Österreichweit nur 16 Abgeordnete mit Migrationshintergrund

1. Dezember 2011, 08:32

SPÖ und Grüne mit je sieben, ÖVP und FPÖ mit je einem Mandatar

Wien - Der Migrantenanteil unter Österreichs Politikern ist weiterhin sehr gering. Auf gerade einmal 16 Mandatare mit Migrationshintergrund im Parlament und den Landtagen kam die Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen bei ihren Recherchen, was einen Anteil von 2,3 Prozent bedeutet. Der Migrantenanteil an der Gesamtbevölkerung beträgt dagegen 18,6 Prozent, hieß es in einer Aussendung.

An der Spitze finden sich Grüne und SPÖ mit je sieben Mandataren, wobei die Grünen mit der aus der Türkei stammenden Alev Korun die einzige zugewanderte Abgeordnete im Nationalrat stellen - und in Wien mit Maria Vassilakou die Vizebürgermeisterin. Aus den beiden Parteien stammen auch die beiden Personen mit Migrationshintergrund im Bundesrat. ÖVP und FPÖ können nur auf je einen Landtagsabgeordneten verweisen - und zwar jeweils mit deutscher Herkunft. Für das BZÖ ist kein Abgeordneter vermerkt.

Die tatsächliche Zahl unter den Mandataren könnte nach Angaben der Medien-Servicestelle eventuell etwas höher sein. Vor allem Migranten der zweiten Generation, bei denen der Geburtsort oder Name keine Hinweise auf eine Zuwanderung mehr liefern würden, können von den Parteien fallweise nicht mehr identifiziert werden, hieß es. Auf Bezirksebene und vor allem in den Jugendorganisationen sei die Zahl der Migranten teils um einiges höher. (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 168
1 2 3 4
Analytische Tänzchen
16
2.12.2011, 10:46

Na und? Macht der "Migrationshintergrund" sie zu besseren Politikern?

Schwarz-Blaun ist die Haselnuss....
30
4.12.2011, 12:33
Ja eindeutig!

Sie haben damit mehr Erfahrung und Einsicht über die Riesenschweinereien die in diesem Land alte Zuwanderer den neuen Zuwanderern antun!
Braune Art des Hauses leider Gottes und in der Geschichte mehr als maßgebend vertreten.
Leider lesen die Leute nicht die Geschichte des Landes und interessieren sich nur für saudumme Hetzparolen die sogar den Hitler und Göbels noch übertreffen!

The Use and Abuse of Social Science
21
3.12.2011, 14:54

Es ist in einer Demokratie grundsätzlich wünschenswert, dass die politischen Repräsentanten einer Gesellschaft in ihrer Zusammensetzung gesellschaftliche Realitäten widerspiegeln.

Mostbluzza
01
7.12.2011, 13:46
theorie und praxis

warum sollte das parlament gerade in dieser hinsicht prozentuell die gesellschaft widerspiegeln, wenn sie es in sämtlichen anderen wichtigen aspekten auch nicht tut.

wieviele beamte sind parlamentarier? gefühlte 150%
wie sind arbeitslose vertreten?
wie sind denn frauen vertreten?
und kinder oder sagen wir unter 20jährige?

gut sein und schreiben ist eh recht.
wenn die bildung mal öst. niveau erreicht hat, redma weiter (wenigstens hauptschulabschluss erfolgreich samt lehrberuf)

The Use and Abuse of Social Science
00
8.12.2011, 18:21

Warum sollte es nicht? Wie sinnvoll ist es etwas abzulehnen, nur weil es sich nicht in Perfektion realisieren lässt? Aus der von Ihnen dargelegten Logik heraus gedacht, müssten wir z.B. die Demokratie insgesamt grundsätzlich in Frage stellen.

Was Sie ab "gut sein und schreiben ..." zum Ausdruck bringen wollen erschließt sich mir leider nicht so ganz.

anders and
 
21
2.12.2011, 14:38

wenn die Volksvertreter aus allen Gruppen der Bevölkerung kommen verbessert das den Entscheidungsprozess

Londo Mollari
 
48
2.12.2011, 10:16

zu wenig migranten, zu wenig frauen, zu wenig behinderte, zu wenig homosexuelle - dadamdaradei. mir ist die muttersprache, das alter und geschlecht oder physische defekte ebenso wie die sexuelle orientierung meiner repräsentanten sind mir vollkommen schnurz.
was mich aber stört: das mitläufertum, die überangepasstheit, diese "strebsamkeit", die oberflächeneinigkeit, die reflektionsverweigerung, das ablehnen jeglicher veränderung, der mangel an eigenschaften und daher der mangel an charakter.

