Abseits von HIV

Sexuell übertragbare Infektionen auf dem Vormarsch

1. Dezember 2011, 08:14
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    foto: apa/patrick pleul

    Unbehandelte STI können außerdem schwere Krankheiten hervorrufen, wie etwa Gebärmutterhals- oder Analkrebs.

Besonders alarmierend: Die steigenden Zahlen von Syphilis-Fällen - Rechtzeitig erkannt sind STI gut behandelbar

„STI - diese drei Buchstaben werden uns in den nächsten Jahren immer häufiger begegnen", warnt der Norbert Brockmeyer, Leiter des Hauttumorzentrum und Zentrums für Sexuelle Gesundheit an der Ruhr-Universität. Sie stehen für „sexual transmitted infection" (sexuell übertragbare Infektionen). Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember macht Brockmeyer, Präsident der Deutschen STI-Gesellschaft, auf eine steigende Zahl solcher Erkrankungen aufmerksam: „In Deutschland - und auch weltweit - haben sich im Jahr 2011 weniger Menschen mit dem HI-Virus infiziert als in den Jahren zuvor. Alarmierend sind jedoch die steigenden Zahlen von Syphilis-Fällen und STI allgemein."

STI-Screenings sind möglich

Unter STI versteht man nicht nur die HIV-Infektion, sondern auch Syphilis, Infektionen mit Hepatitis B und C, Chlamydien sowie Herpes- und Humanen Papillomviren (HPV). Zwar sind die meisten STI, wenn sie rechtzeitig erkannt werden, gut behandelbar, doch Patienten haben dadurch ein erhöhtes Infektionsrisiko für weitere sexuell übertragbare Krankheiten. Unbehandelte STI können außerdem schwere Krankheiten hervorrufen, wie etwa Gebärmutterhals- oder Analkrebs. „Wichtig sind daher regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen", sagt Brockmeyer. „In unserem Zentrum für sexuelle Gesundheit an der Dermatologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum bieten wir diese ‚Screenings‘ an. Doch noch immer warten manche Patienten, vielleicht aus Scham oder Unwissenheit, zu lange und kommen dann mit bereits fortgeschrittenen Infektionskrankheiten."

HIV unheilbar, aber behandelbar

Aufgrund seiner Wandelbarkeit ist das HI-Virus die komplexeste sexuell übertragbare Infektion und immer noch unheilbar. Mit den in Deutschland verfügbaren Medikamenten ist sie jedoch gut behandelbar. „HIV darf aber nie in Vergessenheit geraten", mahnt Brockmeyer, „auch wenn die Infektionsraten rückläufig sind. Prävention und Aufklärung bleiben die Schlüssel zum Erfolg - und das gilt für alle STI". (red)

Elron Abarth
00
2.12.2011, 10:41

Ich dachte, die gebräuchliche Abkürzung wäre STD (d= disease).

Ist mein Wissen veraltet, falsch, oder werden beide Begriffe verwendet?

"Able Danger"
10
1.12.2011, 23:57
Na wenn es nur Mariechenkäfer betrifft...

Mann40
01
1.12.2011, 18:25

laut dem Text unter dem Artikelbild haben die beiden Marienkäfer offenbar Analverkehr *Schock*

Ch.Gh.
00
1.12.2011, 14:41

Wäre mir neu, daß man HPV bei Männern frühzeitig erkennen kann.

Nerd Nr. 5
00
2.12.2011, 09:51

Soweit ich das von anderen im Forum gehört habe, kann man es überhaupt nicht zuverlässig testen, außer man kann schon die Auswüchse sehen.
Außerdem verstehe ich sowieso nicht, warum im Artikel von Herpes und HPV die Rede ist, bei der Durchseuchungsrate der beiden Krankheiten, ist doch gar nicht mehr möglich das zu steigern.

Rüxnplüxcok
00
1.12.2011, 11:49

Witzige Fotowahl!

Bienchen und Blümchen sind eben doch sehr versaut!

Godesberg
00
1.12.2011, 14:25

Besonders die Bildunterschrift passt super!

John Swollenballs
06
1.12.2011, 12:45

ja hier wurde mit schwarzen punkten anstatt mit schwarzen balken zensiert!

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