Retter aus der Luft

Die einsame Nacht des Fliegers

Reportage | Michael Matzenberger, 6. Dezember 2011, 06:39
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    foto: michael matzenberger/derstandard.at

    Christophorus 9, der in Wien stationierte Hubschrauber der ÖAMTC-Flugrettungsstaffel, am Dach des Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhauses.

    Mehr Bilder finden Sie in der Ansichtssache.

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    Notarzt Michael Süssenbacher, Pilot Robert Holzinger und Sanitäter Wolfgang Heiden (von links). Die Crew bespricht einen Einsatz.

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    Die Kabine des Helikopters mit der Kennung OE-XEC ist wie ein Notarztwagen mit den notwendigen klinischen Geräten ausgestattet.

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    Als Flugrettungssanitäter ist Wolfgang Heiden nicht nur für medizinische Aufgaben zuständig, sondern unterstützt auch den Piloten.

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    Robert Holzinger landet den Hubschrauber zentriert auf der dafür vorgesehenen Plattform vor dem Hangar.

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    Der Aufenthaltsraum am Stützpunkt der Flugretter in Wien-Aspern.

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    Die Crew wird zu einem schweren Verkehrsunfall im Burgenland gerufen. Robert Holzinger landet den Hubschrauber auf der von der Polizei abgesperrten B10.

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    Am Ende des Tages steht der Flieger auf einem Acker in Niederösterreich – der Weiterflug hätte den Sicherheitsauflagen widersprochen.

Im Einsatz mit den Flugrettern: Wie der ÖAMTC-Hubschrauber Christophorus 9 jäh zum Feierabend gezwungen wird

Wenn er es für nötig hält, legt Robert Holzinger kurz den internationalen Flugverkehr still. Heute hält er es nicht für nötig. Statt die höchste Priorität für die Überquerung des Flughafens anzufordern, wartet er, bis ihm der Tower von Wien-Schwechat ein Zeitfenster dafür zuweist.

"Fünfzig Sekunden", meldet der Lotse. So lange hält Holzinger den Hubschrauber "Christophorus 9" fast bewegungslos in der Luft. Dann drückt er den Steuerknüppel nach vorne, vier Minuten später kommen die Flugretter im niederösterreichischen Mannersdorf an. Verdacht auf Überdosis bei einem 29-Jährigen, Rettung und Polizei sind bereits vor Ort.

Auf dem Weg zum "Willi"

Sanitäter Wolfgang Heiden und Notarzt Michael Süssenbacher verlassen den gelben Helikopter nach der Landung als Erste und versorgen den Patienten. Als die Rotorblätter zum Stillstand kommen, steigt auch Holzinger aus. "Schon lang nicht mehr gesehen", begrüßt ihn der diensthabende Polizist. Sie kennen einander von früheren Einsätzen.

Der Patient hat einen Cocktail aus Alkohol und Tabletten im Blut. Beim Start wird er unruhig. "Hubschrauber?" murmelt er in die Kabine, die rasch den fauligen Geruch von Alkohol annimmt. Augenblicke danach verliert er das Bewusstsein. Notarzt Süssenbacher überwacht die Körperfunktionen an den klinischen Geräten. "Willi?" fragt er in das am Helm befestigte Mikrofon und meint das Wilhelminenspital in Wien-Ottakring. Pilot Holzinger bestätigt und landet den Hubschrauber wenig später auf dem Heliport des Krankenhauses.

Vier Millionen Euro teures Arbeitsgerät

Als die Crew der Flugrettung zum Stützpunkt am Rand des ehemaligen Flugfelds Wien-Aspern zurückkehrt, ist es früher Nachmittag. Holzinger setzt den vier Millionen Euro teuren Helikopter mittig auf der kleinen Plattform vor dem Hangar ab.

Es war bereits der vierte Einsatz an diesem grauen Herbsttag. Zuvor hatte der Hubschrauber wegen konstanten Nebels drei Tage am Boden bleiben müssen. In diesem Fall übernehmen Notarztwagen die Aufträge, die sonst geflogen werden. "An eine so lange Zeit ohne Flug kann ich mich nicht erinnern", sagt Holzinger, während er die Einsatzdaten am Rechner protokolliert. Im Aufenthaltsraum läuft das Radio, Hubschraubermodelle in verschiedenen Materialien und Größen stehen auf Regalen oder hängen an Nylonschnüren von der Decke.

