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Gummersbach - In der IT-Branche steigen nach der wirtschaftlichen Erholung auch die Gehälter wieder stärker - die Steigerungsrate liegt damit deutlich über dem Anstieg der Verbraucherpreise: Nach weniger als zwei Prozent im Jahr 2009 haben die IT-Unternehmen die Grundgehälter ihrer Führungs- und Fachkräfte im vergangenen Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent erhöht. Das ergab die "Vergütungsstudie 2011/12 für Führungs- und Fachkräfte in der IT-Branche" der Managementberatung Kienbaum. Für diese Studie hat Kienbaum die Vergütungsdaten von 3.577 Postionen aus 254 Unternehmen erhoben.
"Die gute konjunkturelle Entwicklung auf der einen Seite und der enge Arbeitsmarkt für ITler auf der anderen Seite sind die Ursachen für die deutlich ansteigenden Gehälter in der IT-Branche", heißt es in der Aussendung von Kienbaum.
Topverdiener in IT-Unternehmen sind die Vorsitzenden der Geschäftsführung mit durchschnittlichen Jahresgesamtbezügen von 314.000 Euro. Den größten Gehaltssprung machen die IT-Netzwerkmanager und die Key Account Manager: Sie profitieren von einer Grundgehaltssteigerung von 5,8 Prozent. Die geringste Grundgehaltssteigerung verzeichnen die Alleingeschäftsführer. Ihr Grundgehalt steigt nur um drei Prozent.
Bonussystem
Die variable Vergütung ist in IT-Unternehmen weit verbreitet: 95 Prozent der Geschäftsführer erhalten einen solchen Bonus. Auch 88 Prozent der Führungskräfte und 78 Prozent der Fachkräfte in IT-Unternehmen beziehen eine variable Vergütung. Die Höhe der variablen Vergütung unterscheidet sich jedoch stark: Bei Geschäftsführern beträgt sie im Schnitt 72.800 Euro, während Führungskräfte Boni in Höhe von durchschnittlich 23.200 Euro und Fachkräfte von lediglich 9.300 Euro im Jahr erhalten. Der Anteil der variablen Vergütung am Gesamtgehalt beträgt damit bei Geschäftsführern 29 Prozent, bei Führungskräften sind es 19 Prozent und bei Fachkräften nur zwölf Prozent.
Wer in der IT-Branche Karriere machen will, sollte einen Hochschulabschluss vorweisen können: Fast 70 Prozent der Studienteilnehmer besitzen einen Fachhochschul- oder Universitätsabschluss. Der Abschluss wirkt sich auch auf die Gehaltshöhe aus: Ein promovierter Geschäftsführer verdient im Schnitt jährlich 50.000 Euro mehr als ein Geschäftsführer, der lediglich einen Haupt- oder Realschulabschluss vorweisen kann. (red)
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Wie wärs mit einem Artikel der auch etwas aussagt. Schickt eure Redakteure bitte endlich zu einem Grundkurs in Statistik.
Der Durchschnitt sagt hier genau gar nichts aus. Interessanter wäre schon die Steigerung des Medianeinkommens, bzw. überhaupt mal das Medianeinkommen.
Es kann der Mehrheit doch völlig wurscht sein, was eine Handvoll Chefs so verdient. Der Großteil wird nie so weit hinaufsteigen und nachdem das Einkommen der Oberen den Durchschnitt extrem verfälscht, steigt endlich aufs Median um!
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