US-Außenministerin Hillary Clinton weilt derzeit bei einem historischen Besuch in Burma (Myanmar). Erstmals seit mehr als 50 Jahren besucht ein US-Chefdiplomat das Land. Clinton hatte am zweiten Tag ihres Besuchs in dem südostasiatischen Land zunächst ihren Kollegen Wunna Maung Lwin getroffen. Im Laufe des Tages will die US-Außenministerin in die ehemalige Hauptstadt Rangun reisen, um die Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi zu treffen.
Unterdessen forderte China, die gegen das südostasiatische Land verhängten internationalen Sanktionen aufzuheben.
China ist der nahezu einzige Verbündete Burma, seit das Land ab Beginn der 1960er Jahre von wechselnden Militärjuntas regiert wurde. Seit der Auflösung der Militärjunta im März hat die neue burmesische Führung unter dem ehemaligen General Thein Sein einen radikalen Kurswechsel vollzogen und begonnen, das abgeschottete Land zu öffnen. Eines der deutlichsten Zeichen ist die Rückkehr Suu Kyis auf die politische Bühne. Die Friedensnobelpreisträgerin war nach sieben Jahren Hausarrest vor einem Jahr freigekommen. Sie will sich nun wieder eintragen lassen und zur nächsten Wahl antreten. (red)