Von der Morgen- zur Abenddämmerung

Für Holzinger, Süssenbacher und Heiden hat der Dienst wie immer mit Sonnenaufgang begonnen. Und wie immer soll er bei Sonnenuntergang enden. "Wenn du in der Früh aufstehst, weißt du nie, was dich erwartet", sagt Holzinger und stellt ein Fertiggericht in die Mikrowelle.

Der 41-Jährige ist Stützpunktleiter und einer von drei Piloten am Wiener Standort der ÖAMTC-Flugrettung. 1983 übernahm der Verkehrsclub einen Teil des Luftrettungsbetriebs vom Innenministerium und baute ihn kontinuierlich aus. Heute unterhält der Club über den Christophorus Flugrettungsverein eine Flotte von 24 Hubschraubern an 16 Standorten in ganz Österreich.

Kostendebatte

Rund 15.000 Einsätze fliegt die ÖAMTC-Staffel pro Jahr, in Wien waren es im Vorjahr mehr als 1.700. Die Sozialversicherung sei aber nur bereit, einen Bruchteil der tatsächlichen Ausgaben zu ersetzen, erklärt Holzinger. "Wenn wir eine Querschnittslähmung und die Folgekosten verhindern, ist das Geld wieder herinnen. Aber so sieht das fast keiner", sagt der ausgebildete Bundesheerpilot.

Die Kostendebatte führte 2008 zur Kündigung des Vertrags zwischen ÖAMTC und Bund. Mit Februar 2012 wird die Flugrettung an die Länder abgegeben. Weil von Aspern aus Notfallorte in Wien und Niederösterreich etwa halb und halb angeflogen werden, beteiligen sich beide Bundesländer – und werden unter neu verhandelten Konditionen weiterhin den ÖAMTC beauftragen. Die Entlohnung der Notärzte und der Sanitäter bestreitet das Land Wien über die MA 70, die Berufsrettung, schon heute.

Ungewöhnliche Freizeitbeschäftigung

Einer der 15 fliegenden Notärzte am Stützpunkt Aspern ist Michael Süssenbacher. Der in Wien niedergelassene Allgemeinmediziner verrichtet zwei Diensttage pro Monat bei der Flugrettung – bezahlt, aber in der Freizeit. "Den Job würden viele Ärzte gern machen", sagt Süssenbacher und streicht sich mit der Hand über den rötlichen Bart. Er sitzt neben Holzinger auf der blauen Eckbank im Aufenthaltsraum, als sein Handy läutet. Süssenbacher liest die SMS, lacht.

Es hätte auch ein Einsatzbefehl sein können. Die Notrufe gehen heute per Telefon, Funk und Internet ein – gleichzeitig bei allen Crewmitgliedern. Drei Minuten danach müssen sie in der Luft sein.

"Besser einmal zu oft fliegen"

Ob der Helikopter aufsteigt, entscheidet die zentrale Rettungsleitstelle. Meist sind es besonders zeitkritische Fälle, und manchmal, wie bei Wirbelsäulenverletzungen, wird der Helikopter als schonendere Transportvariante angefordert. Obwohl es für die Entscheidung einen festgelegten Kriterienkatalog gibt, folgt rund jedem zehnten Notruf ein Fehleinsatz. Auch heute war schon einer darunter. Stornos in dieser Zahl seien aber auch international üblich, sagt Holzinger: "Besser einmal zu oft fliegen, als einmal zu wenig."

Ist der Job in der Luft so riskant, wie seine Beschreibung klingt? Natürlich gibt es Risikofaktoren, etwa Stromleitungen oder Sturmböen, die die Landung erschweren – und weil sich Route oder Flughöhe von Christophorus 9 jederzeit ändern können, müssen andere Fluggeräte als mögliche Hindernisse ständig mitgedacht werden. "Aber an eine wirklich gefährliche Situation kann ich mich nicht erinnern", sagt Sanitäter Wolfgang Heiden. Er ist seit 1991, dem Beginn der Flugrettung in Wien, dabei.

