Salzburg: Weniger Verkehr als normal

3. Juni 2003, 11:12
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Viele stiegen wieder auf das Fahrrad um - Linienbusse eines privaten Betreibers fahren

Deutlich ruhiger als an einem normalen Wochentag präsentierte sich am Streiktag am Dienstag das Verkehrsgeschehen in der Stadt Salzburg. Viele Menschen stiegen - wie schon am 6. Mai - wieder auf das Fahrrad um, aber wie die Pendler von auswärts in die Stadt kamen, blieb ein Rätsel, verkehrten doch keine Züge und Regionalbusse von Bahn und Post. Die Vermutung lag nahe, dass sich viele Menschen frei genommen hatten.

"Weit entfernt vom Chaos

"Vom Chaos waren wir weit entfernt. Es war wie an jedem Tag", schilderte Karl Fink von der Gendarmerie-Verkehrsabteilung der APA die Lage in den Morgenstunden. Stauungen bei Baustellen habe es wie gewohnt gegeben, aber auf den Einfallstraßen in die Landeshauptstadt sei ansonsten nicht mehr Verkehr gewesen als normal.

Linienbusse eines privaten Betreibers fahren

Die einzigen öffentlichen Verkehrsmittel, die in der Stadt Salzburg verkehrten, waren die Linienbusse der Firma Marazeck, die vier Linien betreibt. Bei den elektronischen Anzeigetafeln der Stadtbusse hieß es "Heute kein Linienbetrieb". Am Salzburger Hauptbahnhof herrschte Ruhe: Die Schalter waren geschlossen. Auch die Glastüren zur Lokalbahn waren zu.

Ein Flug gestrichen

Am Salzburger Flughafen musste ein einziger Flug gestrichen werden, aber nicht wegen des Streiks, sondern wegen eines technischen Gebrechens, wie Alexander Klaus vom Airport der APA schilderte. Vom Streik betroffen sei der Flughafen aber, weil keine Busse zum Airport fuhren. (APA)

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