Oberösterreich: Viele zu früh am Arbeitsplatz

3. Juni 2003, 08:31
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Verkehrschaos blieb in Linz aus

In Linz blieb das von manchen befürchtete Verkehrschaos Dienstag in den Morgenstunden aus. Im Gegenteil, die Situation an den Stadteinfahrten war ruhiger als an üblichen Wochentagen. Dies hatte einen unerwarteten Effekt: viele Leute, die an diesem Streiktag zeitlich weggefahren waren, kam in der Folge zu früh in die Arbeit.

Vergleichsweise geringes Verkehrsaufkommen

Das vergleichsweise geringe Verkehrsaufkommen dürfte vermutlich dadurch bedingt gewesen sein, dass sich viele Beschäftigte am Dienstag frei genommen hatten, weil auch die Kinder nicht in die Schule mussten. Andere wieder dürften Fahrgemeinschaften gebildet und so das Verkehrsaufkommen entlastet haben, vermutete die Polizei.

Sieben "Demonstrationszüge"

Behinderungen wurden für die Vormittagsstunden vor allem in der Linzer Innenstadt erwartet, da die Gewerkschaft nicht weniger als sieben "Demonstrationszüge" angemeldet hatte, alle mit einem Ziel: der Promenade und damit dem Landhaus. Weiters waren vier Versammlungen im Stadtgebiet angekündigt, ebenfalls mit dem Effekt von Verkehrsbehinderungen. Solche Betriebsversammlungen auf offener Straße waren auch in anderen Landesteilen, etwa in Wels oder im Bereich der Lenzing AG, geplant.

Einen "Vorteil" gab es in Linz an diesem Dienstag für die Autolenker: Die Kurzparkzonen behielten zwar ihre Gültigkeit und wurden auch überwacht, wer allerdings einmal 1,50 Euro bezahlt hatte, der durfte den gesamten Tag über in der blauen Zone parken, verfügte der Magistrat. (APA)

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