n.?

el diletanto
12
2.12.2011, 17:34

ist interessant - das teil ist ja in den medien ziemlich zerrissen worden... hatte es letzte woche mal in der hand und muss sagen - so schlecht ist es gar nicht!

wechsel zwischen apps (mit weiterspielendem youtube-video) etc. geht total flüssig, das teil reagiert flott und der touch-sensitive rahmen ist auch nicht uninteressant... mit den apps haperts halt - aber vom system her ist es nicht so schlecht, wie man oft hört...

PyroTFD
00
2.12.2011, 23:17

stimmt schon - nur leider gibt es für den "normalen" Nutzen wie es sich RIM denkt nur eine Methode - in Verbindung mit einem BlackBerry

Außerdem, da die Apps vom Android-Market kommen sollen und dann nur in einer eigenen Emulationsmethode spricht auch nicht ganz dafür.

Hardware ist sehr gut (ja, kenne es auch) aber die software - nööö... lieber nicht :)

La Réunion
00
4.12.2011, 12:43
wo in der Hardware

ist denn der 3G Zugang versteckt?

h 90
00
3.12.2011, 06:35

mich hats am Anfang auch interessiert, aber nachdem ich kein Blackberry handy habe oder will ist es ausgeschieden.

Evidence
31
2.12.2011, 17:17

RIM ist sowas von selbst Schuld wenn sie ein unfertiges Produkt auf den Markt bringen, das von Bugs übersät ist und mit der Konkurrenz nicht annähernd mithalten kann.

rote stricherl ->
16
2.12.2011, 16:39

rim hat das selbe problem wie nokia: sie waren einfach zu gross und zu erfolgreich um einzusehen, dass es bald keine handys mehr gibt, sondern nur noch computer.

rim und nokia sind einfach keine softwarekonzerne. ein solcher muss man aber sein, um es mit apple, google und microsoft am os-markt aufzunehmen.

gerhard maierhofer
00
3.12.2011, 22:58

jaja. deshalb habens ja trolltech und qt gekauft, weil sie es net überrissen haben, gell?

oder hat nokia die forschungsabteilungen in richtung software umstrukturiert, weil sie es net begriffen haben?

und weils so schlecht sind, habens ein so wunderbares gerät wie das n9 mit meego harmattan rausgebracht. und ja, ich habe es!

La Réunion
00
4.12.2011, 12:44
viel zu spät!

°°__°°
00
4.12.2011, 06:14

Und wieviele apps gibts für das drecks n9?

Aha, passt.

gerhard maierhofer
00
4.12.2011, 12:02

genug. vor allem sind viele apps schlicht unnötig weil man den inhalt am browser genausogut darstellen kann.

und wenns interesse an n9 apps haben könnens ja im nokia store reinschauen oder bei diversen websites. beim n9 darf man schließlich programme aus anderen quellen auch installieren.

°°__°°
00
5.12.2011, 10:57

na wenn du entscheidest welche apps unnötig sind.
Für das N9 gibts praktisch nix, was aber viel schlimmer ist sind die updates von den apps die es bereits gibt.
in einem halben Jahr kennt das N9 niemand mehr somit werden auch die app entwickler ihren support einstellen.

klingt traurig ist aber so.

Du hast leider auf ein totes Pferd gesetzt, SSKM

aceFruchtsaft
01
3.12.2011, 19:58

Na dann ist es erstaunlich, wie Nokia als "Nicht-Softwarekonzern" ein durchaus brauchbares vollwertiges OS entwickeln konnte (Maemo/Meego). Wenn der Wappler Elop nicht an der Spitze wäre, hätten sie damit durchaus was bewegen können, aber wer kauft sich schon eine tote Plattform?

RIM hat übrigens QNX gekauft, und das war immerhin eines der erfolgreichen Unix-artigen Microkernel-OS, das auf unzähligen Plattformen lief.

Insofern: wer keine Ahnung hat, eh schon wissen...

rote Lola2
03
3.12.2011, 09:21

nokia war eine papierfabrik, hat einmal gummistiefel und reifen produziert, dann fernseher und kühlschränke. einmal überraschen lassen wie flexibel die heutzutage sind...

qwertztt
00
4.12.2011, 03:06

Microsoft hat auch mal Computerzeugs verkauft...jetzt nur noch schrott ;-)

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