VKI

Strafanzeige gegen AWD-Gründer

30. November 2011, 14:43

Die Wiener Staatsanwaltschaft ermittelt in der Causa AWD "gegen rund 20 Personen aus dem Kreis des Managements"

Wien - Der Finanzdienstleister AWD muss sich in Österreich wegen des Verkaufs von Immofinanz- und Immoeast-Aktien seit fast drei Jahren vor Gericht herumschlagen. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) wirft dem AWD vor, Kleinanlegern die Papiere in großem Stil als sichere Anlage verkauft zu haben. Fünf Sammelklagen im Namen von 2.500 mutmaßlich Geschädigten und einem Streitwert von 40 Mio. Euro sind gerichtsanhängig. Im April hat der VKI auch eine umfangreiche Strafanzeige wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs bei der Staatsanwaltschaft Wien eingebracht. Als Verdächtige werden AWD-Gründer Carsten Maschmeyer sowie aktuelle und frühere Geschäftsführer von AWD Österreich und das Unternehmen selbst ausgemacht. Die Wiener Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt in der Causa AWD "gegen rund 20 Personen aus dem Kreis des Managements", bestätigte der Sprecher der Anklagebehörde, Oberstaatsanwalt Martin Ulrich, am Mittwoch.

Wie lange die Ermittlungen noch dauern, ist noch nicht absehbar. "Das hängt vom Verlauf der Prüfung ab", sagte Ulrich. Er bestätigte auch, dass seine Behörde bereits "mehrfach Vernehmungen durchgeführt" hat. Rund 1.800 vom VKI vertretene Anleger wollen sich einem etwaigen Strafverfahren als Privatbeteiligte anschließen. Der AWD weist die Vorwürfe "mit aller Entschiedenheit und auf das Schärfste" zurück und erwägt rechtliche Schritte.

Wie in den Zivilklagen lautet der Hauptvorwurf des VKI auf systematische Fehlberatung. Offenbar haben die Verbraucherschützer in den vergangenen Jahren umfangreiches Material zur Causa AWD gesammelt - von internen Schulungsunterlagen bis hin zu Verträgen und brisanten Aussagen ehemaliger hochrangiger Manager über das "Innenleben" des Strukturvertriebs. Die VKI-Anwälte von der bekannten Wiener Kanzlei Soyer & Partner sowie Rechtsvertreter Stephan Briem haben die Erkenntnisse des Vereins in eine 83 Seiten starke Strafanzeige gepackt, die der APA vorliegt. Im September und Oktober folgten zwei Nachträge mit neuem Beweismaterial.

Sein und Schein

Der VKI kommt zum Schluss, dass Maschmeyer, bis 31. September 2009 Vorstand der deutschen AWD Holding AG, "maßgeblich für die Entwicklung und Durchsetzung der betrügerischen Strategie des AWD" verantwortlich gewesen sei. Sein unternehmerisches Verhalten sei geprägt von einer "Diskrepanz zwischen Sein und Schein".

Auch die AWD-Geschäftsführung die zweite Managementebene, die Direktoren, sowie die AWD Gesellschaft für Wirtschaftsberatung GmbH in Wien sehen die Konsumentenschützer in der Pflicht. Sie hätten die einfachen AWD-Vermittler (Agenten) in ihrem "betrügerischem Verhalten" verstärkt, nämlich Kunden zu täuschen, um möglichst hohe Provisionen zu kassieren. Das System AWD sei so aufgebaut, dass es für risikoreichere Produkte, die noch dazu lange gehalten wurden, das meiste Geld gebe. Dieses "skrupellose Verhalten" habe letztendlich zehntausenden Anlegern hohe Verluste beschert.

