Mitchell bis Roadmap

3. Juni 2003, 17:40
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Etappen der Nahostpolitik unter Bush

März 2001: Antrittsbesuch von Israels Premier Ariel Sharon beim neuen US-Präsidenten George W. Bush.

April 2001: Bericht der "Fact finding"-Kommission des früheren US-Senators George Mitchell, noch unter US-Präsident Bill Clinton in Auftrag gegeben; stellt Positionen der Konfliktparteien dar, empfiehlt "Phase der Abkühlung".

Juni 2001: Tenet-Plan; CIA- Chef George Tenet legt Plan für die von den USA überwachte Zusammenarbeit zwischen israelischem und palästinensischem Sicherheitsapparat vor.

September 2001: Israelische Armee greift den Amtssitz von Palästinenserpräsident Yassir Arafat an; Washington betont das 2. Spalte Recht Israels auf Selbstverteidigung.

Februar 2002: Besuch Sharons bei Bush.

März 2002: US-Vizepräsident Dick Cheney auf Nahostreise.

Mai 2002: Besuch Sharons bei Bush.

Juni 2002: Bush erklärt Arafat als irrevelant, legt später in einer Rede seinen Plan für Nahostfrieden und unabhängigen Palästinenserstaat dar; Sharon bei Bush.

Oktober 2002: Besuch Sharons bei Bush.

Februar 2003: Bush bekräftigt in einer Rede seine Vorstellung von einer Friedenslösung für Nahost.

April 2003: Nahostquartett veröffentlicht "Roadmap".

Mai 2003: Besuch Sharons bei Bush. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 4.6.2003)

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