Online kochen

5. Dezember 2011, 10:20
  • Artikelbild

    Weil es viel zu schnell vergriffen war, besannen sie sich jetzt der Möglichkeiten des eigenen Mediums - und machten eine App.

  • Artikelbild

    Speziell fürs iPad programmiert, wurde sie mit zusätzlichen praktischen Features versehen, die offline nicht möglich sind.

derStandard.at/Kochbuchapp - Wenn Amateure selbst beschreiben, wie vorsichtig etwa der Eischnee unter die Masse zu heben ist, dann versteht auch unsereiner das

Kochen nach Rezept hat etwas sehr Beruhigendes. Im Prinzip zumindest. So man sich exakt an die Anweisungen hält, kommt am Schluss etwas heraus, das sich mit dem deckt, was das hübsche Bild neben dem Rezept versprochen hat.

Küchen-Heimarbeiter wissen freilich, dass sich das bei weitem nicht immer ausgeht. Die Folge sind Stress, Verzweiflung und kalter Aufschnitt zum Abendmahl. Profiköche können sich eben oft nur unzureichend in die Realität des dilettierenden Amateurs hineinfühlen. Wenn die Amateure selbst hingegen beschreiben, wie vorsichtig etwa der Eischnee unter die Masse zu heben ist, damit der Kuchen am Ende wie versprochen von luftiger Leichtigkeit getragen sei, dann versteht auch unsereiner das. Das ist der Grund für den Erfolg eines Kochbuchs, das die Standard.at-Kollegen gestaltet haben.

Weil es viel zu schnell vergriffen war, besannen sie sich jetzt der Möglichkeiten des eigenen Mediums - und machten eine App. Speziell fürs iPad programmiert, wurde sie mit zusätzlichen praktischen Features versehen, die offline nicht möglich sind. Hartgesottene News-Junkies können sich etwa während des Kochens auf die jeweils neuesten Nachrichten hinweisen lassen. Am wichtigsten ist freilich die Qualität der 86 Rezepte - und die ist verbürgt.  Gibt's um € 2,39 unter diesem Link: derStandard.at/Kochbuchapp. (Severin Corti, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 03.12.2011)

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.