Algerien: Mindestens zwanzig Tote bei Überfällen

4. Juni 2003, 21:52
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Regierung will Terrorismus "vollständig ausmerzen"

Algier - Mutmaßliche islamistische Terroristen haben im Westen Algeriens zwölf Menschen ermordet. Die Opfer befanden sich in mehreren Fahrzeugen auf einer Nationalstraße 115 Kilometer westlich der Hauptstadt, als sie am Dienstagabend an einer Kreuzung mit Maschinengewehren angegriffen wurden, berichteten algerische Medien am Mittwoch. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt.

Acht Polizisten erschossen

Am Mittwoch wurden weiters mindestens acht Polizisten von Terroristen erschossen und einer schwer verletzt. Wie Sicherheitskreise in der Hauptstadt Algier mitteilten, waren die Polizisten mit ihren Fahrzeugen bei Tizi Ouzou, 110 Kilometer östlich der Hauptstadt, in einen Hinterhalt geraten.

Der algerische Ministerpräsident Ahmed Ouyahia hatte am Dienstag vor dem Parlament in Algier die Entschlossenheit seiner Regierung bekräftigt, den Terror der Islamisten "zu bekämpfen und vollständig auszumerzen". Seit 1990 sind in Algerien mindestens 100.000 Menschen terroristischen Angriffen zum Opfer gefallen.(APA/dpa)

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