30 Prozent der Autofahrer früher unterwegs

3. Juni 2003, 20:47
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Großteil benötigte länger zum Arbeitsplatz - Mitfahrbörse: Viele Suchende, aber wenig Lenker

Durchaus flexibel haben sich heute, Dienstag, früh die Wiener Autolenker erwiesen. Diese Conclusio zog der ARBÖ aus einer Umfrage, die er - wie schon am 6. Mai - unter den Pkw-Fahrern der Bundeshauptstadt durchgeführt hat. Demnach fuhren 30 Prozent der Lenker früher los, acht Prozent später, während sich 62 Prozent zur selben Zeit wie an anderen Tagen auch hinter das Steuer setzten. Laut ARBÖ-Sprecherin Lydia Ninz wurden "Hunderte" Autofahrer befragt.

30 Minuten bis zu zweieinhalb Stunden frühere Arbeitszeiten

Die Flexibilität reichte von 30 Minuten bis zu zweieinhalb Stunden frühere Abfahrtszeiten, betonte Ninz. Im Schnitt setzten sich die Autolenker um eine Stunde früher in ihren Wagen. Allerdings: Das Gros - 70 Prozent - benötigte länger an den Arbeits- oder Streikplatz. Die Verspätungen betrugen laut der ARBÖ-Sprecherin eine halbe bis drei Stunden. Lediglich 23 Prozent benötigten genauso lange wie immer an den Arbeitsplatz, nur sieben Prozent waren sogar schneller.

Mitfahrbörse: Viele Suchende, aber wenig Lenker

Die Organisation von Fahrgemeinschaften hielt sich laut ARBÖ in Grenzen. Nur 13 Prozent der Befragten hatten eine solche auf die Beine gestellt, alle anderen waren entweder alleine oder mit den selben Beifahrern wie an jedem anderen Werktag unterwegs. Ähnliche Erfahrungen machte der ARBÖ bei seiner Mitfahrbörse. Ninz: "Bei uns haben sich viele gemeldet, die eine Mitfahrgelegenheit suchten. Aber es gab nur wenige Lenker." Noch ein Detail: 27 Prozent der Lenker sind wegen des Streiks der "Öffis" auf den Pkw umgestiegen. (APA)

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