Mostbluzza
01
7.12.2011, 13:50
dann wirds auch kompliziert

wenn sodomisten nicht abstimmen dürfen bei tierschutzgesetzen oder volksmusikfreunde über ein internetverbot der böhsen onkelz abstimmen wollen.

man kann alles übertreiben, aber bald können wir uns so einen schmafu eh nicht mehr leisten. dann heissts wohl wieder wirklich produktiv arbeiten gehen und nicht die 17. beratungsstelle für laktoseaverse asiatische veganer zu eröffnen, die erklärt, wie man einen prozess gegen den joghurthersteller gewinnt.

Seria
21
2.12.2011, 09:09

ist doch klar, weil: mia san mia und was anderes wolln wir (und können wir) auch nicht verstehen

Testisl
25
2.12.2011, 08:44
18,6 %

Oops, hat sich da jetzt jemand verplappert?
Ob gewollt oder ungewollt, endlich mal die Wahrheit.

anders and
 
20
2.12.2011, 13:05

sensationell für Sie,
weil Sie sich nicht mit Thema interessieren,

für jeden, der sich ein wenig mit Politik und Gesellschaft beschäftigt eine seit Jahren bekannte Zahl

Blues, Elwood J.
67
2.12.2011, 07:54

16 zuviel

Herr und Frau Österreicher
 
00
2.12.2011, 10:14

Des müssens jetzt genauer erklären!!!

ND1
01
2.12.2011, 13:36
ich denke er meint

16 weniger wären besser ...

Mostbluzza
10
7.12.2011, 13:53
nein er meinte 16% weniger

18,6 ist scho vü. sind da die beihilfenempfänger, sprich kinder, in der türkei auch eingerechnet ...?

also ich würde den anteil senken, am besten wir machen alle zu österreicher. jeden der schon mal hier war, der einen kennt der hier war oder der geld von hier bekommt.

Zuckerlilly Zuckerlilly
53
2.12.2011, 07:50
Und wieviele der in Österreich lebenden Migranten haben die österreichische Staatsbürgerschaft?

Da wird dann der Pool sehr klein und da sind 16 Abgeordnete eigentlich noch überproportional.

Nee-Chee
00
2.12.2011, 13:24
Ca. die Hälfte.

nachrechnen darfst selber.

Zuckerlilly Zuckerlilly
00
2.12.2011, 15:41
"Ca. die Hälfte."

Sagt wer?

Harry Meier
 
00
16.12.2011, 08:48
Der Auslaenderanteil liegt bei ca. 9-10%. Wieviel

sind das bei 18,6?

rotes gfries
02
2.12.2011, 07:18

Vor allem Migranten der zweiten Generation, bei denen der Geburtsort oder Name keine Hinweise auf eine Zuwanderung mehr liefern würden, können von den Parteien fallweise nicht mehr identifiziert werden .... ohne worte!

mogodigo
00
2.12.2011, 10:08

ist doch super, oder nicht? heißt ja dass diese personen zu 100% integriert sind!

dieDritteGeneration
04
2.12.2011, 02:16

Wie hoch ist den die passive Wahlbeteiligung der eingebürgerten Migranten?

Gibt ja bei etwa den Moslems lebhafte Diskussionen, ob sie überhaupt wählen gehen dürfen.
zB aus einem gemäßigten Muslima-Forum:
"Wir duerfen als Muslime in DE nicht waehlen,weil die,die wir waehlen, sind zum groessten Teil Christen."
"Da gabs dann spaeter unter meinen muslimischen Schwestern einen Streit, weil einige der Meinung waren, wir leben nicht nach diesem Rechtsstaat" [sondern sind nur Allahs Gesetzen, der Sharia, verpflichtet]

Andere wiederum sind der Meinung, dass man wählen gehen darf, aber nur die Partei, die am allermeisten dem Islam zugeneigt ist, und möglichst die Gesetze des Islams durchsetzen will.

daemeth
02
2.12.2011, 10:21

gibt es beim erhalt der deutschen oder österreichischen staatsbürgerschaft keinen eid oder schwur auf die jeweils gültige gesetzlage? falls ja, wäre doch das negieren dieser ein grund die staatsbürgerschaft zu verlieren, oder? das wäre doch ein ideales mittel um solche schattengesellschaften zu zerschlagen....

dieDritteGeneration
02
2.12.2011, 21:49

Weiß ich nicht, allerdings gabs mal eine Doku über Leute die grad die Staatsbürgerschaft erhalten haben. Eine Dame mit Kopftuch meinte dann, dass sie sich für das ganze nicht interessiert, und sie ganz sicher keine Deutsche ist, sondern die Staatsbürgerschaft nur wegen der damit eingehende zusätzlichen Rechte will. Das ist sicher keine Einzelmeinung.

yotix
 
00
2.12.2011, 14:43

Weist du einen kriminellen Kärntner aus Wien aus? Wieso willst dann kriminelle Deutsche ausweisen?

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 168
1 2 3 4

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.