Bush und Mubarak beim Gipfel in Ägypten

3. Juni 2003, 17:00
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Sharm el Sheikh - Der ägyptische Präsident Hosni Mubarak und US-Präsident George W. Bush haben sich am Dienstag beim Nahost-Gipfel in Sharm el Sheikh zum Einsatz für den Friedensprozess im Nahen Osten bekannt. Die Kernsätze ihrer Erklärungen laut einer dpa-Übersetzung:

Mubarak:

"Wir begrüßen den Friedensfahrplan des Nahost-Quartetts, besonders, da er sowohl von der israelischen als auch von der ägyptischen Regierung akzeptiert worden ist. Wir drücken Präsident Bush unsere besondere Wertschätzung für seinen persönlichen Einsatz für dessen volle Umsetzung aus."

"Wir unterstützen die Entschlossenheit der palästinensischen Autonomiebehörde, ihren Verpflichtungen nachzukommen und die Gewalt zu beenden und Recht und Ordnung aufrechtzuerhalten. Wir rufen Israel auf, seinen eigenen Verpflichtungen nachzukommen, um das Vertrauen wieder herzustellen und den Palästinensern ein normales Leben zu ermöglichen."

"Wir bekräftigen unsere Haltung gegen den Terror und die Gewalt. Wir setzen unseren Kampf gegen die Geißel des Terrorismus gegen die Menschheit fort und weisen die Kultur des Extremismus und der Gewalt in jeder Form zurück, unabhängig von den Rechtfertigungen und Motiven. Uns ist die Gefahr dieser Plage, die den Frieden und die Stabilität in der ganzen Welt bedroht, bewusst."

Bush:

"Wir sehen die Chance auf eine einheitliche Front gegen den Terror. Wir sehen die Chance für die Geburt eines neuen palästinensischen Staates. Wir sehen die Chance auf einen umfassenden Frieden unter den Völkern dieser Region."

"Der Terror bedroht mein Land, der Terror bedroht die arabischen Staaten, der Terror bedroht Israel und das Entstehen eines palästinensischen Staates. Wir müssen uns gegen den Terror stellen und ihn besiegen."

"Wenn alle Seiten ihre Verpflichtungen erfüllen, können wir auf dem Weg zu einem palästinensischen Staat, einem sicheren Israel und einem gerechten und umfassenden Frieden stetig vorankommen." (APA/dpa)

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