Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Der Drehschwinel ist Hinweis für eine Störung im Gleichgewichtsorgan.
Foto: Bernd Schoof/www.pixelio.de
Regensburg - Sind es Herzrhythmusstörungen oder die Medikamente? Ist das Gleichgewichtsorgan gestört oder schwankt der Blutdruck? Leiden Sie an Depressionen oder Diabetes? Die Auslöser für Schwindelanfälle sind vielfältig. Und auch die Art der auftretenden Schwindelprobleme variiert. Bei dem einen Patienten scheint sich die Welt im Kreis zu drehen, ein anderer hat das Gefühl, der Boden schwanke unter seinen Füßen, bei anderen wieder tritt das Gefühl zu sinken oder zu schweben auf und schließlich gibt es noch das Gefühl des Taumelns. Der Arzt ist auf die Mitarbeit der Patienten angewiesen, um den Grund der Krankheit zu eruieren - und damit auch die richtige Behandlungsmöglichkeit zu finden, berichtet der deutsche Reportagedienst obx-medizindirekt.
Verschobene Wahrnehmung
Schwindel entsteht immer dann wenn die Orientierung des Körpers im Raum gestört ist. Eine stabile und sichere Position kommt durch die perfekte Kooperation von Augen, Gleichgewichtsorgan und dem proprizeptiven System zustande.
Das Sehen und die Verarbeitung optischer Reize sind ein wesentlicher Aspekt bei der Entstehung von Schwindel. Finden die Augen beim Blick in die Tiefe keinen Fixpunkt, an dem sie sich orientieren können kann Höhenschwindel auftreten. Der Gleichgewichtssinn wird im Wesentlichen durch ein bogenförmiges Gebilde im Innenohr bestimmt: dem so genannten Vestibularapparat. Er enthält eine Flüssigkeit und Sinneszellen, die Veränderungen der Lage von Kopf und Körper erfassen und diese Signale an das Gehirn weiterleiten. Das propriozeptive System als dritter Faktor erfasst durch Rezeptoren im Inneren des Körpers, ähnlich wie beim Tastsinn, Informationen über die Muskelanspannungen oder die Gelenkstellungen. Dies hilft dem Gehirn,
festzustellen, in welcher Lage sich bestimmte Körperteile befinden.
Widersprüchliche Informationen
Liefern Augen, Gleichgewichtsorgan und propriozeptives System widersprüchliche Informationen, kann Schwindel auftreten. Beispielsweise in einem Fahrstuhl, wenn die Augen zwar keine Ortsveränderung feststellen, das propriozeptive System des Körpers jedoch eine Druckveränderung und damit Bewegung signalisiert. Ursache kann eine gestörte Reizaufnahme
im Gleichgewichtsorgan sein, oder aber auch eine fehlerhafte Übermittlung der
Signale in das Gehirn.
Sehstörungen können ebenso an der Entstehung von Schwindel beteiligt sein, wie Depressionen oder Angsstörungen. Körperliche Erkrankungen wie Durchblutungsstörungen oder Herz-Kreislauferkrankungen kommen neben Medikamenten ebenfalls als mögliche Auslöser in Frage.
Tests helfen bei der Ursachen-Forschung
Eine besondere Form der Schwindelerkrankung ist der Drehschwindel, der bei der Menière-Krankheit auftritt. Diese wird durch vermehrte oder verminderte Bildung von Flüssigkeit (Endolymphe, Anm. Red.) im Innenohr ausgelöst. Drehschwindel, Übelkeit, Hörminderung und Tinnitus können auftreten.
Durch die exakte Beschreibung der Symptome bekommt der Arzt bereits wichtige Hinweise auf die mögliche Ursache. Anhand verschiedener Tests lässt sich herausfinden welcher Teil des Orientierungssystems erkrankt ist.