Einfach ist seine Arbeit dennoch nicht immer: "Wenn Kinder abgeholt werden müssen, bleibt das oft unterbewusst im Kopf", meint Heiden. Wie seine neun Kollegen, mit denen er sich im Dienstrad abwechselt, fungiert er als Mittler zwischen Pilot und Notarzt, übernimmt Navigation, Funk und medizinische Aufgaben.

Speibsackerl zurückgewiesen

"Im Dienst ist man nie auf Null, eine gewisse Bereitschaft ist immer da", sagt Holzinger. Telefonläuten unterbricht ihn und übertönt auch das Radio. Am anderen Ende der Leitung spricht der Redakteur einer Tageszeitung. Auch ihn kennt der Stützpunktleiter mit Vornamen. Der Redakteur fragt nach Fotos von einem früheren Einsatz an diesem Tag. Verkehrsunfall auf der B10, vom Auto blieb nur ein weißer Metallklumpen übrig. Der Lenker überlebte, das Angebot eines Speibsackerls im fliegenden Helikopter lehnte er trocken ab: "Wenn's is, dann macht's die Tür'n auf und ich speib ausse."

Obwohl die Flugretter oft mit dem Tod konfrontiert werden, ist ihr Job ein dankbarer Lieferant für Anekdoten. Vor ein paar Jahren habe Bill Gates bei einem Wien-Besuch vergeblich eine Landeerlaubnis für den Heldenplatz beantragt. "Ein paar Tage später sind wir dort ohne irgendein Ansuchen gelandet. Das kannst du dir auch als reichster Mensch der Welt nicht kaufen", sagt der Rettungspilot grinsend und nicht ohne Stolz.

Mit 240 Stundenkilometern nach Bruck an der Leitha

Draußen schultert Holzinger einen Schlauch und mustert den vorm Hangar geparkten Hubschrauber. Heute ist sein siebter Arbeitstag in Folge, der letzte vor einer dienstfreien Woche. "Vor der Übergabe an den nächsten Piloten wird der Flieger gründlich geputzt." Wenn sie über den Helikopter sprechen, nennen ihn die Luftretter immer nur den Flieger.

In dessen Frontscheibe spiegelt sich die tief stehende Nachmittagssonne. Laut Kalender wird sie an diesem Tag kurz vor 17.00 Uhr untergehen, Dienstschluss für die Crew.

Wie um zu beweisen, dass sich Notfälle nicht an Dienstschlüsse halten, bricht eine halbe Stunde davor der Alarm los. Eine Frau habe eine stark blutende Wunde am Hals, funkt die Leitstelle. Holzinger, Süssenbacher und Heiden gehen in ihren roten Overalls rasch, aber ohne Hektik zum Hubschrauber. Sekunden später tragen die Rotorblätter sie mit 240 Stundenkilometern nach Bruck an der Leitha.

Kamerahandys dokumentieren die Landung

Weil die Gasse vor dem Haus der Patientin zu eng für eine Landung ist, setzt Holzinger den Hubschrauber in einem nahen Hof zwischen Miethäusern ab. Fahrräder und Müllcontainer fallen im Luftsog um wie Spielzeug, Kamerahandys werden aus den Fenstern der umliegenden Wohnungen gestreckt.

Während sich Heiden und Süssenbacher um die Patientin kümmern, verdichtet sich der Nebel minütlich. Holzinger verfolgt auf seinem Tablet-PC die Wetterverhältnisse und wird unruhig.

Als er den Hubschrauber schließlich startet und Richtung AKH steuert, mischt sich die Dämmerung in den Nebelschleier. Wenn er jetzt hoch genug aufsteigt, um die Starkstromleitungen sicher zu überfliegen, würde der Pilot den Sichtkontakt zum Boden verlieren. Dafür könnte er rechtlich belangt werden.

Der Flieger bleibt hier

Holzinger weiß aber auch aus Erfahrung, dass er die Sicherheit der Insassen so nicht länger gewährleisten kann. Er landet auf einem Acker zwischen Bruck an der Leitha und Wien. Ein Rettungswagen bringt die Patientin ins Spital, ein anderer die Crew zum Stützpunkt. Christophorus 9 aber verbringt seine Nacht hier.

