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Wien - Die Kindernothilfe Österreich ruft auf, im internationalen Kampf gegen die Pandemie auch Antworten auf die Kinder betreffende Problemstellungen zu finden.
"Eine in die Zukunft wirkende Strategie gegen Aids muss sich verstärkt an Kindern orientieren" fordert Luzia Wibiral, Geschäftsführerin der Kindernothilfe Österreich. Vor allem sind aus Sicht der Kindernothilfe Österreich größere Anstrengungen bei der Vermeidung der Mutter-Kind-Übertragung, der rechtzeitigen Behandlung der Schwangeren sowie bei der Verfügbarkeit von kindergerecht dosierten Medikamenten notwendig.
Unterschätze Prävention
Zudem stehen sowohl für traumatisierte Aidswaisen als auch für seit ihrer Geburt HIV-positive Kinder zu wenige Betreuungsmöglichkeiten zu Verfügung. "Dieser jungen Generation durch psychosoziale Begleitung in und nach der Pubertät zu einem angstfreien und verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Sexualität zu verhelfen, ist eine vielfach noch unterschätzte Präventionsmaßnahme," meint Luzia Wibiral von der Kindernothilfe Österreich.
Aktuell unterstützt die Kindernothilfe Österreich in Afrika und Asien 12 Projekte, in denen von Aids betroffene Kinder Hilfe, Schutz und Betreuung finden. (red)
Entgegen den Behauptungen stagniert die Zahl der HIV-Infektionen in Österreich - 2012 gab es 525 neue Diagnosen
Noch nie waren so viele Menschen von HIV betroffen - der Anstieg ist aber primär auf die steigende Lebenserwartung durch die Fortschritte in der Therapie zurückzuführen
Zwar halten Medikamente das tödliche Virus mittlerweile in Schach, doch Heilung ist nicht in Aussicht - Penible Überwachung, neue Studien zu Resistenzen und Forschung sind wichtiger, denn je zuvor
Aidsforscher Carl Dieffenbach weist auf ein neues Präparat hin, das 2014 in Afrika getestet werden soll
Indonesiens Regierung befürchtet eine HIV-Epidemie - Doch der Kampf gegen Aids kollidiert mit den Moralvorstellungen im größten muslimischen Land
Die Schweizer Kommission für sexuelle Gesundheit zweifelt an der Qualität der übers Internet erhältlichen HIV-Tests für zuhause
Erstmals Hoffnung auf deutliche Reduktion von Neuinfektionen - Hälfte der Betroffenen in Entwicklungsländern bekommt Therapie - Kritik von "Ärzte ohne Grenzen"
Kanadische Forscherin sieht in HIV-Selbsttests ein taugliches Mittel, um die Verbreitung von HI-Viren einzudämmen
Die HIV-Ambulanz im Wiener AKH betreut 1100 Patienten. "Bei uns hier geht es sehr familiär zu", sagt einer von ihnen. Gemeinsam halten Ärzte, Pflegende und HIV-Infizierte das Virus in Schach
Bei einzelnen Patienten ist das HI-Virus sieben Jahre nach Beendigung der Therapie zwar nicht vollkommen verschwunden, doch die Anzahl der Viren so gering, dass sie der Körper in Schach halten kann
Clemens Kriz ist Aids-Seelsorger der Erzdiözese Wien. Er berichtet über seine Arbeit mit Betroffenen und von den Anfängen, als Aids noch ein Todesurteil war
Darf man teure HIV-Medikamente in Regionen testen, die sich das Produkt später nicht leisten können? Das Thema beschäftigt weltweit führende Experten
Anstieg der HIV-Infektionen zeichnet sich ab - Das Virus ist in der heterosexuellen Bevölkerung gelandet - Neue Info- und Beratungsaktivitäten
Eine internationale Studie konnte klären, wie HIV mit Hilfe eines bestimmten Eiweißes unbeschadet in Dendritische Immunzellen gelangt und so den Krankheitsverlauf beschleunigt
HIV-Positive sollten auf jeden Fall eine Behandlung bekommen, wenn der Partner nicht infiziert ist
Nur ein Drittel erhält benötigte Therapie - Eliminierung der Mutter-Kind-Übertragung entscheidend
Bei HIV-positiven Personen hat sich das Spektrum der Komplikationen wie auch der möglichen Todesursachen in den letzten Jahren geändert
Wissenschaftler der MedUni Innsbruck ist es gelungen, einen Wirkstoff so zu verbessern, dass kaum Resistenzen und Immunantworten entstehen
Anzahl der Aids-Fälle und der Todesfälle ist in vergangenen Jahren dank antiretroviraler Therapie massiv abgesunken
Dramatische Ausbreitung von Hepatitis C unter homosexuellen HIV-Patienten - Vorsicht weiterhin geboten trotz immer besserer Medikamente
HIV-Betroffene führen ein Doppelleben und verheimlichen ihre Krankheit - Wanderausstellung veranschaulicht die Problematik
Wer heute in Deutschland oder Österreich an AIDS erkrankt, hat gute Chancen ohne allzu starke Beeinträchtigung lange zu leben
Wiener Aids-Expertin Brigitte Schmied: Positive Signale aus Regierungskreisen
Befunde können eingegeben werden - Erinnerung zur Arzneimitteleinnahme per "Tagebuch"
Die Veranstalter sprachen von 25.000 Demonstranten, die Polizei von 9.000 - Höhepunkt war Abschlusskundgebung mit Annie Lennox - Eine Ansichtssache
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