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vergrößern 500x200"Rettungsfall" AKH: zu groß, um gut zu funktionieren, wie Busek meint?
Sehr geehrter Herr Dr. Busek, zunächst eine grundsätzliche Feststellung: Standpunkte müssen einseitig sein, sonst wären sie keine. - Was Ihre Vorwürfe im Detail betrifft, die ich im STANDARD (30. 11.) mit einiger Verwunderung gelesen habe:
Dass die angeordneten Einsparungen der 27 Nachtdiensträder weitreichende negative Folgen haben und auch der Aufnahmestopp sich auf einige Abteilungen bereits jetzt desaströs auswirkt, sind Fakten. Als Betriebsrat muss ich darauf hinweisen.
Die Größe des AKH ist auch ein Faktum, für das weder ich noch einer meiner Kollegen verantwortlich zeichnet, vielmehr haben Sie in ihrer damaligen Funktion als Wissenschaftsminister das Haus eröffnet, es ist mir nicht erinnerlich, dass Sie die Größe oder die Aufgabenstellung des AKH damals kritisiert haben. Manche sind überzeugt, dass diese Größe auch Basis für spitzenmedizinische Leistungen ist. Es heute mit halber Kraft zu betreiben macht weder medizinisch noch wirtschaftlich Sinn. Zudem ist die Größe kein Nachteil für klinisch angewandte Forschung und praxisorientierte Lehre. - Im Übrigen, um auf einen weiteren Ihrer Kritikpunkte einzugehen, wissen wir sehr wohl, dass es Inflation und Biennalsprünge gibt.
Für die Finanzierung des ärztlichen Personals zeichnet nunmehr der Wissenschaftsminister via Med-Uni verantwortlich, weshalb sich unsere Forderungen auch an diese Stelle richten.
Bezüglich der Nebenbeschäftigungen gibt es, wie sie als Vorsitzender des Universitätsrats unserer Uni vermutlich wissen, klare Regelungen. Die Nebenbeschäftigungen sind mit maximal 10 Stunden pro Woche außerhalb der Dienstzeit limitiert, wobei nur sehr wenige meiner Kollegen Privatordinationen besitzen oder regelmäßig in Privatspitälern belegen. Auch die niedrigen Gehälter sind nicht in Stein gemeißelt, eine Überzahlung wäre leicht möglich, ich ersuche Sie, sich in Ihrer Funktion dafür einzusetzen.
Zu dem von Ihnen angesprochenen Zusammenarbeitsvertrag ist es seit Jahrzehnten vor allem deshalb nicht gekommen, da man sich über die Aufteilung der Gesellschaftsanteile nicht einigen konnte. Es wäre so eine Gesellschaft auch für die Med-Uni nicht unbedingt von Vorteil, wenn die Stadt Wien entsprechend ihrem finanziellen Einsatz die Mehrheit der Anteile halten würde.
Es ist jedenfalls Aufgabe der Politik - nicht der Betriebsräte -, eine neue Vereinbarung zu schaffen. In ihrer Zeit als verantwortlicher Politiker - Vizebürgermeister in Wien, Vizekanzler und Wissenschaftsminister - sind Sie offensichtlich auch daran gescheitert, tragfähige Vereinbarungen zu treffen. Zudem waren Sie es, der den Autonomiestatus der Universitäten als Wissenschaftsminister ausgearbeitet hat. Dieses Problem jetzt Mitarbeitern des AKH oder dem Betriebsrat oder auch dem Rektor anzulasten ist ein wenig einfach. Eine erkennbare Bereitschaft des jetzigen Wissenschaftsministers, zu diesem Thema Stellung zu nehmen, hat es übrigens erst nach Beginn unsere Aktionen gegeben.
Was an meinem Kommentar einseitig sein soll, entzieht sich gänzlich meinem Verständnis, vielleicht vermissen Sie Kritik an der Stadt Wien. Die Stadt Wien pocht aber meiner Meinung nach zu Recht auf einen aufrechten Vertrag, der sie zur Finanzierung des Pflegepersonals und die Med-Uni zur Finanzierung der Ärzte verpflichtet. Die Tatsache, dass der Leistungsumfang in diesem Vertrag nicht festgelegt ist, kann man sicher nicht nur einem der Vertragspartner zum Vorwurf machen. - Übrigens werden Geräte, die zugegebenerweise in die Jahre gekommen sind, gemeinsam finanziert (paktierte Investitionen). (Thomas Szekeres, DER STANDARD, Printausgabe, 2.12.2011)
Der Autor ist Vorsitzender des Betriebsrats für das wissenschaftliche Personal im AKH.
oder sollte man für wichtiger erachten, falls es ein zentrum von innovation und hochqualifizierter medizin und diagnostik in der welt ist?
als patient kann ich nur sagen, es ist äusserst effizient und hat freundliche mitarbeiter.
Wieviel Stunden die obersten 20 % der Ärzte (Professoren, Dozenten) tatsächlich im AKH auf ihrem Arbeitspaltz anwesend sind?
Und das Ganze wv. im Vergleich zu den obersten 20 % der Ärzte in einem Krankenhaus in der Pampas?
