Protest gegen US-Einreisebedingungen für Medienvertreter

2. Juni 2003, 14:16
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Schweizer Journalistenverbände kritisieren erschwerte Visumvergabe

Die Einreisebedingungen für alle Journalistinnen und Journalisten, die beruflich in die USA einreisen wollen, sind vor kurzem erschwert worden. Schweizer Verleger und Journalisten protestieren dagegen bei der US-Botschaft und beim Schweizer Außenministerium (EDA).

Laut Aussendung des Verbands Schweizer Presse vom Montag hat die US-Regierung neue Einschränkungen für Journalisten erlassen, die in die USA reisen wollen. Seit dem 24. März sei die Erteilung des erforderlichen Visums von einem persönlichen Bittgang abhängig. Außerdem werde nach sensiblen persönlichen Daten gefragt.

Mit einem gemeinsamen Schreiben haben nun mehrere Schweizer Medien- und Verlegerverbände bei der US-Botschaft in Bern interveniert. Gleichzeitig wurde Außenministerin Micheline Calmy-Rey auf das Problem aufmerksam gemacht. Die Verleger- und Journalistenverbände forderten sie zu einer unterstützenden Intervention bei der US-Regierung auf. (APA/sda)

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