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Daumen runter für Facebook, wenn es nach Verweigerern des Online-Netzwerks geht.
70 Prozent der österreichischen Facebook-Verweigerer erachten das soziale Netzwerk als nutzlos. Diese und andere Ergebnisse lieferte eine Umfrage von Marketagent.com, die am Donnerstag präsentiert wurde. "Der typische Nicht-Facebooker in Österreich ist weder digitaler Außenseiter, der noch nicht fest im Sattel des WWW sitzt, noch gesellschaftlicher Einsiedler oder Hinterwäldler, der mit der Plattform nichts anfangen kann, sondern jemand, der nicht gewillt ist, persönliche Inhalte im Netz zu teilen", erklärte Geschäftsführer Thomas Schwabl.
Plauderplattform nutzlos
Geschätzte 800 Millionen Mitglieder weltweit, täglich Milliarden von Postings und Foto-Uploads - an Facebook scheint kein Weg vorbei zu führen. Und dennoch: Die Anzahl an Nicht-Facebookern ist laut Marketagent.com signifikant. Ebendiese Gruppe wurde nun zu den Motiven ihrer Facebook-Aversion befragt. Für 70 Prozent ist die Plauderplattform unnütz, ebenso viele treffen ihre Freunde lieber im realen Leben. 67 Prozent der Befragten möchten keine persönlichen Dinge über sich preisgeben.
Datendiebe
62,5 Prozent gaben an, die Online-Community interessiere sie grundsätzlich nicht; 59,7 Prozent haben Angst vor Datendiebstahl; 42,4 Prozent fürchten sich davor, dass ihnen ihre Einträge irgendwann zum Verhängnis werden könnten - sei es beruflich oder privat. Exakt ein Drittel, nämlich 33,3 Prozent, haben einfach keine Zeit für Facebook.
Schlechte Erfahrungen
4,2 Prozent haben laut Umfrage schlechte Erfahrungen gemacht, ebenso viele nutzen lieber andere Online-Plattformen bzw. wüssten gar nicht, wie sie sich registrieren sollen. 1,4 Prozent können mit dem Begriff Facebook nichts anfangen.
"Vor allem Männer zeigen sich im Rahmen der Studie kritisch, wenn es um den Umgang von Facebook mit den persönlichen Daten geht", resümierte Schwabl. "Ob Informationsaustausch und Datenschutz bei Social Media Plattformen und insbesondere Facebook trotz Intervention von Regulierungsbehörden und Datenschützern jemals vereinbar sein werden, ist fraglich." Zum aktuellen Zeitpunkt hält jedenfalls die Mehrheit der Befragten dieses Unterfangen für unvereinbar und wird wohl auch weiterhin auf einen Beitritt zur Facebook-Community verzichten. (APA)
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Aber es ist kinderleicht einen Account mit falschen Daten zu machen und eine E-Mailadresse mit falschen Daten. (die man ja dazu braucht. Und als Kontroll-Tel-Nr. ein Wertkartenhandy)
Grad mal die Polizei oder ein versierter Hacker (?) kann über die ID-Nummer meines PC meine Person ausfindig machen. (denk ich mir mal) Aber wenn ich das von einem öffentlichen PC nutze???? hmmm....
Wenn ich dann noch Freundschaftsanfragen und nachrichten für öffentlich sperre und die öffentliche Suche, was soll da unsicher sein?
Daten die ich für Sozialversicherung, Arbeitgeber, etc.angeben muss sind unsicher, definitiv! Da hab ich meine Erfahrungen.
Aber sehr viele User von FB sind einfach zu uninformiert und damit liebäugeln u.a. die Marktforscher ! ;-)
Aber wie soll ich einer Firma Vertrauen die hintenrum via Cookie mein Surf-Verhalten durchleuchtet. Registriert ist man ja schnell, aber informiert wird man nicht was die wirklich alles aufzeichnen und womöglich für immer speichern.
Genau so ist es.
Ein Freund von mir (Verweigerer) regt sich immer darüber auf, dass er nie zu Geburtstagsparties etc. eingeladen wird.
Leider schickt niemand in unserem Freundeskreis mehr Massen-SMS bei solchen Ereignissen, die Kommunikation läuft über ein Facebookevent.
Selber schuld IMO, er muss ja keinen richtigen Namen angeben und nichts posten.
Facebook zu verweigern ist doch keine Straftat.
Dann jedoch Argumente vorzubringen, die keine Substanz aufweisen von Personen, die Facebook oder dessen Datenpolitik nicht einmal im Ansatz kennen, halte ich hingegen für fahrlässig und/oder technologieverweigernd.
Tatsache ist, dass ich nie wissen kann, wer bei Facebook meine Daten liest oder missbraucht, immerhin hat Facebook auch Menschen als Mitarbeiter beschäftigt.
Tatsache ist aber auch, dass ich nicht mein gesamtes Leben mit Facebook teilen muss und als mündiger Mensch selbst entscheiden kann, welche Informationen ich veröffentliche oder einem Unternehmen anvertraue. So einfach ist das.
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