Kalaschnikow

Tödliche Kugeln made in Kuba

1. Dezember 2011, 17:14

Russland stellt auf der Karibik-Insel künftig Patronen für die weltberühmten Kalaschnikow-Sturmgewehre her

Moskau - Tödliche Kugeln aus Kuba: Russland stellt auf der Karibik-Insel künftig Patronen für die weltberühmten Kalaschnikow-Sturmgewehre her. "Wir werden eine Fabrik bauen und in Gang bringen", sagte Konstantin Birjulin vom Föderalen Dienst für rüstungstechnische Zusammenarbeit am Donnerstag nach Angaben der Agentur Interfax. Die Maschinen seien schon vor Jahren nach Kuba gebracht worden, die Kisten stünden aber bisher ungeöffnet herum. Geplant sei die Produktion von älteren Modellen vom Kaliber 7.62, hatte zuvor die Moskauer Tageszeitung "Kommersant" berichtet.

Eine ähnliche Fabrik hatte Russland vor wenigen Jahren in Venezuela errichtet. Mit dem neuen Betrieb will Russland nach Ansicht von Beobachtern seine Waffenexporte in der Region ankurbeln. Während des Kalten Kriegs versorgte Moskau in großem Stil seinen Verbündeten Havanna mit Waffen. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 35
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mstislav raskachlovitsch
00
22.12.2011, 11:34
Die Patronen werden dann.....

.....in der Zigarrenfabrik gewutzelt - habedere....!

Träume sind Schäume.....
22
2.12.2011, 20:52
Kalaschnikows sammt Munition

Die übelste Massenvernichtungsmasse der neueren Zeit.
Was allein in Afrika an Aufwand betrieben wird um unzähligen Milizen, Banden etc. dieses Gewehr wieder abnehmen zu können.

Das kubanische Regime hat schon früher Bürgerkriegsgebiete (Äthiopien, Uganda etc.) logistisch damit überflutet.

Anscheinend will man zumindest in diesem Bereich im Geschäft bleiben.
Leicht herzustellen, wenig treffsicher aber tödlich gegen Zivilisten und gut zur Einschüchterung.

morgen war gestern
00
26.1.2012, 13:34

waffenhandel war immer schon ein schmutziges geschäft. gerade europa - auch das ageblich neutrale Ö - sollte da sehr leise sein.

das ist keine verteidigung für RUS/Kuba, sondern eine feststellung gegen die selbstgerechten nebelgranaten der rüstungsprofiteure auf allen kontinenten.

auch österreichische waffen und munition taucht immer wieder in kriegsgebieten auf. österreichische unternehmen fertigen präzisionsteile für die russische rüstungsindustrie, deklariert als optische geräte.

wer weiß? vielleicht verkaufen die russen das ja an die kubaner weiter? ;)

Apocalypse
53
4.12.2011, 22:22

Die kubanische Überflutung... und die böse Kalaschnikow. Um 1890 lieferte Steyr Mannlicher bereits Gewehre nach Kuba. Und wie war es damals, kaum hatten die Kubaner die Spanier besiegt wurden sie von den USA eingenommen und die ganze Unabhängigkeit war beim Teufel und viel Blut vergossen.

Österreich lieferte auch ganze Waffenfabriken nach Afrika, Mörserfabriken als Dosenfabriken ausgegeben usw., mit ihrer Unwissenheit ist es natürlich einfach zu schreien. Vielleicht solltens eins Bedenken der Westen beliefert immer beide Seite, die Kubaner/Russen belieferten immer die Arbeiterschicht und Unterdrückten, anscheinend nicht ihre Favoriten.

Wolfgang M. BUCHTA
 
32
11.12.2011, 18:23
Eins würde mich ja interessieren:

Glauben Sie den Schwachsinn, den Sie verzapfen eigentlich wirklich?

hotzenplotz1001
00

Kein Schwachsinn sondern Tatsache. Lernen Sie Geschichte, Mann.

pike bishop
01
9.12.2011, 15:50

Na ja, die USA haben die Spanier besiegt, nicht die Kubaner, und sich die Insel dann gleich behalten (indirect rule), bis Castro kam. Das nehmen sie ihm halt heute noch übel, dass er sich von den USA abgespalten hat.

Pjotr Ratschkovskij
00
6.12.2011, 16:58

Es stimmt nicht, daß RUS immer nur eine Seite beliefert. Im Krieg zw. Äthiopien und Eritrea hat RUS ganz offiziell beide Seiten beliefert.

Träume sind Schäume.....
10
5.12.2011, 12:20
....die Kubaner/Russen belieferten immer die Arbeiterschicht und Unterdrückten, anscheinend nicht ihre Favoriten

Es sei angemerkt, dass einer von ihren rechtschaffenen Potentanten.
Bzw. "Vertreter der Arbeiterschicht und Revolutionär".
Verbündeter Kubas und Fidels Sellenverwandter.

Vom unterdrückten Volk vor kurzem bei Gefangennahme buchstäblich in Stücke gerissen wurde.
Mit NATO Unterstützung aus der Luft und logistisch am Boden.

Volk vs Diktator Gaddafi.
Wer hier die Unterdrückten unterstützt ist mit dem Sieg der Rebellion in Libyen doch ziemlich eindeutig.

Es heißt Fidel soll sogar gleich 5 verzweifelte "Reflexionen" darüber in der Granma zum Besten gegeben haben.
Dieser Schreck sein ihm auf die alten Tage noch vergöhnt ;)

Träume sind Schäume.....
10
5.12.2011, 11:50
Tja werte Apocalypse

Den Hersteller einer Waffe kann man durch das Modell doch leicht rausfinden.
Kalaschnikows waren früher die Standardwaffe des kommunistischen Blocks, ursprünglich von der UDSSR entwickelt.