Die Verdächtigen - 20 an der Zahl - werden allesamt des schweren gewerbsmäßigen Betrugs gemäß Strafgesetzbuch (StGB) bezichtigt: Der AWD habe seine Kunden nicht über das Risiko von Immofinanz- bzw. Immoeast-Aktien aufgeklärt und zur einseitigen Übergewichtung des Portfolios in Immobilienaktien geraten. Die Papiere seien unter Hinweis auf das "einseitige, irreführende und tendenziöse" Sachverständigengutachten von Leopold Wundsam unrechtmäßig als mündelsicher angepriesen, die Veranlagung in einzelne Immobilienaktien in betrügerischer Absicht als Veranlagung in "Immobilienfonds" bezeichnet worden. Der AWD hätte sich aus Sicht des VKI auch nicht als "unabhängiger Finanzoptimierer" bezeichnen dürfen.

Besonders viel Raum widmen die VKI-Anwälte dem aus ihrer Sicht "hoch komplizierten und intransparenten" Provisionssystem des AWD. Hier stützen sie sich unter anderem auf die Aussagen eines ehemaligen hochrangigen AWD-Managers, der unter dem Pseudonym Maximilian von Ah über seine Zeit beim AWD einen Roman verfasst hat und am 10. November 2011 auf Einladung des VKI bei einem Hintergrundgespräch in Wien Journalisten tiefe Einblicke in die internen Abläufe von Strukturvertrieben gewährt hat. Am selben Tag packte der Deutsche auch bei der hiesigen Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft aus und bekräftigte dort seine Aussagen; das Zeugenvernehmungsprotokoll liegt vor. Von Ah hatte laut Eigenangaben bereits 1989 beim AWD angeheuert und ab 1992 das Vertriebsnetz in der Schweiz aufgebaut. Zum Schluss hatte er 500 Mitarbeiter unter sich, 1995 kam es wegen unklarer Geldflüsse zum Bruch mit Maschmeyer, von Ah kündigte fristlos. Bei seiner Vernehmung in Wien ging von Ah nicht nur auf die Arbeitsweise des AWD ein (Ablauf von Schulungen, Verkaufsrhetorik), sondern auch auf das Provisionssystem. Laut von Ah drängen Strukturvertriebe ihre Vermittler in die Schuldenfalle, sie durchschauten das System selbst erst nach und nach. Vor Journalisten in Wien sprach er sogar von"psychologischem Infiltrieren" und machte klar: "Das ganze ist ein System."

Aussagen von Beratern

Dieser Argumentation schließt sich der VKI in seiner Strafanzeige an - und untermauert seine Vorwürfe zusätzlich durch zahlreiche Aussagen von ehemaligen AWD-Beratern, die zum Teil in Zivilprozessen vor Gericht als Zeugen einvernommen wurden. Die AWD-Vermittler, so der VKI, seien sozusagen Systemopfer respektive "instrumentalisiertes Werkzeug" gewesen. Ihnen seien "unrealistisch hohe Einkommen" in Aussicht gestellt worden, in Wirklichkeit seien viele nach Abgrasen ihres Familien- und Bekanntenkreises "ernüchtert" wieder ausgeschieden.

"Das Verhalten der Führungskräfte des AWD gegenüber den AWD-'Beratern' kann wohl am besten mit dem Begriff 'Tarnen und Täuschen' umschrieben werden", wird in der Strafanzeige festgestellt. Es würden zwei "Parallelwelten" geschaffen, einerseits die "gesetzestreue nach außen und andererseits die wahre, die nach dem Gesetz vorgeschriebene Verantwortung missachtende Praxis nach innen". (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 83
1 2 3
shellsklave
 
00
Beeilung bitte!

Es wird Zeit, dass die Verantwortlichen an den Marterpfahl auf dem Marktplatz kommen. Allerdings gibt es wohl in Europa keinen so großen Marktplatz, dass alle Verantwortlichen solcher krimineller Handlungen gemeinsam an den Prager gestellt werden könnten.
So wird/wurde auch von Shell bei seinen Tankstellenpächtern "gearbeitet". Erst hat man die Pächter mit Systhem in die finanzielle Abhängigkeit getrieben, um sie dann zum willigen Werkzeug für die eigene Finanzoptimierung zu missbrauchen. Anschließend folgte die Kündigung mit entschädigungsloser Zwangsenteignung vom Eigengeschäft Shop und Fahrzeugwäsche.
Nur leider sind diese Big-Player entgegen dem Maschmeier-Club systhemrelevant und niemand traut sich dagegen vorzugehen. Viva Italia!

