Umstrukturierung

"taz" gründet Recherche- und Reportage-Ressort

1. Dezember 2011, 16:09

Print- und Online-CvD werden zusammen gelegt und künftig im Online-Ressort angesiedelt sein

Die deutsche "taz" baut um: Mit neuen Strukturen in Titel- und Schwerpunktressort sowie der Neugründung eines Recherche- und Reportage-Ressorts will man "eine Voraussetzungen für die fortlaufende Verzahnung zwischen Print und Online schaffen", heißt es im "Hausblog". So werden im neu geschaffenen Recherche- und Reportage-Ressort die bisherigen Reporter mit zwei neu besetzten Rechercheuren ein Team bilden.

"Mit einer entsprechend größeren journalistischen Schlagkraft soll so die große Stärke der taz, ihre journalistische Unabhängigkeit, noch besser genutzt werden”, sagt Chefredakteurin Ines Pohl. Leiter des Ressorts ist Kai Schlieter.

Print- und Online-Chefs vom Dienst (CvD) sollen zusammen gelegt werden und sind künftig im Online-Ressort angesiedelt. Mit dieser Maßnahme sollen "aus einer Hand die Produktionsaufgaben für beide Publikationswege gebündelt und optimiert werden, Dynamiken, die sich im Netz entwickeln, sollen damit schneller auch für die gedruckte taz aufbereitet werden", heißt es. Das zusammengelegte Ressort wird von Online-Chef Matthias Urbach geleitet.

Das neue Planungs-Ressort unter Klaus Hillenbrand und Gereon Asmuth soll für die Produktion und Gestaltung der Titel- sowie der Schwerpunktseiten verantwortlich sein. (red)

spitzenkandidat.2.0.
00
2.12.2011, 13:23

die taz kann wenigstens noch als seriöse Zeitung betrachtet werden, und bietet auch online sehr gute Artikel!

Wäre schön, wenn es in Österreich auch sowas in die Richtung geben würde. DerStandard verfällt ja auch immer mehr in Richtung sinnloses Kopieren von APA-Meldungen, Staatspropaganda und Werbeeinschaltungen ...

spitzenkandidat.2.0.
00
2.12.2011, 13:25
der schwitzbär der schwitzt sehr
01
1.12.2011, 22:14
eine Recherche-Ressort

wollen wir das hierzulande nicht auch in den nächsten 20 Jahren mal probieren ?

armin delmenhorst
 
05
1.12.2011, 17:01
Die taz zeigt vor

dass man sich politisch durchaus bekennen und dennoch erstklassige Qualität abliefern kann. Eine solche sucht man bei uns ohnehin vergeblich.

Hier nennt sich jeder Wisch "unabhängig", kassiert kostbares Steuergeld und liefert nur das Vorgefertigte der Anzeigenkunden und Parteisekretariate ab. Auch der Standard beschreitet schon seit Jahren diesen Weg. Ob aus Unfähigkeit oder Opportunismus, kann ich nicht beurteilen.

Wäre doch schön, wenn sich ein Blatt zu einer liberalen, linken, nationalen oder klerikal-konservativen Linie bekennen würde. Das Qualitätsniveau müssten natürlich alle steigern. Ein richtiger Bürger liest in der Regel ohnehin mehrere Zeitungen, bei uns hat er aber nicht die Möglichkeit.

schottseitnkind
00
1.12.2011, 21:34
so ist es...

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