Warimpex baut 2,8 Millionen Verlust

29. November 2011, 09:28
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Operativ blieb das Unternehmen in der Gewinnzone, der Hotelumsatz ist um zhn Prozent auf 76,8 Millionen Euro gestiegen

Wien - Der börsenotierte Hotel- und Büroimmobilienentwickler Warimpex hat in den ersten neun Monaten 2011 einen Periodenverlust von 2,8 Mio. Euro ausgewiesen - in der Vorjahresperiode hatte es noch einen Periodengewinn von 4,77 Mio. Euro gegeben. Operativ blieb das Unternehmen aber in der Gewinnzone: Das EBIT fiel um 35 Prozent von 19,3 Mio. Euro auf 12,6 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag ad hoc mit. Der Umsatz stieg um 8 Prozent von 75,2 Mio. Euro auf 81 Mio. Euro.

Der Hotelumsatz ist im Vergleich zur Vorjahresperiode um 10 Prozent auf 76,8 Mio. Euro gestiegen. Der 25-Prozent-Anteil am Hotel Sobieski wurde verkauft, daraus ergebe sich ein Erfolgsbeitrag von 2,3 Mio. Euro. "Weitere Transaktionen sind entsprechend unserem Business Plan in Verhandlung, der Verkauf einer Entwicklungsprojektbeteiligung ist in Endverhandlung, es wird ein Abschluss in den nächsten Tagen erwartet" heißt es in der Mitteilung. Insgesamt führe das Unternehmen "derzeit einige vielversprechende Verhandlungen, eine davon bereits in der Endphase, und wir sind zuversichtlich hier in den nächsten Tagen erfreuliche Neuigkeiten bekanntgeben zu können", wird Warimpex-Chef Franz Jurkowitsch zitiert.

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit legte aufgrund der guten Gesamtperformance der Hotels um 18 Prozent auf 13,5 Mio. Euro zu. Auch das EBITDA stieg im Vergleich zur Vergleichsperiode 2010 um 15 Prozent. Das wirtschaftliche Umfeld habe sich zwar im dritten Quartal 2011 "vor allem auf den Finanzierungsmärkten wieder deutlich verschärft". Dennoch habe die Warimpex "seine Marktsituation weiterhin ausgebaut". (APA)

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