bilfried73
01
30.11.2011, 20:50
vki-awd-vki-...

langsam wirds fad...
ein ewiges hin und her. der immocrash ist nun 3 jahre her. was ist bis jetzt herausgekommen? wieviel von den einzelverfahren hat wer gewonnen? der vki ist offenbar wenig erfolgreich und kann sich die einzelfallprüfung langsam nicht mehr leisten, weil es zu lange dauert und diese aktion ist jetzt ein letzter verzweifelter querschuß vom herrn kolba oder was? schade um die wirklich geprellten anleger von denen es sicher noch einige gibt!

Mario Gonzales
00
30.11.2011, 18:17
und wen klagen bzw. zeigen sie bei der BankAustria an?

"Wir geben ihnen Kredit auf eine Immobilie, das Geld legen sie in Immofinanz-Aktien an und deren Dividende bzw Kursanstiege finanzieren ihnen in 10 Jahren den Bau ihres Hauses".

Wir, waren "Bank Austria & AWD".

Tors_Tomm
00
30.11.2011, 17:49
wäre echt toll.....

... wenn die ganze Story einmal ein Ende finden würde.

Der VKI scheint im Prinzip keinen Plan mehr zu haben. Auf mich wirkt es verzweifelt, vor allem seine Anzeige auf uralt Behauptungen zu sützen.

Zivilgeselle
01
30.11.2011, 16:58
Allen Opfern der Finanzmafia

Nehmen sie sich die Zeit, um die Verluderung der Politik und der Experten zu erahnen:

http://daserste.ndr.de/panorama/... wd151.html

Auch in Österreich wurde politisch genetzwerkt und gespendet, damit die Bürger dem "Abzocker" (Till Freiberg) "Beraten und verkauft" (Wolfgang Dahm) wurden.

"Schon in der ersten Schulungsstunde lernt jeder, daß Lebensversicherungen mehr Geld einbringen als ...... " Wie viel ?

Die Berater haben BIS HEUTE keine Ahnung welche zweistelligen Provisionen bei einigen Produkten vorab und danach abgezweigt wurden.

Dieser Betrug wird wegen politmafioser Korruption nicht verfolgt ............ !!!!

V995
01
30.11.2011, 16:47
viel zu spät

die geschädigten haben fast alles verloren und zwar für immer

foxy herta
01
30.11.2011, 16:30
AWD war immer schon ein suspekter Verein...

noch bevor die ganze Blase geplatzt ist wurde der Sohn einer damaligen Arbeitskollegin als Berater angeworben und "ausgebildet": Schulabbrecher, ohne jegliche Berufsausbildung, ohne jegliche Berufspraxis, 20 Jahre alt, Bewohner des Hotel Mami und stinkfaul... damals bereits dachte ich mir, wie dumm man sein muß, so jemandem sein Geld anzuvertrauen, damit er es "optimiert"...
Angeworben wurde er vom Gatten meiner damaligen Chefin, zum Berater avanciert, nachdem der jahrelang keinen Job hatte (angestrebt schätze mal mittleres Management) und die Frau die finanzielle Hauptlast in der Familie jahrelang trug...

Andre Resestoiserl
04
30.11.2011, 16:23
FAKT IST

Ob jetzt der Kolba samt dem VKI die Nerven verliert oder nicht oder ob Einzelklagen besser als eine Sammelklage gewesen wäre ist wurscht weil: Die AWD Brüder und Schwestern waren und sind vordergründig seriöse Keiler, aber letztlich hatten 90% der um u. eingeschulten Finanzquereinsteiger keine Ahnung vom Geschäft. Mit dem "Polizzenservice" wurden die p.t.Kunden eingelullt "wir stornieren die teuren unnötigen Polizzen und mit dem Ersparten gehen wir in einen Fond" und ähnlicher Schwachsinn. Da wurden tausende Bausparverträge kurz vor Ablauf mit entsprechenden Kündigungsgebühren und Prämienrückverrechnungen gekündigt und nur zum Schaden der Kunden. Ist so wie ein massives Reparaturinteresse bei der Pickerüberprüfung zB bei ATU oder Midas....

