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"Wenn man von einer Krankheit betroffen ist, trifft's einen am sensibelsten Punkt. Am eigenen Leben." (Josef Macher)
Wien - Um ihr Image müssen sich die Privatspitäler in Österreich offenbar kaum sorgen: Die meisten Österreicher wollen eher in eine Privatklinik, wenn ein Klinikaufenthalt wirklich notwendig wird.
"Soft Faktoren" wie mehr Zeit für den einzelnen Patienten beim Pflegepersonal und bei den Ärzten und eine angenehmere Atmosphäre sind hier entscheidende Merkmale. Das hat eine Umfrage des österreichischen Gallup Instituts ergeben, die am Dienstag in Wien vom Verband der Privatkrankenanstalten Österreichs präsentiert wurde.
Keine Fragen zur Sonderklasse
Das Manko der Umfrage in Sachen Privatmedizin in Krankenhäusern in einem repräsentativen Sample von 1.000 Personen im Alter über 18 Jahren: Es wurde das Image der Privatspitäler erhoben, ohne dass auch Fragen zur "Sonderklasse" in öffentlichen Krankenhäusern gestellt wurden. Damit wurde de facto alles was Privatmedizin angeht, unter die Privatspitäler subsumiert.
Hohes Image der Privatkliniken
Freilich, das Image der Privatkliniken ist offenbar hoch, so Roswitha Hasslinger von Gallup: "Es zählt die Menschlichkeit. Es zählt (im Krankheitsfall, Anm.) die einfühlsame und respektvolle Behandlung des Patienten durch Ärzte und Pflegepersonal. Dann kommt bei 53 Prozent die Zeit für Gespräche mit dem Arzt." Nur für elf Prozent der Österreicher ist die Infrastruktur, wie etwa ein schönes Zimmer etc., entscheidend.
Rund 95 Prozent der Befragten gaben jeweils an, dass ihrer Meinung nach ein angenehmes Umfeld, menschliche Zuwendung bzw. die Begleitung durch einen Arzt des Vertrauens eine Erkrankung leichter ertragbar mache bzw. den Gesundungsprozess beschleunige.
"Schutz" durch private Zusatz-Krankenversicherung
Nur elf Prozent der Österreicher glauben, dass sich der Zustand des öffentlichen Gesundheitswesen in den kommenden Jahren verbessern wird. 43 Prozent meinen, die Situation bleibe stabil, 44 Prozent gehen von einer Verschlechterung aus. Gegen solche Risiken wollen sich die Österreich offenbar auch mit einer privaten Zusatz-Krankenversicherung schützen.
Josef Macher, Präsident des Verbandes der österreichischen Privatspitäler: "Wenn man von einer Krankheit betroffen ist, trifft's einen am sensibelsten Punkt. Am eigenen Leben." (APA)
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"repräsentatives Sample" heisst gar nichts. Für welche Grundgesamtheit "repräsentativ"?
Stationäre (Ex-)PatientInnen???
Die Allgemeinbevölkerung? => Dann ist ein hoher Prozentsatz über Vorlieben befragt worden, die zumindest aktuell nicht von realer Bedeutung oder gar nicht aus realer Erfahrung gespeist sind.
D.h., die Ergebnisse können höchstens zum Marketing von privaten Klinikkonzernen und zur gezielten "Rosinenpickerei" derselben benutzt werden. Ist das wirklich berichtenswert?
Wie neu ist es, dass sich PatientInnen Zuwendung und emotionale Sicherheit wünschen? Was unterschätzt wird bei solchen "soft factor" Studien: Im Zweifel sind viele Pat. bereit, auch sehr harte und emotional belastende Therapien zu ertragen, wenn's denn hilft.
der privaten Kranken bzw. Zusatzversicherungen?
Beim Bundy in Wien werde ich auch persönlicher, schneller, angenehmer bedient als beim DM in Hintertupfing! Und auch mein GL-Mercedes bringt mich komfortabler ans Ziel als ein Yeti von Skoda.
Was besser ist, was komfortabler ist kostet halt extra.
Aber wir haben sicher keine 2-Klassenmedizin, lt. unserem Hrn. Gesundheitsminister! Und er hat vollkommen recht damit!
Wir haben eine 3 oder 4 Klassenmedizin, mindestens....
mein problem in der praxis ist die paralellstruktur von skl und allegemeiner klasse auf eine abteilung.
aus der praxis
patientenangehörige beschweren sich beim chef weil ihnen - den besuchern- vom pflegepersonal kein kaffe serviert wurde
obwohl nachweisbar das zu diesem zeitpunkt ein patient der allgem. klasse ein akut med. probelm hat- gibt es einen "anschiss" fürs diensthabende team-
also allgem. pat. röcheln lassen bis angehörige der chef patienten versorgt
das ist untragbar
- wer sich beschwert darf alsbald das "handtuch" werfen..
mei
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