Am nächsten Tag, dem ersten freien seit einer Woche, wird Holzinger um sechs Uhr früh auf dem Feld stehen und den Helikopter an seinen Kollegen übergeben. "Einmal im Jahr passiert so etwas", sagt er mit leichtem Ärger in der Stimme. Gleichzeitig schwingt darin etwas mit, als hätte er einen Freund zurücklassen müssen. Der Flieger, die Frontscheibe provisorisch mit Leintüchern abgedeckt, verschwindet langsam aus den Rücklichtern des Rettungswagens. (Michael Matzenberger, derStandard.at, 6.12.2011)

Hintergrund

Der Christophorus Flugrettungsverein ist eine 100-prozentige Tochter des Verkehrsclubs ÖAMTC. Neben einigen kleineren Privatunternehmen deckt er die in Österreich gesetzlich vorgeschriebene Flugrettung ab. Die 24 Hubschrauber der Christophorus-Flotte sind ausnahmslos vom Typ EC 135 des Herstellers Eurocopter, einer Tochter des Eurofighter-Produzenten EADS.

Ansichtssache: Im Einsatz mit den Flugrettern

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Posting 1 bis 25 von 102
1 2 3
_ec135_
01
7.12.2011, 09:55
DANKE

für euren täglichen Einsatz Menschenleben zu retten!

Neil McCauley
014
6.12.2011, 21:13
Ende April hatte ich einen Unfall am Kahlenberg und war noch am Unfallort u.a. wegen massiver innerer Blutung bewusstlos.

Gelesen habe ich spaeter in den Berichten, dass ich noch dort einen Herzstillstand hatte und reanimiert werden musste. Christophorus 9 hat mich ins AKH geflogen, wo ich mehrmals operiert wurde und einen Monat auf Intensiv verbrachte.

Christophorus 9 (der damalige Pilot war Gerhard Troetzmueller) hat mir (und vielen anderen) das Leben gerettet. Kein Geld dieser Welt kann die Arbeit dieser Menschen (und die der Aerzte, Pfleger, Schwester etc.) ersetzen. Ich sitze in meinem Beruf den ganzen Tag am Computer und mache Prognosen.

Diese Menschen retten Leben.

Es klingt sehr banal, aber danke. Ewig und vom ganzen Herzen, DANKE!

@standard&MM: bitte mehr solche Reportagen. Die mit P. Eisenburger war auch toll. Macht weiter!

heavenmaster
03
7.12.2011, 03:45

wow berührende story. aus eigeninteresse: sind sie dort radgefahren ?

Neil McCauley
01
7.12.2011, 10:18
ja, MTB

heavenmaster
00
7.12.2011, 16:29

ok danke, fahre selber im sommer 2-3 auf den kahlenberg und war auch schon nah dran an heftigen stürzen. vielen dank für die info und ich hoffe sie werden bzw können wieder ihr hobby betreiben.

Nicolai Wsewolodowitsch
00
6.12.2011, 17:48
ausbildung zum hubschrauberpiloten

mich würde das interessieren, wo kann man das machen? weiss jemand bescheid? bitte um info (links, etc). danke. :-)

Nicolai Wsewolodowitsch
00
7.12.2011, 13:53
danke für die vielen antworten!

ich glaube ich überlege mir das lieber nocheinmal :-)

Krawuzi Kabuzi
00
6.12.2011, 19:34

Privat bissl blliger gibt's den Hubrschrauberpilotenschein mit FAA Ausbildung in den USA, z.B. (nicht verwandt oder verschwägert mit denen):
http://www.aaaheli.com/courses.html
...plus ein paar 100 Oiro zum Umschreiben auf JAR-FCL (am einfachsten im UK)

Zensiert
12
6.12.2011, 18:06
Soweit ich weiss

Fast alle Piloten, die heutzutage Christophorus fliegen, haben ihre Ausbildung beim Bundesheer gemacht. Dadurch haben sie auch jahrelange Erfahrung mit zigtausenden Flugstunden. Ist soweit ich weiß die einzige realistische Schiene, heutzutage zu einer gescheiten Pilotenausbildung zu kommen.

