Henzls Ernte: Eingekochtes und Eingelegtes

Ansichtssache

Ein kleines, feines Geschäft verarbeitet Obst- und Gemüseprodukte aus biologischer Landwirtschaft

Bild 1 von 14»
foto: derstandard.at/schersch

Eingekochtes, Hochprozentiges, Süßes und Saures: In der Wiener Kettenbrückengasse hat am 19. November ein neues Geschäft eröffnet, das sich dem genussvollen und biologisch-regionalen Umgang mit Lebensmitteln widmet. Geschäftsgründerin Gertrude Henzl zeigte schon früh ein leidenschaftliches Interesse für Herkunft, Verschiedenheit und Geschmack von Nahrungsmitteln. Begonnen hat alles vor 20 Jahren: Die heute 47-Jährige fing damit an, in der Umgebung Wildkräuter zu sammeln. Heilkräuter ließ Henzl dabei links liegen - sie interessierte sich ausschließlich für koch- und essbare Pflanzen.

weiter ›
Share if you care
16 Postings
Da jammern alle über Billigprodukte,

aber wenn dann jemand für gute Qualität auch einen Preis verlangt, ist es auch nicht in Ordnung.

Die Vielfallt macht es doch. Natürlich kann man nicht täglich dort einkaufen. Aber hin und wieder so ein leckeres Stück zu kaufen, ja!

das mag schon sein; aber ich sehe (z.B. bei Marmelade) zwischen 1 Euro- "Clever"-Billigramsch und 6 Euro- Abzocke schon noch einen gewissen Spielraum

in der wachau kostet 1 glas marillenmarmelade meistens 10 euro, da halte ich 6 euro für human für den aufwand, der dahintersteckt

Wem der Preis zu hoch ist, der muss eben selber sammeln gehen.
Und nach einigen Stunden des Sammelns weiß man dann auch besser den Preis zu würdigen.

Preis alleine sagt nicht viel

Der Preis sagt doch noch nichts aus. Die Frage ist, was man für das Geld geboten bekommt.

Um zu beurteilen, ob das Produkt zu teuer ist, müsste man es erst einmal probieren.

Preise wie in Hollywood.

alles schön und gut, aber 6 Euro für eine Marmelade ist einfach zu viel. Auch das Josph in der Naglergasse: schönes Lokal, wunderbare Produkte aber hoffnungslos überteuert.
So etwas kann sich keine Durchschnittsfamilie auf Dauer leisten.

So far, so wahr -- Silva

sie sollen sich das auch nicht auf dauer leisten, sondern hin und wieder.

selber machen.

Die Dame arbeitet von der Produktivität wahrscheinlich auf dem durchschnittlichen Haushaltsniveau, was ja auch OK ist. Und da entstehen sehr schnell solche Preise.
Wenn die zu hoch sind, muss man eben eigene Freizeit opfern.

natürlich kann sich das nicht jeder leisten, dafür wäre auch nicht genügend menge vorhanden. handarbeit plus gutes rohprodukt kostet geld, das kann man nicht mit einer industriellen fertigung (à la darbo) vergleichen, wo die früche aus dem ausland tiefgefroren im container ankommen (wobei das noch kein merkmal für mindere qualität sein muss).

Das kommt vermutlich auf die Prioritäten an. Hochwertige Lebensmittel werden auch nicht verschlungen, sondern genossen.

Falscher Ansatz

Aber hochwertig heisst nicht unbedingt teuer! Jeder geht gleich in die Knie und versucht diese Preise zu verteidigen.

Meines Erachtens der falsche Ansatz. So wird man nie auch die Wenigverdiener dazu bringen (die sonst sehr oft bei Lebensmittel zu sparen beginnen) a) etwas Gutes und geschmacklich Wertvolles zu kaufen und b) dieses auch schätzen zu lernen.

Meine Kalkulation kmmt auf ein anderes Preisniveau, aber wenn der Kunde bereit ist, blind jeden Preis zu akzpetieren, entstehen solche Preise.
S

Solange der Laden die Produkte verkauft uns sie nicht schlecht werden ist der Preis nicht zu hoch und gerechtfertigt. Wer sichs nicht leisen kann muss es nicht kaufen. Da alle Produkte regional und quasi selbst gemacht sind kann ja jeder raus in dei Natur gehen und die Dinge selber machen. Wenn dann 5-6 Std. für ein paar Gläser Marmelade draufgehen dann kann man darüber reden um wieviel man das jetzt selber verkaufen würde.

wohne selbst in Margareten; die Boboisierung schreitet vom Vierten in den Fünften zügig voran.

die werden nie die eier haben den zehnten zu besiedeln!

Wenn du dich auf

den Branntweiner und Hofer beschränkst - bleibt alles beim Alten.

ich bin froh über (fast) jedes geschäft, das unseren bezirk weiter belebt! das konzept von der frau henzl ist überdies genial.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.