NATO-Angriff in Pakistan

Beide Seiten glaubten an Rebellenattacke

29. November 2011, 20:34

Laut "Washington Post" widersprüchliche Angaben über den Angriff

Washington - Drei Tage nach dem NATO-Beschuss von zwei pakistanischen Militärposten im Grenzgebiet zu Afghanistan gibt es widersprüchliche Angaben über den Vorfall. Bei der Militäraktion am Samstag waren 24 Soldaten ums Leben gekommen. Nach einem Bericht der "Washington Post" vom Dienstag sagen beide Seiten, sie hätten geglaubt, dass sie Rebellen an der Grenze attackierten.

Die Zeitung zitierte weiter einen pakistanischen Beamten mit dem Eingeständnis, dass pakistanische Truppen als erste gefeuert hätten. Ihr Angriff habe "verdächtigen Aktivitäten" in einem Buschgebiet ganz nahe der Grenze gegolten.

Afghanischen Sicherheitsbeamten zufolge, so das Blatt weiter, führten afghanische Kräfte zu diesen Zeitpunkt zusammen mit US-Spezialtruppen eine nächtliche Operation gegen mutmaßliche Taliban-Rebellen durch. Dann seien sie von der pakistanischen Seite der Grenze beschossen worden und hätten dann einen Luftangriff angefordert.

Der pakistanische Beamte seinerseits gab laut der "Washington Post" an, das US-Militär sei mehrmals gewarnt worden, dass es pakistanische Soldaten seien, die aus der Luft angegriffen würden. Diese Warnungen seien aber ignoriert worden. So habe die Attacke gegen die beiden Militärposten eineinhalb Stunden angedauert.

Ein ehemaliger US-Regierungsbeamter mit Insider-Kenntnissen sagte der Zeitung zufolge, das pakistanische Militär in der Region sei über die afghanisch-amerikanische Operation gegen die Taliban im Grenzgebiet informiert worden. Die pakistanische Seite bestreite das, so die "Washington Post" weiter.

Das US-Zentralkommando Centcom hatte am Montag eine eigene Untersuchung des schweren Zwischenfalls angekündigt. (APA)

F S 3
03
2.12.2011, 01:13
Erste Bilder und weitere Infos über den NATO-Luftangriff auf den pak. Mil.Posten…


http://tinyurl.com/brn6ggd

Das geostrategische Problem, das UK, US und Isr. im Falle Pakistans haben, ist in erster Linie das südliche Belutschistan. Diese größte pak.Provinz grenzt an den Iran(!) und ist somit im Falle eines möglichen Angriffs gegen das persische Regime eine wichtige Nachschubroute.

Zusammen mit den neuesten russischen Ankündigungen…
http://derstandard.at/plink/132... 9/23895318

…ergäbe dies einen unerwünschten Rückschlag am globalen Schachbrett für die üblichen Pokerspieler.

Vor allem, wenn man bedenkt, daß "Schach" ja einst in Persien erfunden wurde.

Gustav Gans der Wahre
21
30.11.2011, 15:21
Fakten zählen, Gewäsch zählt nicht

Die Pakistani griffen an, aber es gab keine Toten oder Verwundeten. Der Fall ist klar, eine blanke Lüge. Die NATO-US griff an, es gab 24 Tote und -zig Verletzte. Der Fall ist klar und das Propagandagewäsch vom Zentralorgan des US NATO Oberbefehlshabers in Washington ist daher entbehrlich.

NONE
33
30.11.2011, 04:24

Die Lüge - über Propaganda - ist die erste Waffe im Krieg.

Das sah man schön am inszenierten Angriff auf den Radiosender Gleiwitz vor vielen Jahren.

Solche Zwischenfälle "passieren" immer wieder. Ein anderes Beispiel war der israelische Angriff auf einen UN Stützpunkt, wo auch ein österr. Soldat ermordet wurde.

Der "Zwischenfall" hier zeigt den Pakistanis wer die Hosen anhat. Jeder Blinde sieht das Korruption die pakistanische "Regierung" kontrolliert.

diamant
31
30.11.2011, 11:18
Das koennen sie als grosstes militaersches Genie seit dem Groefaz natuerlich leicht aus 5000 km entfernung feststellen.....

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