Jimmy Neutron
00
30.11.2011, 15:10

Jetzt ist das Auto mit Allradantrieb (AWD) selbst unter die Räder gekommen, paradox.

Orlando Di DI
00
30.11.2011, 15:08
Einzelprüfung wäre von Anfang an sinnvoll gewesen.....

... aber das wollte der VKI nicht. Jetzt sind drei Jahre vergangen und diejenigen, die vielleicht tatsächlich falsch beraten wurden, warten weiterhin auf Ihr Geld und werden das noch lange tun... so sie überhaupt was bekommen!

Was hats gebracht? Der VKI hat Unsummen an Kosten verbraten und Ressourcen gebunden, die ganze Geschichte steht noch immer am Anfang und zusätzlich wird jetzt wieder Steuergeld in der Staatsanwaltschaft verbraten.

Sowas hätte man von Anfang an verhindern können, wenn man gleich auf eine Einzelprüfung eingegangen wäre... aber Nein Musterprozesse sind viel toller und erregen ja viel mehr Aufmerksamkeit, so steht man auch mehr in den Medien!

BIG JOCK KNEW
01
30.11.2011, 14:22
Oh Mann!!! Es sieht so aus

als ob die Beratenen genauso viel Intelligenz haben wie die Berater selbst. Wer bei dem Laden einkauft oder verkauft, hat echt ein Problem... Wer schon mehr als 20 Jahre alt ist und menschliches Verhalten und Anreize nicht versteht, hat versagt...

Cyber Motzer
00
30.11.2011, 14:11
Nicht nur Strukturvertriebe verkaufen

am Liebsten “nur bestimmte Produkte“. Passiert bei den Banken auch. Da wurde doch glatt einem Bekannten die Voest Anleihe ausgeredet, selber hatte die Bank dann in diese Anleihen selbst investiert. Der kleine Unterschied: die Zinsen...

Marquis de Sade
 
00
30.11.2011, 15:30

wenn ich mir den 1-Jahres-Chart der Voest ansehe und es sich - wie ich vermute - dabei um eine cash-or-share Anleihe handelt, sollte der werte Bekannte SEHR froh sein.

Und mich würde interessieren, woher Sie zu wissen glauben, was auf dem Nostro der Bank liegt.

gk76
00
30.11.2011, 14:38
Na, vielleicht ist Dein Bekannter nicht in der Lage

die Risiken die mit einer Unternehmensanleihe verbunden sind abzuschätzen und einen möglichen Verlust zu tragen.

majo68
01
30.11.2011, 14:15

ich habe leider keine ahnung was du sagen willst...
versuchs bitte nochmal ...vielleicht versteh ich es dann ....danke

johann steiner
00
30.11.2011, 13:04
nicht nur AWD

Die Immoaktien hat die Erste im Standard Online noch dazu als Aktien Ende 2007 beworben, obwohl es keine Aktien sind, wer dieses Zeug damals gekauft hat hat heute nichts mehr. Ich hatte damals Vertrauen zur Ersten , habe dann aber bei der Recherche bemerkt, dass das ja gar keine Aktien sondern ein Fond sind, und habe es daraufhin nicht gemacht

majo68
00
30.11.2011, 13:48
???????

wovon sprichst du jetzt genau ?
sind keine aktien sondern ein fond ...
erklär es mir bitte...

gk76
00
30.11.2011, 13:27
Der Unterschied zwischen Aktie und Fonds ist

aber auch nicht so gravierend wenn der Inhalt wertlos verfällt...