Wen Millionen dieser Übel in afrikanischen Bürgerkriegsgebieten herumgereicht werden, ist klar wer sie einmal dorthin geschafft hat.
Warlords als Arbeiterschicht? Verar**h wen andern ;)

Aber zum Detail, die kubanischen Kriegsabenteuer in Afrika sollten ihnen doch aus dem Propagandabrei bekannt sein.
Kuba hat damals die Waffen nicht produziert.
Aber eifrig verschifft und verteilt.

Bekannte üble Regime mit logistischer kubanischer Waffenhilfe:
Libyen, Äthiopien, Uganda, Somalia, Namibia.

Übrigens heult Fidel noch immer über den Tod Gaddafis? ;)

Ludwig Wahnsinn
00
2.12.2011, 12:56
wozu brauchen wir munition

wenn präsenzdiener in der gesamten zeit 25 Schuss abgeben und sowieso nichts treffen

also verkaufen wir die waffen kaufen ein paar steinbrüche udn versorgen wir uns dort.

ist ja lachhaft

Pave
10
13.12.2011, 15:48
Die bösen Kommis

Stimmt, der Populismusbrei hat bei ihnen gewirkt.

Sonst wäre ihnen bestimmt nicht entgangen dass in Afghanistan die uramerikanischen Blackhawks und Super Stallions von den ebenso uramerikanischen Stinger-MANPADS runtergeholt wurden, durch die wohl nicht ganz so amerikanischen Taliban.

Achja, bevor ichs vergesse, der Iran fliegt auf F14...

Gerade bei dem Thema ist eben nicht alles Schwarz/Weiss

Zudem, wer sagt dass die in Afrika nur Kalaschnikows verwenden? Es ist ihnen schon bewusst, dass das die Waffe mit den meisten Lizenzfertigungen weltweit ist? (Sogar Ex-Jugoslawien hat die mit Zastava produziert).
Warum? Einfach, gut und GÜNSTIG.
Oder is nun doch Hitler schuld? Immerhin stammt die AK-47 ja von der STG44 ab...

supermike
01
2.12.2011, 11:40
Na Super

Selbst die Kubaner haben dann für den Ernstfall eine Munitionfabrik.
Steyr lässt das STG77 vom österr Bundesheer in Malaysia herstellen.
Unsere einzige Munitionsfabrik Hirtenberger wurde schon vor vielen Jahren geschlossen.
Hoffentlich verscherzen wir es uns nie mit den Tschechen und Serben, sonst stehen wir ohne Munitionslieferanten da.

Hugh G. Rection
00
12.12.2011, 13:04
Die Serben sind doch wohl

egal, die Kroaten haben sich im Anlassfall ja eh immer als recht "nützlich" erwiesen...

deiml
01
2.12.2011, 19:45

na du hast sorgen.

(°)(°)
01
1.12.2011, 23:09
Typisch Kubaner!

"Die Maschinen seien schon vor Jahren nach Kuba gebracht worden, die Kisten stünden aber bisher ungeöffnet herum."

ManfredZsak - occupied the Wirtshaus
00
1.12.2011, 21:37
na den russen wünsch ich viel spaß

in kuba, obwohl die werden die korruption wenigstens ein bisschen gewohnt sein

Alf von Melmak
 
01
2.12.2011, 06:22
na den russen wünsch ich viel spaß in kuba, obwohl die werden die korruption wenigstens ein bisschen gewohnt sein

'
Das hauptproblem, warum in Kuba so gut wie nichts funktioniert, ist (nein, nicht das US-Embargo!) nicht so sehr die Korruption, sondern die unglaubliche Bürokratie.

Alexander67
01
4.12.2011, 19:18

Wenn das US-Embargo in Kuba wirtschaftlich nichts bewirkt, wozu macht sich dann die USA dies Mühe?

Alf von Melmak
 
01
4.12.2011, 21:00
Wenn das US-Embargo in Kuba wirtschaftlich nichts bewirkt, wozu macht sich dann die USA dies Mühe?

'
Um eine Gruppe radikaler, verblödeter, aber leider politisch übermäßig einflußreicher Exilkubaner in Miami zufriedenzustellen, für die die Aufrechterhaltung des Embargos zur Sicherung ihres Egos gehört und daher unverzichtbar ist.

Daß es sowohl wirtschaftlich wie auch außenpolitisch kontraproduktiv ist, da es in erster Linie dem kubanischen Regime eine Rechtfertigung für alle Defizite im eigenen Land bietet, wissen inzwischen auch die meisten US-Politiker.

Apocalypse
00
4.12.2011, 22:28

Kuba arm halten ist natürlich auch von Vorteil, somit wird der Kommunismus nicht so schnell zur Alternative. Und den Kampf der Bürokratie hat nun endlich el presidente aufgenommen. Das wird schon noch! Venceremos!

Totaler Durchblicksstrudel
01
6.12.2011, 16:58

Seit der Befreiung der DDR von diesem Übel ist er sowieso keine Alternative mehr!

Herzerzog Johann
01
2.12.2011, 10:06

So ähnlich haben sich schon früher die (der Bürokratie gewiss nicht abholden) Genossen in der DDR geäußert. Mit dem Zusatz, daß in Kuba nicht einmal die Bürokratie funktioniere.

Der Neue Mensch
03
1.12.2011, 21:56

Russland (Platz 143 auf TIs Korruptionsindex) ist weit korrupter als Kuba (Platz 61). Da sind Welten dazwischen.

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