Diethard Leopold, Präsident der österreichisch-japanischen Gesellschaft

    1. Dezember 2011, 16:56
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    Dietmar Leopold findet sich "recht unmodern": "Ich fahr nämlich gerne Auto."

    "Bewegung" verbindet der Präsident der österreichisch-japanischen Gesellschaft zuallererst mit Kyudo, dem japanischen Bogenschießen: "Im Kyudo geht es um die Bewegung des Pfeils und um die zeremoniellen Bewegungen des Schützen, bis er zum Schuss kommt.

    Es geht um Zeitlosigkeit, fast um eine Bewegung in einer Ewigkeit, in einer Nichtzeit. Es geht um eine Einheit von Schütze - also Körper und Geist - und Bogen und Pfeil. Ohne diese Einheit gelingt der Schuss nicht. Nach der spirituellen Theorie soll eine Einheit von Schütze und Ziel realisiert werden, wobei der Pfeil dann auch treffen sollte", sagt der Kurator und Vorstand des Leopold-Museums.

    Diethard Leopold war "mehrmals" und "jahrelang" in Japan. "Dort bin ich meist mit einem Toyota unterwegs gewesen." In Österreich fährt Leopold "mit einem Alfa Mito herum". Einen Sportflitzer braucht er nicht, "so jung bin ich auch nicht mehr". Wäre ein Japaner denkbar? "Absolut. Aber ich habe halt eine Schwäche für Alfa Romeo. Die sind besser als ihr alter Ruf geworden, rosten auch nicht mehr durch in einem Jahr." Und schauen gut aus. "Ja, er hat eine lustige Schnauze, unverwechselbar. Er wirkt eher wie ein befreundeter Organismus und nicht wie ein Gerät." Übrigens: Dietmar Leopold findet sich "recht unmodern": "Ich fahr nämlich gerne Auto." (Jutta Kroisleitner/DER STANDARD/Automobil/02.12.2011)

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      foto: andy urban
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