Fenster 24: Erinnerung an 2009

Ansichtssache | 23. Dezember 2011, 20:17
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foto: haderer

Fenster 18: 2007: Bei den Olympischen Winterspielen in Turin

... findet die italienische Polizei bei österreichischen Sportlern Spritzen, Medikamente und Apparate für Transfusionen. ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel bestreitet die Vorwürfe.

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Manchem genialen Wurf und einigem grenzgenial Übertriebenen...

... stehen auch eher grenzwertige Grenzfälle gegenüber, weniger hier im Adventkalender, aber im Gesamtschaffen, soweit sich das aus den Büchern übersehen läßt.

Leider schlägt hier allzuoft der Werbegrafiker durch: Sujets und Klischees werden mehrfach verwendet oder gar wiederverwertet, Zeichnungen der späten 1980er Jahre nach 15 Jahren im "Stern" noch einmal gedruckt, und auch in den Büchern nicht nach dem tatsächlichen Entstehungdatum sortiert.

Ob der dienstältere Kollege um die Erlaubnis gefragt wurde, Kreiskys "Genußrasur" (auf dem Titel der "Cartoons" von 1980) für den im "Stern" ebenfalls halb mit Karl Marx-Haarpracht dargestellten SPD-Vorsitzenden Müntefering zu verwenden?

Deix ist das wahre Genie. Punkt.

Feinsinnige Zeichenjuwelen

Haderers Humor hatte seit jeher um Tonnen mehr zu bieten als die sehr proletarische und primitive Zeichnerei eines Manfred Deix. Man sollte ihn einer Psychoanalyse unterziehen.

Ps.: Frohe Weihnachten an alle!

Weil's zu Ihnen gar so gut paßt, hier noch einmal zum Mitlesen:

"Wir Österreicher sind nicht so, wie Manfred Deix und Erwin Ringel es darstellen. Dagegen sollten wir uns auch einmal in aller Form verwahren, daß wir uns hier von komplexgeladenen, zum Teil von perversen Denkvorstellungen geleiteten Menschen zu den Alpintrotteln Europas stempeln lassen." (Herbert Krejci, Generalsekretär der Industriellenvereinigung, in der Zeitschrift "Die Wirtschaft" vom 26. Mai 1987, zit. in: Manfred Deix, "Augenschmaus", Zürich 1989).

Schauen Sie sich in den Spiegel. Vielleicht brauchen Sie gar keinen Deix.

Dr. Heinz Anderle, Freigeist

das fenster 25 hat die meiste aussagekraft.

eine gähnend leere fläche.
endlich ist der spektakel um den, der aus dem stall kam, vorüber.

hallelujah, lobet und preiset den erlöser !
wovon erlöst ?

die spezies homo sapiens bräuchte in erster linie einen erlöser von der dummheit.
da 7 milliarden jeden unsinn nachgrunzen.

Heute des Absolute Tiefpunkt - ein Holzhammerbild.

Gerhard Haderer versteht es absolut treffend und brillant,

Politiker & co. posieren zu lassen.

Der Marionette Darabos als Watschenmann -
die Fekterin autoritär im Portrait -
das Krone-Hunderl Faymann -
der Lebensmensch Jörg als sinnliche Geistliche
usw. usw.

Haderer?

Ist das nicht der Karikaturist, der zwar liebend gern die katholische Kirche aufs Korn nimmt (warum auch nicht), aber gleichzeitig sich in der Diskussion um die Mohammedkarikaturen gegen die dänischen Karikaturisten gestellt hat.

Naja Eier hat man oder hat man sie nicht.
Wenn man sie nicht hat muss man halt im Mainstream schwinmmen. Die Kirche kritisieren, huch wie mutig und relevant...

nicht zu glauben, wie aktuell

wie Zeichnungen sind. z. B. Nr 19

...Opernballdemo...

Ein etwas überwutzeltes Thema...!

Fenster 23: "Auch und wegen dieses Einsatzes..."

Ist die Generation Praktikum wirklich so halbalphabetisch?

Ähh ...

Was stimmt denn daran nicht?

Probierem sie es aus: "Auch dieses Einsatzes wird..."

geht scho!

Solange die Lesbarkeit gegeben ist, finde ich derartige Formulierungen durchaus legal, weil kreativ.

Schlimmer heutiges Ö1- 8-Uhr-Journal: "Schnee an Heiligabend." Bei Piefkesprech krieg ich die Pockerlfrasen.

das ist ok. dann brauchen wir uns aber nicht über grammatik unterhalten

Sind Sie vielleicht

auch und wegen Praktikant/in?

Zeichnet es Nicht-PraktikantInnen aus, mit Gegenfragen zu antworten?

Wie sonst sollten

PraktikantInnen von Nicht-PraktikantInnen lernen?

Durch d*mmliche Fragen?

Das ist unlogisch! Diese Diskussion kann zu keinem konstruktiven Ende führen.

Fallen Sie nur nicht auf der Stiege,

wenn Sie zum Lachen in den Keller gehen!

Heute einen Kasperl gefrühstückt?

Meister des letzten Wortes?

Sollte ich das lieber

den PraktikantInnen überlassen?

Si tacuisses ...

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