Die Behandlung richtet sich dann nach der jeweiligen Ursache. Bei bestimmten Schwindelerkrankungen kann beispielsweise ein vestibuläres Schwindeltraining helfen. Die Betroffenen lernen mit Hilfe gezielter Bewegungen ihre Kompensationsfähigkeiten zu verbessern. (red)
Weiterlesen:
Nicht immer sind die Mandeln an Halsschmerzen schuld - Einfach die Mandeln herausschneiden, wie lange Zeit üblich, gilt nicht mehr
Statt einer Tonsillektomie ist nicht selten eine Teilentfernung der Gaumenmandeln sinnvoller, wodurch sich auch das Blutungsrisiko deutlich senken lässt
Ein psychologischer Test, der an der MedUni Wien entwickelt wurde, soll die Therapie und Beratung von Menschen mit Riechstörungen erleichtern
Gehörlosenpädagogen untersuchen was sich für hörgeschädigte Kinder mit Cochleaimplantat ändert
Forscher wollen herausfinden, wie schädlich heftiges Schreien und Grölen für den menschlichen Stimmapparat ist
Hörtest wird verlässlicher, wenn Töne per Knochenleitung in das Ohr gebracht werden
Niederländische Studie zeigt Erfolg im Kampf gegen Ohrgeräusche
Das Bakteriengift soll Symptome wie Niesen und tränende Augen lindern
Viren im Nasenrachenraum haben Hochsaison - Chronisch wird das Ereignis, wenn sich dort Biofilme festsetzen - Sie überfordern das Immunsystem und machen aus Schnupfen Sinusitis
Der genetische Einfluss scheint größer zu sein, als bisher angenommen - Hochdosiertes Vitamin B verringert die Wahrscheinlichkeit des Auftretens
Etwa jeder zehnte Österreicher ist zeitweise von Tinnitus betroffen, und bei vielen werden die marternden Ohrgeräusche chronisch: Doch nun lässt eine neue Behandlungsmethode hoffen
Akustisch widrige Bedingungen im Gehirn verbrauchen die gleichen begrenzten Ressourcen, die wir auch für unser Kurzzeitgedächtnis benötigen
Interdisziplinäres Team ermöglicht frühzeitige Korrektur von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und Normalisierung von Sprach- und Ernährungsfunktionen
Das Problem einer Minderung des Hörvermögens wird nicht mehr erst von Betagten registriert
Ohrstöpsel helfen oft mehr als High-Tech-Hörhilfen - Experte kritisiert Behandlung von Tinnitus mit künstlichem Gegengeräusch
Präsentation in Amsterdam - Bei der Entwicklung aus der Innsbrucker High-Tech-Schmiede MED-EL sitzt das Mikrophon außen, der "Vibrator" im Knochen
Logopäden unterstützen Viel- und Berufsredner und fordern frühzeitige Therapie von Sprachfehlern
Ein eingeschränkter Geruchssinn kann das Frühsymptom einer Alzheimer- oder Parkinsonerkrankung sein
Mini-Hörgerät macht Hörproblem unsichtbar und funktioniert vier Monate lang - Erwerb im Rahmen eines Abo-Systems
Bisher musste das Kind über ein externes Stirnband hören - Die Operation ist laut MedUni weltweit erstmalig
Große Vielfalt an Maßnahmen bei gelegentlichem Schluckauf - Erlösung nicht garantiert
Ich habe bei meinen Kunden schon öfters Drehschwindel entsorgen können. Hat zumeist nix mit dem Innenohr zu tun. Eine Kundin von mir wurde im Spital auf "frei bewegliche Kristalle im Ohr, die die Flimmerhäärchen stören" hin behandelt und konnte dann garnicht mehr stehen. War von starker Übelkeit und Appetitlosigkeit begleitet. Nach einer Stunde Behandlung ist der Drehschwindel nachhaltig weg gewesen. Dies habe ich schön öfters erfolgreich bei unterschiedlichen Kunden gemacht.
Ceterum censeo...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.