WO KA
22
30.11.2011, 12:44
Banken und Provisionen

Nachtrag zu untenstehendem Posting und für jene die meinen Banken brauchen nichts verdienen:

Erste Group 2010 (aus dem Geschäftsbericht, zu finden auf der Homepage)
Provisionserlöse: 1,9 Mrd Euro
Gesamtergebnis 3,98 Mrd Euro
(somit fast 50% des Ergebnisses aus Provisionen = Vermittliung von Versicherungen und Anlageprodukten)

Im übrigen find ich das in Ordnung, auch der Billaangestellte lebt von den Provisionen (=Handelsspanne), sogar die Lehrer und die Beamten.
Wer das nicht gleich versteht sollte ein wenig nachdenken wovon die Wirtschaft lebt

gk76
23
30.11.2011, 13:26
Niemand fordert von AWD, dass keine Provisionen gefordert werden dürfen

Aber schlecht ausgebildete Berater bzw. schnell zum "Finanzberater" umgemodelte AWDler die aus vollkommen anderen Berufen kommen sind die Regel. Ich kann Ihnen aus meinem Bekanntenkreis 3 Fälle nennen bei denen AWD "Berater" vollkommen falsche Versprechen bezgl. Tilgungsträger gemacht haben. Der Grund warum die nicht in Grund und Boden verklagt werden: Sie sind mit den Opfern verwandt.

Ich kann nur jedem raten HÄNDE WEG VON AWD!

Zivilgeselle
04
30.11.2011, 12:31
2 Literaturklassiker

Das Buch "Die Abzocker" beschreibt den von oben verordneten Psychoterror zur Umsatzmaximierung. Die AWD Manager wurden NLP geschult, wie KHG.

Das Buch "Beraten und verkauft" beschreibt die Machenschaften der Deutschen Vermögensberatung.

Es ist bis zum Deutschen Bundesgerichtshof und Verfassungsgericht erfolglos bekämpft worden.

http://www.kanzleikompa.de/2010/10/1... -verkauft/

Mashmeyer und Pohl sind hochdekorierte Freunde von Politikern und deren Parteien.

Pohl hat das große goldene Ehrenzeichen der Korruptionsoase bekommen von...... Schüssel.

sandromazzola2
21
30.11.2011, 13:21
österreich

und was hat das mit österreich zu tun ?

antis
 
00
30.11.2011, 14:27

gar nichts, weil Österreich keinerlei parallelen zu anderen nationalstaaten hat, weil österreich eine komplett anderes wirtschaftssystem hat, weil österreich niemals nie nicht sowas zulassen würde, weil wo kämmen wir denn dahin, österreich ist ja anders, und die insel der glückseeligen, ergo kann beschiss, der überall sonst mit den immer gleichen strukturen funktioniert bei uns gar nicht vorkommen

oder so

hosenwurm
12
30.11.2011, 12:27
Das wird sicher ein Spaß

Viele neue bunte Sockpuppet-Nicks, und alle werns ganz zufällig den AWD cool und den den VKI doof finden.

WO KA
217
30.11.2011, 12:17
Wirklich von Innen

Ich bin seit 99 selbstständiger Berater im genannten Unternehmen:
Ich wurde nicht ausgenutzt oder getäuscht
Mir wurde nichts versprochen was nicht gehalten wurde
Die Provisionsflüsse sind klar und transparent
Für gleiche Produktkategorien werden die gleichen Provisionen bezahlt.
Ich bin HTL Ingenieur und damit in unserem Vertriebsteam derjenige mit der schlechtesten Schulbildung - die anderen sind Akademiker.
Mir ist ein Bäcker der sich mit harter Arbeit weiterbildet lieber als ein Studienabbrecher als Bundeskanzler.
Ich bin nicht schuld an der Finanzkrise
Auch Banken verdienen an Vertriebsprovisionen der eigenen Gesellschaften (nachzulesen zB in der Bilanz der ERSTEN unter Prov. Erlöse)
Ich wünsch mir eine sachliche Diskussion

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 83
1 2 3

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.