Da würde den Leuten das Licht aufgehen.
Man sah ja DAS erst kürzlich am Beispiel Zimpers , welcher im Unfrieden mit dem AKH schied...
Da ließ die tatsächliche Anwesenheitszeit im AKH schon schwer zu wünschen übrig...
Wenn Sie werter Leser, jemals in Gefahr sein sollten rot zu wählen, besuchen Sie das AKH. Dort sehen Sie ein rotes Spital in einer roten Stadt.
Von der Organisationskatastrophe bis zur masslosen Arroganz der Betriebsräte ist dort alles zu finden, was die Roten zu dem macht, was sie nunmal sind.
Mein Rat - Besuchen Sie diesen Wahnsinn mal - aber bitte nicht als Patient - tun Sie es als Fussgänger.
Wenn Sie werter Leser, jemals in Gefahr sein sollten schwarz zu wählen, besuchen Sie das LKH .... (suchen sie sich eines aus in NÖ - fast alle sind schwarz/schwarz - die anderen weden gemobbt). Dort sehen Sie ein schwarzes Spital in einer schwarzen Stadt.
Von der Organisationskatastrophe bis zur masslosen Arroganz der Betriebsräte ist dort alles zu finden, was die Schwarzen zu dem macht, was sie nunmal sind.
Mein Rat - Besuchen Sie diesen Wahnsinn mal - aber bitte nicht als Patient - tun Sie es als Fussgänger.
entstehen z.B. auch dadurch, wenn korrupte Entscheidungsträger Ausschreibungen manipulieren und teurere Firmen beauftragen, wofür es den dringenden Verdacht gibt (Reinigungsfirma...).
Ich selbst zweifle keine Sekunde daran, dass das fehlende Geld hausintern locker aufzutreiben wäre, wenn man alle Schweinereien abstellt, sorgfältig wirtschaftet UND Leistungsgerecht entlohnt.
Ohne das an der Qualität gespart werden muss.
Schon gpassig, dass die Vertreter der (angeblichen) Wirtschaftspartei gerne die Verträge, die sie selber abgeschlossen hat, in Frage stellen. Den SCHWARZEN Peter den anderen zuspielen ist unter Kindern ein Spaß, aber bei den Verantwortlichen hört sich genau der auf.
Das AKH hat seine Berechtigung. Die Kosten sollten in den Griff zu bekommen sein. und wenn alle Einsparungs-Möglichkeiten ausgeschöpft sind, wird man den Etat erhöhen müssen - oder man reduziert Leistung. Und das gehört laut und deutlich ausgesprochen. Zu meinen, die Anderen sollen zahlen, ist eine BILLIGE Alternative. Man könnte auch Armutszeugnis meinen oder Unfähigkeit ....
der einige tausend Euro jedes Jahr an Sozialabgaben leistet und immer schlechter behandelt wird sag ich auch was dazu:
Setzt euch an einen Tisch und regelt das, ihr überbezahlten Primare und Politiker! Das ist euer Job, probiert einmal, ihn auch zu machen!
Vlt. kriegen dann Jungärzte und Pfleger endlich einmal einen Lohn und die Manager keine Prämien. Und ich als Patient eine gute Behandlung!
Naja... das hat gesessen. ;)
Busek ist ja ansich ein durchaus intelligenter Mensch, seine Performance als Vizebürger und Minister war allerdings zugegebenermaßen recht dürftig – nach damaligen Maßstäben gemessen allerdings. Die Vollpfosten, die wir heute in der Regierung haben, schlägt er noch allemal um Längen.
freut mich dass jeman diesem pseudointellektuellen Selbstdarsteller Busek übers Maul fährt. Hat in seiner Zeit als aktiver Poltiker genau gar nichts zusammen gebarcht, aber jetzt kann er gscheit daherreden.
Danke Herr Busek, ich verzichte gerne auf ihre Ratschläge.
wohl jedem klar, dass das kein Würstelstand wird und entsprechende Betriebskosten hat. Abgesehen davon, dass ich die Entscheidung für richtig halte kann man hier mit Reich-Ranicki sprechen "Die normative Kraft des Faktischen" das Ding ist nun mal da. Jetzt ist die Politik gefragt die Betriebskosten aufzutreiben. Diese riesige Investition durch Nichtfinanzierung der Betriebskosten zu entwerten ist in jedem Fall die dümmste Lösung.
Einsparungen sind modern, aber beim AKH hat man 40 Jahre lang ein Monstergebäude gebaut, welches riesige Betriebskosten verursacht und sparen kann man jetzt nur beim Personal und bei der Krankenbetreuung, weil sonst muss man das Haus abreissen und ein billigeres bauen. Und so ist es ein gewaltiger Rückschritt nach Jahrzehnten der sozialen Aufwärtsentwicklung nach dem Krieg. Es ist eine Verdummung und immer unfähiger werden durch den Wohlstand und dazu einen Größenwahn von einem Wachstum. Weil ab einem gewissen Wohlstand wachsen nur mehr die Preise und das Geld geht irgend wohin. Über Amerika nach China und dort verschwindet es vollkommen.
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