Erwartungsgemäß sind die Stellen im zivilen Bereich aber sehr selten, und die meisten Piloten fliegen schon Jahre, wenn nicht Jahrzehnte lang im CFV. Dementsprechend gering ist auch der Bedarf an Piloten.

sansan
01
6.12.2011, 18:04

der öamtc verlangt über 1000 stunden (auf einem turbinenheli), möglichst mit außenlast und in den bergen. und natürlich den berufspilotenschein.

wenn sie also über 150.000€ verfügen und einiges an zeit mitbringen, können sie sich das privat aneignen.

alle anderen kommen vom bundesheer.

von zeit zu zeit kann man, wenn man sich in der flugschule der rega besonders hervor getan hat, vielleicht als rundflug-pilot dort anfangen.

rettungspilot wird man nicht so ohne weiteres.

Norbert Dichand
00
6.12.2011, 22:00
2008 als ich einen Tag beim C3 mitgeflogen bin...

...warens über 2000h, real haben alle Anwärter 4000+ Stunden.

JayneCobbs
00
6.12.2011, 19:56

• Mindesterfahrung 2000 Flugstunden
• Einschlägige Hochgebirgs- und Außenlasterfahrung
• Österreichischer Berufspilotenschein (JAR-FCL Lizenz) mit Nachtflugberechtigung

sansan
00
6.12.2011, 20:23

meine erinnerung war nicht ganz so genau.
aber ja, so siehts aus. traurig für alle, die mitmachen wollen.

Club-der-dichten-Toten
02
7.12.2011, 08:20

Na, ja.

Sagen wir mal so: Wer da fliegen will, muss zu den besten der besten gehören. Das kann man nicht als Ausbildungsziel haben, da man in der Regel auf dem Weg dorthin "verhungert".

Man kann als Ausbildungsziel "Hubschrauberpilot" haben und beim Bundesheer oder bei privaten Anbietern einen Job suchen. Pilot beim CFV wird man dann irgendwann vielleicht, wenn man sehr sehr gut ist, viel Erfahrung hat und zufällig eine Stelle frei wird. Oder eben nicht. Für die meisten Hubschrauberpiloten trifft eher zweiteres zu.

fencks
05
6.12.2011, 17:12
ein lob...

...an den standard für solche reportagen! die finde ich echt spannend! bitte mehr davon

leonidis
02
6.12.2011, 12:54

Wenn der 4 Mio Flieger dann über Nacht auf dem Acker stehen bleibt, wird der dann irgendwie gesichert oder bewacht?

schmoelzi
00
6.12.2011, 16:09

Ja, wird bewacht.
Geht ja nicht nur um das Fluggerät, sondern auch um die Ausrüstung die drin ist.

Club-der-dichten-Toten
01
6.12.2011, 15:20

Habe ich mir auch gedacht.

Aber zusperren wird mal OK sein.

Die Übergabe und den pre-flight Check würde ich halt sehr genau machen, vor allem, was die von aussen zugänglichen Teile oder Einrichtungen betrifft.

Nicht, dass ich prinzipiell irgendwem was Böses unterstelle, aber bei einem in der Nacht unbewacht auf einem Acker geparkten Heli gehe ich als Pilot nicht von der selben Sicherheit aus, wie wenn der in der zugesperrten Heli-Garage abgestellt worden wäre.

sog i eh
00
6.12.2011, 15:45

chek muss so und anders gemacht werden, egal wo du parkst.

Club-der-dichten-Toten
00
6.12.2011, 15:57

Ja, klar.
Aber wenn der die Nacht unbewacht draussen parkt, check ich das umso genauer.

Chief Cohiba
00
6.12.2011, 14:05
Vermutlich...

...können an einer unbefugten Mitnahme Interessierte das Ding nichtmal mit Schlüssel 20cm in die Luft bringen - und am Abschleppwagen ist's vielleicht auch ein wenig sperrig.

Das Zapferl
01
6.12.2011, 20:12

Wegfliegen wohl kaum. Aber beschädigen oder Ausrüstung entwenden sehr wahrscheinlich. Und es wäre auch nicht das erste Mal, wenn sich so ein sch... Giftler ans Fentanyl heranmachen wollte.

sick boy
00
6.12.2011, 13:10

zusperren und schlüssel mitnehmen

Das Zapferl
02
6.12.2011, 12:52

Von einer Fehleinsatzrate von 1:10 können bodengebundene Notarztmittel nur träumen. Am NAW ist sind es 1:2, selbst wenn man ab NACA III eine Notarztindikation sieht.

JayneCobbs
00
6.12.2011, 19:57

Normalerweise gilt ja erst bei NACA>3 Notarztindikation.

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