Plakatunternehmen rechnen weiter mit Zuwächsen

4. Juni 2003, 12:21
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Jahrestagung der Außenwerber findet derzeit in Salzburg statt

Eine weiterhin positive Entwicklung prognostiziert der Präsident der internationalen Föderation der Außenwerbeunternehmen (FEPE), Karl Javurek, seiner Branche. Die Außenwerbung habe entgegen den Tendenzen der Gesamtbranche in Österreich im vergangenen Jahr einen Zuwachs erzielt. Das Plakat sei das einzige flächendeckende Massenmedium, sagte Javurek am Mittwoch bei einem Pressegespräch anlässlich der Jahrestagung der FEPE in Salzburg. Javurek, Generaldirektor der Gewista, rechnet auch weiterhin mit steigender Tendenz für Plakate und moderne Formen der Außenwerbung.

Trend zu bewegten und beleuchteten Bildern

Die Außenwerbung habe einen Anteil von sieben Prozent am gesamten Werbevolumen, sagte Javurek. Zuwächse erzielten besonders neue Produkte der Außenwerbung wie das beleuchtete "City-Light". Ein Vorteil der Außenwerbung wäre die exakte Regionalisierungsmöglichkeit, sagte Javurek. Der Trend gehe immer mehr zu bewegten und beleuchteten Bildern sowie zu elektronisch unterstützten Medien wie Info-Screen, sagte Fred Kendlbacher, Geschäftsführer der Objekt Werbung Salzburg.

Tagung bis einschließlich Freitag

Bei dem Kongress in Salzburg werden rund 250 Teilnehmer aus elf Staaten erwartet. Die Tagung, die auch von einer Informationsschau begleitet wird, findet bis einschließlich Freitag im Salzburger Kongresshaus statt.

"Dichterbus"

Vorgestellt wurde anlässlich des Kongresses auch die Aktion "Poesie in die Stadt". Sieben deutschsprachige Dichter und Dichterinnen laden je sieben fremdsprachige Kollegen ein und stellen diese in den Literaturhäusern der Städte Berlin, Hamburg, Frankfurt, Salzburg, München, Köln und Stuttgart vor. Damit solle in den sieben europäischen "Literaturhauptstädten" ein Dialog der Kulturen entstehen, kündigte Tomas Friedmann, Leiter des Salzburger Literaturhauses, an. Begleitet wird die Aktion durch Poesieplakate und Lyrik-Postkarten. In Salzburg wurde dazu auch der "Dichterbus" erfunden: Auf den Werbeflächen gibt es Plakate mit Gedichten. Der Bus wird bis 31. August in der Festspielstadt im Einsatz sein. (APA)

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