Apple will auch überarbeitetes Galaxy Tab 10.1N verbieten lassen

30. November 2011, 11:03
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Apple trägt Tablet-Streit mit Samsung in die nächste Runde

Der US-Computerkonzern Apple legt im Streit mit dem koreanischen Elektronikkonzern Samsung um deren Tablets nach. Apples Anwälte beantragten vor dem Landgericht Düsseldorf eine einstweilige Verfügung gegen das veränderte Modell für den deutschen Markt, wie ein Justizsprecher am Mittwoch bestätigte. Die erste Version des iPad-Rivalen Galaxy Tab 10.1 durfte Samsung vorerst nicht in Deutschland verkaufen, da das Gericht die Schutzrechte von Apple verletzt sah.

Konkurrenz macht Druck

Samsung änderte daraufhin das Aussehen des Geräts und nannte es Galaxy Tab 10.1N. Auch gegen diesen Rechner geht Apple nun vor. Für den 22. Dezember setzte das Landgericht einen Anhörungstermin an, eine Entscheidung fällt erst im kommenden Jahr.

Apple und Samsung streiten sich rund um den Globus um die Galaxy-Modelle, denen zugetraut wird, dem iPad ernsthaft Marktanteile abzujagen. Ein australisches Gericht hatte erst am Mittwoch das Verkaufsverbot im Land für das Galaxy Tab 10.1 aufgehoben.

Gegenwind zieht auf

Bislang dominiert Apple den Markt für die Flachrechner. Drei von vier verkauften Tablets tragen heute ein Apple-Logo. Gegenwind verspürt Apple allerdings nicht nur von Samsung. Vor allem Amazons nur halb so teurer Kindle Fire macht Druck. Ein Dorn im Auge ist Apple die hinter allen Newcomern stehende, offene Plattform Android von Google. 2012 verspricht erstmals auch Microsoft mit Windows 8 verstärkt ins Rennen um die Tablet-Krone einzusteigen. (zw/Reuters)

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    Schauplatz Gericht: iPad 2 gegen Galaxy Tab 10.1

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