Nach der Erstürmung der britischen Botschaft
in Teheran hat der österreichische Botschafter im Iran, Thomas
Buchsbaum, die beiden verwüsteten Komplexe besucht. Die
Privatwohnungen der Mitarbeiter seien "wirklich verwüstet",
berichtete Buchsbaum am Freitag. "Es sind
hier Vandalenakte begangen worden."
Entgegen anderslautenden Medienberichten wurden die laut Buchsbaum
insgesamt 70 Diplomaten in Teheran am Donnerstag nicht am Betreten
der britischen Botschaft gehindert. Zwar habe es "eine Zeit lang
gedauert", weil das iranische Außenministerium den Zugang genehmigen
hätte müssen - "obwohl wir bereits die Erlaubnis der Briten hatten",
so Buchsbaum - danach konnte sich der heimische Botschafter aber
selbst ein Bild der Folgen des Angriffs auf die beiden
Gebäudekomplexe machen. Internationalen Journalisten hingegen wurde
der Zutritt durch die iranische Polizei verweigert, bestätigte der
Diplomat. (APA)
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foto: apa/epa/stringer
Brennendes Auto am Gelände der britischen Botschaft.
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ap/marizad
Die Büros der britischen Diplomaten.
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foto: reuters/handout
Iranische Botschaft in der Botschaft: "Nieder mit England, den USA und Israel" steht hier an der Wand.
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foto: ap/nesaei
Blick in ein Kinderzimmer.