Hirsch Servo fährt Verlust ein

29. November 2011, 09:34
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Nun ist Sparen angesagt - Weiter keine Prognose

Wien - Der börsenotierte Kärntner Maschinenbauer und Verpackungshersteller Hirsch Servo ist im Startquartal des Geschäftsjahres 2011/12 wieder in die roten Zahlen gerutscht und musste einen Umsatzrückgang von 6 Prozent auf 23,5 Mio. Euro hinnehmen. Für das Gesamtjahr gab das Management wie schon bei der Veröffentlichung der Zahlen für das Vorjahr keinen Ausblick. Begründet wurde dies am Dienstag in einer Pflichtmitteilung mit den "wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einem instabilen Marktumfeld".

Im ersten Quartal 2011/12 belief sich das operative Ergebnis (Ebit) auf -0,26 Mio. nach 0,78 Mio. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) drehte ebenfalls ins Minus, und zwar von 0,23 Mio. auf -1,31 Mio. Euro. Unterm Strich blieb ein Verlust (Ergebnis nach Steuern) von 1,32 Mio. Euro nach +0,1 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Eigenkapitalquote verschlechterte sich auf 13,5 Prozent nach 15,2 Prozent per Ende Juni 2011. Der Mitarbeiterstand verringerte sich von 621 auf 597 Personen im Jahresschnitt.

Im laufende Wirtschaftsjahr will Hirsch Servo auf die Kostenbremse drücken: "Mit dem primären Ziel der Sicherung der Liquidität ist für das laufende Wirtschaftsjahr weiterhin eine restriktive Investitionstätigkeit geplant", heißt es. Im ersten Quartal 2011/12 hat Hirsch Servo ebenso wie im Vorjahreszeitraum 400.000 Euro investiert. (APA)

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